Wölfe
von Heegen aus der Kategorie Geschichten
Vorweg möchte ich noch sagen, dass diese Geschichte sehr viele Ähnlichkeiten mit Warrior Cats hat... Mich hat einfach diese idee Faziniert und habe in prinzib ide gleichen Anfänge benutzt, nur halt mit Wölfen, stat katzen. Ich hoffe Trotzdem, dass es euch gefalle wird:
Kapitel 1:
Es war später Winter. Das erste, was der kleine Junge sah, war seine Mutter, wie sie liebevoll sein Fell leckte. Er hatte ein sehr schönes Fell, das silbrig glänzte. Seine roten Augen sah man kaum. Er hatte sie noch nicht weit geöffnet. „Hallo, kleiner.“, hörte er jemanden sagen. Jetzt sah er erst, das sich eine Menge Wölfe um ihn versammelt hatten. Neben seiner Mutter saß sein Vater und sprach zu ihm. „Hallo.“ Plötzlich merkte er erst, wie kalt es war. Er fing an zu zittern, doch seine Mutter grub ihn schon in ihr warmes Fell. Er kuschelte sich hinein und machte die Augen zu. Er schlief. „Ist er nicht süß?“ fragte der Vater. Der kleine ist mit einem Tag Verspätung geboren worden. Die Mutter hatte ihn trotzdem erst mal niemandem gezeigt. „Genau so schön, wie die anderen, Langschweif!“, antwortete Dunkelfell, der Sohn der Anführerin Schwarzstreif. Die anderen verließen nun den Vater und die Mutter , als sie merkten, dass das kleine ein wenig ruhe brauchte. Es lag Knöchel hoch Schnee. Schon bald würde es Frühling sein, doch bis dahin war es noch eine schwere Zeit. Die meisten Weibchen brachten ihre Kinder zu der zeit zur Welt. Sie bekamen meistens 5 Kinder, weil in der Regel eines bis zwei die Kälte nicht überlebten. Die Mutter von den Neugeburten hieß Sonnennacht. Sie war erleichtert, dass ihr letztes Junge endlich aus dem Bauch war. Nun hatte sie 5 Junge und hat sich versprochen, dass alle am Leben bleiben, bis sie die Erziehung durch ihre Eltern nicht mehr benötigten würden. Sonnennacht strahlte über ihre beiden blauen Augen. Sie schaute Langschweif ins Gesicht und grinste. Endlich. Sie war das erste mal Mutter. Sie glaubt, dass die zu späte Geburt des kleinen eine Absicht des Himmelrudels ist. Sie war einfach nur glücklich und Langschweif teilte diese Freude mit ihr.
Kapitel 2:
Es war ein früher Morgen und der Winter war noch immer heftig im Gange. Das Feuerrudel hatte sich unter dem großem Eichenbaum versammelt. Schwarzwolke, eine Graue Wölfin mit einem schwarzen Schwanz, stand auf einem Stein unter dem Baum. „Wir haben uns hier versammelt“, begann sie zu reden. Ihre Worte durchschnitten das Gemurmel der anderen. „um fünf neue Mitglieder unserem Clan vorzustellen.“ Der Erstgeborene von Sonnennacht ging nach oben auf den Stein, nachdem die Anführerin ihn mit einer Kopfbewegung dazu aufgefordert hatte. „Er ist nun ein Lehrling von unserem Rudel. Sein Name lautet“ Schwarzwolke schloss die Augen. Dann, nach kurzer Zeit öffneten sie sich wieder. „Das Wolkenrudel hat zu mir gesprochen. Sie sehen eine kämpferische Zukunft in ihn und er wird uns helfen, unser überleben zu sichern. Sein Name lautet: Feuersturm!