Trop tard. |Première partie

von Le Pure. aus der Kategorie ...

Der leichte Sommerwind glitt durch meine Haare, er streifte mein Ohr.
Ich schloss meine Augen.
Und da geschah es, ich wusste zwar nicht wie, aber es war das schönste Gefühl seit langem. Dieser Geschmack von Minze, es war nicht einfach nur Minze, es war Freiheit. Und dieser eine kurze Moment war wie eine Reise, die in die unerwartete Weite der Welt führte, er fühlte sich an wie der erste Sonnenstrahl im Frühling, wie die erste Blume, die erblüht.
Es war ein Moment voller Glück, Geborgenheit und Liebe.
Eine weiche, warme Hand strich mein Haar zur Seite.
Ich spürte, wie meine Finger seine Wange berührten, ich konnte die Bewegungen meines Körpers nicht mehr kontrollieren. In meinem Kopf herrschte gähnende Leere. Und noch einmal dieser Geschmack auf meinen Lippen. Dieses unbeschreibliche Gefühl.
Als ich die Augen wieder öffnete, sah ich ihn. Den der mir dieses
Gefühl gab.
Er wirkte mir nah und verbunden, aber irgendwie auf eine seltsame Weise fremd.
Ich wusste so wenig von ihm. Einen Hauch von Nichts.
Er sah mich fragend an. Ich wusste nicht was er von mir erwartete, außerdem war ich immer noch so perplex, von dem Geschehenen.
In diesem Moment ordnete sich mein Gehirn allmählich wieder. Ich konnte wieder halbwegs klar denken.
Mit leiser Stimme, sie war kaum zu hören flüsterte er, ,,Ich mag dich…” Erst wusste ich nicht was ich denken sollte, er mochte mich?


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