Warum schaut mein kleiner immer so grimmig und ist so still?

von Htc aus der Kategorie Horror

... die bezaubernde Marie heiratete gegen den Willen ihrer Eltern und Freunden den Max. Niemand war dafür, denn Max war nicht der hübscheste und komisch, doch genau aus diesem Grund wollte Marie ihn heiraten. Er hatte etwas Geheimnisvolles an sich.

An einem Montagmorgen ging es Marie einfach nur beschießen. Ihr war krotz übel. Sie ging zum Arzt und er teilte ihr mit, dass sie schwanger ist. Die wunderschöne Frau freute sich und hatte ein fettes Grinsen im Gesicht. Sie wollte so schnell wie möglich zu ihrem Mann, ihn in die Arme nehmen, in die Augen gucken, ihn küssen und dann leise mit einer sanften Stimme ihm ins Ohr flüstern, dass sie schwanger ist. Sie machte sich auf den Weg zu seinem Arbeitsplatz. Sie bemerkte nicht einmal die vorbeirauschenden Autos. Sie war einfach nur glücklich. Als sie an seinem Büro ankam, sah sie Max regungslos auf seinem Stuhl sitzen. Sie ging näher an ihn ran und bemerkte, dass er nicht mehr atmet.
Mittlerweile sind ein Jahr und sieben Monate vergangen. Es ist der 14.Februar, der Tag der Liebenden und zugleich der Geburtstag von Maries Sohn. Taylor ist ein ungewöhnliches Kind. Schon als Baby ist er ihr aufgefallen. Er kann gehen und reden, doch er hat bis jetzt kein einziges Mal gelacht. Ärzte waren der Meinung, dass er hochbegabt sei. Marie kümmerte sich recht wenig um ihn, da sie immer noch ihrem Mann hinterher trauert. Sie beschuldigte Taylor sogar. Sie schrie ihn an und sagte: "Du hast uns Unglück gebracht!".
Auf dem Spielplatz nahm eine Frau, die ebenfalls mir ihrem Kind da war, Taylor den blauen Schaufel aus der Hand. Dem kleinen Burschen hat das ganz und gar nicht gefallen. Er wollte doch nur spielen! Als sie wieder zuhause ankamen flüsterte Taylor seiner Mutter ins Ohr "Stirb Anna". Marie bekam Gänsehaut und packte Taylor ins Bett. Legte sich später ins Bett und war mir ihren Gedanken bei ihrem Mann. Am nächsten Tag sah sie in den Nachrichten, dass eine Frau namens Anna tot auf dem Spielplatz mit einem blauen Schaufel in der Hand aufgefunden ist, ihr wurde das gante Leib raus gerissen. Genau in diesem Moment kam ihr kleiner Junge rein, er guckte sie an und sagte "Anna tot!", danach lachte er das erste Mal! Marie konnte ihren Augen nicht glauben, dass konnte doch kein Zufall sein?! Dann dachte sie sich "Ich glaube ich spinne, was für ein Misst rede ich mir ein!". Am Abend dachte sie noch einmal kurz über diesen Vorfall und schlief ein. Kurz vor Mitternacht wachte sie verschwitzt und kreischend auf. Sie hatte einen Alptraum. Das erste Mal nachdem tot ihres Mannes sah sie ihn wieder und es war schrecklich. Er gab ihr einen Brief und sagte: "Behandle den Teufelsengel gut!". Was er wohl damit meinte. Ihr gingen seine Worte nicht aus dem Kopf.
Taylor wurde immer stillen, er redete nicht, weinte nicht, spielte nicht - er machte einfach nichts! Marie brachte den Bruschen zum Arzt. Er sagte ihre, dass alles normal sei und verpasste dem Kleinen eine Spritze. Taylor guckte dem Arzt in die Augen, dann nahm in die Mutter in die Arme und sie gingen daheim. Als sie ihn zu Bett brachte, sagte er: "Herr Dr. Schmidt stirb!". Am nächsten Morgen wachte er mit einem Lächeln im Gesicht auf und nach einigen Tagen erfuhr sie, dass der Arzt in seiner Praxis mit einer Spritze in der Hand tot aufgefunden wurde, sein Skelet wurde ihm ebenfalls aus dem Leib gerissen.
Marie wurde klar, dass es keine Zufälle sind und ihre Alpträume einen Zusammenhang mit allem haben. Sie meldete sich nach Jahren bei ihren Eltern und berichtete denen alles mit der Hoffnung, dass sie ihr glauben und helfen, doch sie hielten sie für verrückt und brachten sie zum Psychiater. Von nun an besuchte sie regelmäßig den Psychiater. Träumte jeden verdammten Abend den selben Traum. Ihre Eltern unterstützten sie und kümmerten sich liebevoll um Taylor. Neben ihnen war er ganz anders, er lachte und weinte, er benimmt sich seinem Alter entsprechend. Doch auch in dieser Zeit starben Menschen, die Taylor und seinen Großeltern weh taten.

Marie war mit allem überfordert. Sie fand es schrecklich mit einem Teufel leben zu müssen. Ihr kleiner Sohn war im Stand andere Menschen umzubringen. Am 14. Februar, also an Taylor zweiten Geburtstag, sperrte sie sich selbst und ihn in ihr Schlafzimmer ein. Schlägt auf ihn ein und nannte ihn Biest, Mörder alles was ihr so in dem Moment einfiel. Taylor blieb regungslos, er weinte nicht einmal, obwohl er blutete. Sie legte sich hin, kam mit allem nicht klar, denn sie ist genau so kaltblütig. Dann schlief die erschöpfte Mutter ein. Kurz vor Mitternacht spürte sie schmerzen im Brustbereich, sie öffnete ihre Augen und sah Taylor auf sie liegen, er so lange Nägel hatte, dass sie ihr bis unter die Haut gingen. Sie fing an zu weinen und kreischen. Versuchte ihn runter zu werfen, doch er war viel zu stark. Der kleine Bursche öffnete seinen Mund und seine Seele kam heraus. Von nun an ähnelt sein Gesicht einem Teufel und bildeten sich Engelsflügel aus seinem Rücken. Mir seiner sanften Stimme sagte er ihr: "Nicht ich bin böse, sondern du Mama. Ich wollte die zu Papa schicken, zu ihm in den Himmel, aber du hast es nicht verdient oder siehst du es anders?" ...


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