“ Feuersturm wedelte wie verrückt mit dem Schwanz. Sonnennacht kam und hob ihn herunter. Nun lief das zweit Geborene von Sonnennacht auf den Stein. „Das Wolkenrudel hat mir schon vorhin eine Botschaft vermittelt. Du wirst die beste Heilerin werden, die unser Rudel je gesehen hat. Wegen deinem auffällig sanften Pfoten nenne ich dich: Sanftpfote.“ Sanftpfote hechelte vergnügt und sprang Sonnennacht regelrecht in die Pfoten. Die Anführerin nickte nun die dritt und viert ältesten zu sich. Die beiden waren fast gleichzeitig geboren. „Für euch hat sich das Wolkenrudel etwas besonderes ausgedacht. Ihr werdet die besten Jäger weit und breit sein. Jedes Beutetier muss sich vor euch fürchten.“ Sie deutete mit dem Kopf auf die eine, die genauso aussah,wie ihre Schwester, nur das sie statt blauen violette Augen hatte. „ich nenne dich: Sturmwind.“ Dann guckte sie die andere an. „Und du wirst ab jetzt -Schattensprung- heißen.“ Die beiden sprangen ohne Hilfe ihrer Mutter von dem Stein und wedelten mit dem Schwanz. Dann guckte Schwarzwolke den kleinen, braun-grauen Wolf an, dessen rote Augen ängstlich aussahen. Sonnennacht stieß ihn an und er lief zögernd auf den Stein. „Das Wolkenrudel will noch nicht sagen, was aus dir werden wird, aber sie haben Großes mit dir vor. Sie geben dir den Namen - Rotherz - .“ Sonnennacht musste Rotherz richtig mit Anstrengung von dem Stein ziehen, da der sich ,vor lauter Angst, an den Felsen festgekrallt hatte. „Diese jungen Wölfe brauchen einen Mentor. Feuersturm und die beiden -Sturmwind- und -Schattensprung- werden ihrem Vater zugewiesen, also Langschweif.“ Langschweif erhob sich. „Bist du bereit deine drei Jungen zu Unterrichten, und ihnen sowohl das Kämpfen als auch das Jagen bei zu bringen?“ „Ja, Schwarzwolke. Ich bin bereit!“ „Dann sind es nun deine Schüler. Lerne ihnen alles, was du weißt.“ Langschweif setzte sich wieder. „Sanftpfote wird ihrer Mutter, die selbst Heilerin ist, als Mentor zugeteilt. Sie hat schon zugestimmt. Da wir aber nicht wissen, was das Wolkenrudel für Rotherz vorgesehen hat“ Als die Anführerin dies sagte, drehten sich die meisten Wölfe zu Rotherz um. Er fing an zu zittern. „wird er erst mal seine Zeit damit verbringen, die älteren zu pflegen. Die Versammlung ist abgeschlossen. Die Patrouillen sollen jetzt an den Grenzen unseres Territoriums patrouillieren. Der Jagd-Trupp soll los ziehen und uns Frischfleisch bringen. Gut Wölfe, an die Arbeit!“ Nach diesem Satz gingen alle Wölfe auseinander. Rotherz stand nur da und wusste nicht, was er tun sollte. Seine Mutter blickte ihn an und sagte dann: „Für heute reicht es wohl, wenn du mir beim saubermachen des Baus hilfst. Komm rein.“ „Ja.“, sagte Rotherz mit einer leisen Stimme. Der Bau war schön warm, aber überall war Dreck. „Ich geh mit Sanftpfote Moos holen, damit wir ein weiches Bett haben. Beseitige du doch schon mal den Dreck und die Äste und Blätter, ja?“ Rotherz seufzte. „Ja, Mama.“ Er fand das ungerecht. Seine Geschwister durften aufregende Sachen machen und er musste den Dreck beseitigen. Aber er tat dies. Als Sonnennacht wieder zurück kam, staunte sie nicht schlecht. „Rotherz, dass hast du ja schön gemacht. Sanftpfote, leg das Moos dahin, ich zeige euch beiden gleich, wie man daraus weiche Kissen zum Schlafen macht. Aber ich muss kurz noch mit Schwarzstreif reden. Wartet hier.“ Sie verließ den Raum. „Ist das nicht super?“, freute sich Sanftpfote. „Ich werde die beste Heilerin, die es je gab. Und ich“ Sie verstummte, als sie sich daran erinnerte, dass Rotherz noch gar nichts spannendes machen durfte. „Tut mir leid.“, brach sie ihren Satz ab. „I-Ist schon in O-ordnung!“,, stotterte Rotherz und versuchte nicht daran zu denken. „Hey, nur Geduld. Du wirst doch was großes, das hat dir doch das Wolkenrudel versprochen. Hey, Komm schon. Kopf hoch!“, versuchte sie ihn aufzumuntern. Rotherz seufzte kurz und stand auf. „Okay!“ Plötzlich sprang er auf sie und drückte sie zum Boden. Sie tobten herum und lachten beide. Sonnennacht kam herein und guckte verstört, als sie fast von den beiden umgeworfen wurde. Die Stellten sich neben einander und sagten mit gesenktem Kopf: „Entschuldigung Mama!“ Sonnennacht schaute ernst, doch dann musste sie lachen. „Kommt ihr beiden, jetzt machen wir bequeme Kissen aus Moos, die Grundvoraussetzung für ein Bau.“
Später, als die Sonne schon untergegangen war, trottete Rotherz über das Lager. Seine Augen starrten mit festem Blick auf einen Wolf, der sehr stark schien. Es war der Prinz. Dunkelfell schimpfte gerade mit Rotherz' s Vater. Langsam versuchte Rotherz sich zu nähern, um etwas zu belauschen. „Du hast versagt, Langschweif. Du hättest sie verscheuchen sollen.“ „Ich war aber alleine und die waren zu viert!“ „Erinnerst du dich an den Eid, den du dem Rudel geschworen hast? Du hast geschworen den Clan, falls notwendig, mit dem Leben zu beschützen!“ „Aber es waren doch vier Wölfe.“ „ Ja, aber trotzdem dürfen sie nicht in unserem Territorium jagen.Was ist, wenn wir nun keine Beute mehr bekommen? Was ist dann, hä? Ich werde dir sagen, was dann pa“ Dunkelfell verstummte, denn der Wind hatte sich gedreht und er konnte jetzt Rotherz ganz deutlich riechen. „Wir sprechen uns später noch.“, sagte Dunkelfell noch und dann ging er weg. „Papa, was war denn“ „Nichts! Komm wir gehen in den Bau schlafen. Morgen wird ein harter Tag für dich. Unterschätze die Altenpflege nicht. Das ist richtig harte Arbeit. Na los, sie zu, dass du in die Federn kommst.“ Er stieß Rotherz mit der Vorderpfote an und lief hinter ihm her. Rotherz war ganz irritiert, gehorchte aber trotzdem. In dem Bau lag Sonnennacht. In ihrem langem Fell schliefen Rotherz Geschwister. Er gesellte sich dazu und schlief in der kuscheligen Wärme ein. Er träumte etwas komisches. Er stand alleine im Schnee, irgendwo im Wald und wusste nicht wo er war. Er irrte umher und hatte Angst. Doch Plötzlich trat ein Leuchtender Wolf vor ihn. „Hallo, Rotherz! Ich bin Holzbiss.“ Dann verschwand diese Gestalt wieder und Rotherz stand Mutterseelen alleine dort. Er fror. Auf einmal spürte er, wie sein Fell nass wurde und er drehte sich um. Er konnte nichts sehen. Dann wurde er aus seinen Träumen gerissen und bemerkte, wie Sonnennacht ihn leckte.Rotherz musste im Traum wohl gezittert haben, sodass für Sonnennacht die Mütterlichen Instinkte sie dazu gebracht hatte, ihr Junges zu lecken. „Alles in Ordnung?“, fragte sie besorgt. „J-ja!“, meinte Rotherz noch ganz benommen.
Kapitel 3:
Rotherz spürte mehrmals etwas stupsendes an seinem Bauch. Er machte die Augen auf und sah Sanftpfote, die ihn vorsichtig immer wieder mit der Nase versuchte zu Wecken. „Hey, Rotherz, wach auf! Alle anderen sind schon weg. Du solltest dich beeilen. Die Ältesten sind bestimmt sauer über dein Fehlen. Hier hasst du ein Eichhörnchen. Es ist klein ,aber ich hoffe es wird deinen Hunger stillen. Ich muss jetzt weg. Soll ich dir noch eben zeigen, wo der Futterhaufen liegt, falls einer der Ältesten Hunger hat?“ Rotherz nickte dankbar. Er nahm sein Essen und trug es mit nach draußen. >>Ich werde es später Essen<<, dachte er sich. >> sobald ich mal ein wenig Zeit habe.<< Sanftpfote führe Rotherz zu einem Platz, der von niedrigen Büschen Umgeben war. „Hier!“, sagte sie und deutete auf diesen Platz. Der Bereich ist extra nahe liegend bei dem Bau der Ältesten. So, nun muss ich aber wirklich weg. Mama wartet schon auf mich. Viel Spaß noch und lass den Kopf nicht hängen. Das wird schon noch. Bis dann!“ Sanftpfote rannte davon. Rotherz sah ihr nach. Sie war die netteste von seinen Geschwistern. Die anderen waren nie so nett zu ihm. Eigentlich waren sie auch nicht böse zu ihm, außer Feuersturm, der älteste Bruder von ihm. Rotherz hatte erst einmal mit ihm gesprochen. Sonst meidet der Bruder Rotherz immer. „Bis dann!“, murmelte er und trottete zu den Alten Wölfen,die sich in einem großem Bau eingenistet haben. „Hey, du! Wir frieren. Bring uns doch etwas Moos und etwas zu essen, ja?“ Das war Nebelohr. Seine Ohren waren silbrig und seine Stimme so geheimnisvoll. Daher musste er wohl seinen Namen bekommen haben. Rotherz ging nach draußen. >>Wo finde ich bitteschön Moos?<<, überlegte er kurz und beschloss dann der Geruchsspur von Sonnennacht zu folgen. Als er aus dem Lagereingang, der eine Art Tor aus Ästen war, hinausging roch er zwei Spuren von Sonnennacht. Eine Ältere und eine frischere. Er beschloss der älteren nach zu gehen. Er erinnerte sich noch an den vorigen Tag, wo Sonnennacht mit Sanftpfote los war, um Moos zu holen. Er folgte der Spur bis hin zu einem Fleck, wo sehr viele Bäume standen. An ein paar Stellen war der hohe Schnee, worin Rotherz übrigens springen musste, weggemacht worden. Er konnte noch ganz genau erkennen, wie noch ein paar Moosstücke herumlagen. Er erkannte auch, dass immer nur von einer Seite gegraben wurde. Immer in ein und die selbe Richtung. Er sah einen Baum, der direckt neben einem „schon Moos entfernten Baum“ stand. Er stellte sich direkt vor diesen und fing an zu graben und entdeckte Moos. Er nahm so viel er tragen konnte, dass allerdings nicht viel war, und wollte es zurück schleppen. Doch dann sah er ein großes Stück Rinde. Rotherz kam eine Idee. Er nahm sehr viel Moos und packte es auf die Rinde. Nun konnte er bequem zum Lager gehen, mit genug Moos und wenig Kraftanstrengung. Er schob die Rinde einfach vor sich weg. Sie glitt über den Schnee mit einem Berg voll Moos. Bei dem ältestem Bau Stoppte er und trug den ganzen Moos eigenhändig da hinein. Er sagte noch schnell: „Ich mache euch gleich Kissen daraus! Ich hole nur noch eben Beute!“ Dann ging er mit dem Stück Rinde zu dem Futterhaufen. Er hatte genau durchgezählt: 6 Älteste. Jeder würde einen Hasen und ein Eichhörnchen bekommen, dass wusste er noch von seiner Mutter, die ihm das Gestern noch gesagt hatte.Er musste trotzdem dreimal laufen, da er auf die Rinde nur zwei Hasen und Eichhörnchen drauf kriegte. Als die Ältesten gemütlich Speisten, machte sich Rotherz an das Kissen machen. Als er fertig war knurrte Nebelohr: „Wir haben Zecken. Das stört. Mach sie uns raus!“ >>Zecken? Igitt. Nein, dass mach ich nicht. Das ist ja ekelig!<<, dachte Rotherz angewidert. Doch dann hörte er eine Stimme, die er noch nicht kannte. „Ich helfe dir dabei.“ Es kam eine junge Wölfin in den Bau und fing an die Zecken heraus zu ziehen. „Aber alles mach ich auch nicht alleine!“, protestierte sie, als sie merkte, dass Rotherz nur irritiert zu guckte. „J-ja. Entschuldigung!“ Er ging zu Nebelohr und began mit dem Maul die Zecken samt Kopf heraus zu ziehen. „Wie heißt du eigentlich?“, wollte Rotherz wissen. „Silberfell!“, antwortete sie, während sie eine Zecke ausspuckte und platt trampelte. „Ich bin Rotherz.“,antwortete er, zog eine Zecke heraus und wollte sie kaputt trampeln, doch sie rannte einfach weg. Mit einem Satz sprang er los, fing die Zecke ein und zerquetschte sie. „Ich weiß!“, sagte Silberfell. Sie hatte es gar nicht bemerkt, dass Rotherz beinahe eine Zecke abhanden gekommen wäre. „Warum hilfst du mir?“ „Weil ich misst gebaut habe.“, stöhnte sie. „Ich habe mich heimlich davon geschlichen um mir meine eigene Beute zu jagen. Aber das Rudel geht ja vor. Ich wurde erwischt und darf Strafarbeit machen.“ „Hey!“, entfuhr es Nebelohr. „Seit wann ist es eine Strafe den älteren zu helfen? Früher war es eine große Ehre. Aber die Welpen von heute sind ja alle anders.“ Er guckte Silberfell spöttisch an und knurrte dann: „Ihr könnt gehen, wir benötigen eure Hilfe nicht mehr.“ Silberfell guckte Rotherz an und sagte: „Komm, lass uns gehen.“ Die beiden verließen den Bau. Draußen stand ein Wolf, dessen Zähne gefletscht waren. „Verzieh dich von meinem Platz, Morgenfell! Du bist hier nicht willkommen!“ „Was ist denn hier los?“, flüsterte Rotherz Silberfell ins Ohr. „Feuerklaue, der zweite Anführer hat Morgenfell dabei erwischt, wie er sich mit Hunden getroffen hat. Und das ist strengstens verboten.“ Rotherz sah auf Morgenfell, dessen Augen traurig aussahen. „Aber ich habe in doch verjagen wollen.“, sagte er mit zitternder Stimme. „Lüge nicht, du Verräter. Ich hab es doch gesehen! Du hast dich mit diesem Hund in unserem Territorium unterhalten.“, entfuhr es Feuerklaue. „Ich wollte ihn nicht angreifen, sondern ihn nur höflich bitten“, doch der Satz von Morgenfell wurde von Feuerklaue unterbrochen. „Höflich bitten? Wenn einer dieser verwöhnten Hunde es meint über sein Menschenfutter hinweg auch noch uns die Beute zu nehmen, dann hasst du ihn gefälligst zu vertreiben.“ „Ja, Feuerklaue!“, murmelte der und legte sich vor dem Bau hin. „Er muss als Strafe draußen übernachten und darf nur die Reste essen. Das ist bei dem Wetter eine sehr schwere Zeit für ihn.“, sagte Silberfell, die den Rüden traurig anguckte. „Er ist doch gut gebaut und kräftig. Der schafft das schon!“, diesmal war es Feuerklaue. Zu Rotherz Verwunderung zeigte er auch ein wenig Mitgefühl. „Und ihr geht jetzt lieber mal in euren Bau!“, fügte er hinzu, als er merkte, wie sentimental wurde. Silberfell ging los. „Wir sehen uns dann morgen.“, sagte sie und verschwand in dem Bau ihrer Mutter. Rotherz ging zu seinem Vater Langschweif. „Du, Papa, wie ist das eigentlich in unserem Rudel aufgeteilt?“ „Also die Ältesten, die Krieger und die Mütter, genannt: Königinnen,mit ihren Kindern haben jeweils einen eigenen Bau. Ganz früher gab es nur ganz kleine Rudel. Aber jetzt haben sie sich zusammen geschlossen und bilden ein großes. Trotzdem hat jedes kleinere Rudel ein eigenes Gebiet im Lager, wo es dann jeweils wieder die ganzen einzelnen Baus gibt. Die Anführerin und der Anführer leben in einem eigenem Bau.“ Rotherz kam ein wenig durcheinander begriff es aber nach einem zweiten mal nachdenken. „Aber kämpfen und Jagen tun wir alle zusammen.“, fügte Langschweif noch schnell hinzu. Rotherz ging zu Sonnennacht, die auf einem Mooskissen lag und glücklich zu schaute, wie ihre Jungen herum tobten. „Rotherz, da bist du ja wieder!“, sagte sie. Rotherz bemerkte, dass der einzige, der nicht tobte, Feuersturm war. Sanftpfote kam zu ihm und erzählte ihm, was sie heute alles aufregendes erlebt hatte: „Mama hat mir heute beigebracht, wie man Wunden heilt. Und sie hat mir gezeigt, welche Beeren man essen darf und welche nicht.“ Sie blickte ihn traurig an. „Und du?“, fragte sie zögerlich. „Ich hatte von Silberfell Hilfe bekommen.“ „Wer ist Silberfell?“, fragte sie verwirrt. „Weiß ich nicht. Aber ich habe heute erlebt, wie Feuerklaue Morgenfell von dem Bau der Krieger ferngehalten hat. Anscheinend hat Morgenfell das Gesetzt gebrochen!“ Sanftpfote guckte zum Boden. Dann plötzlich wurde sie von den Zwillingen Sturmwind und Schattensprung umgeworfen. „Na wartet ihr beiden!“ Mit einem mal sprang sie auf die Beiden und tollte mit ihnen herum. „Willst du nicht mit machen?“, fragte Langschweif, der hinter Rotherz stand. „So einen Spaß kannst du dir doch nicht entgehen lassen, oder?“ Rotherz schaute ihn an. Plötzlich jaulte Schwarzwolke: „Alle Wölfe sofort versammeln!“ Rotherz rannte nach draußen, voller Neugierde, was es denn neues gäbe. „Ich muss euch etwas schreckliches sagen.“ ,fing die Anführerin an. „Das Erdrudel hat unser Territorium angegriffen und ein Teil davon erobert.“ Ein beunruhigtes gejaule ging durch die Wölfe. „Wir müssen es uns zurück holen!“, schrie Feuerklaue Angriffslustig. „So etwas dulden wir nicht!“ Die Wölfe jaulten zustimmend. „Feuerklaue und Dunkelfell, ihr bildet zwei Teams aus Kriegern und flankiert das Gebiet. Erobert es zurück!“, befahl Schwarzwolke den beiden stärksten Kriegern dieses Rudels. Kurz darauf rannten fast alle Krieger des Rudels mit lautem Gebell aus dem Lager in Richtung Sonnenuntergang.Rotherz sah unter diesen Wölfen Langschweif. Er zitterte und fürchtete um seinen Vater. „Er wird überleben!“, redete Sonnennacht auf ihre Jungen ein, die alle samt, selbst Feuersturm, zitterten.
Kapitel 4:
Rotherz ging draußen auf den Platz des Lagers. Besorgt schaute er zu Sonnennacht, die auf ihn zu kam. „Sind die Krieger immer noch nicht zurück?“, fragte er ängstlich. „Leider nein.“, seufzte Sonnennacht und schaute besorgt zum Lagereingang. Eine Bewegung an dem schmalen Durchgang ließ Rotherz aufhorchen. „Papa!“,rief er und lief seinem Vater entgegen. Langschweif humpelte und hatte ein paar Verletzungen. „Geht es dir gut?“, fragte Sonnennacht besorgt. „Sind nur ein paar Kratzer.“, beruhigte Langschweif Sonnennacht. „Komm in meinen Bau. Ich werde dich und die anderen Verletzten versorgen. Schließlich bin ich Heilerin.“ Sie wand sich an Sanftpfote: „Und du wirst mir dabei helfen, nicht war?“ Rotherz freute sich für seine Schwester, die nun endlich die Möglichkeit hatte, richtig zu lernen. Rotherz leckte kurz an dem Fell seines Vaters, dann ging er zu den Ältesten. „Da bist du ja endlich!“, knurrte Nebelohr. Rotherz seufzte. Er war irgendwie froh, dass sein Vater lebendig zurück kam, aber er war auch sehr schockiert darüber, wie brutal er zugerichtet war. Silberfell trabte durch den Eingang des Baus der Ältesten und begrüßte Rotherz mit einem „Hallo“. Gemeinsam zogen sie die Drecksklumpen aus dem Fell der Ältesten.
Kommentare
Es gibt 2 Kommentare zu dieser Geschichte
Lightfire schrieb am 21.03.2011 um 21:34 Uhr folgenden Kommentar:
Warrior Cats mit Wölfen...gefällt mir;) hab mir mal dein profil angeguckt und mich gefreut dass ich net die einzige bin die tausend sachen anfängt und nix zuende bringt^^
Good Story schrieb am 07.02.2011 um 19:55 Uhr folgenden Kommentar:
Bor ey dann is er ja nen Idiot aber eins hat es wirklich dieses gedicht ist echt sssssssssssssssuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuppppppppppppppppppppppppeeeeeeeeeeeeeeeeerrrrrrrrrrrrrrrrrr süß mach weiter so