The Scarecrow Teil 3

von Julia van Dan aus der Kategorie Horror

Florida,1988

2 Tage später

Die beiden Männer von der Polizei schauten mich erstmal nur an,dann sagte der ältere von beiden "Wir sind hier um dir ein paar Fragen zu stellen,macht es dir etwas aus?","Nein." sagte ich leise.
"Also gut,kannst du uns sagen was genau mit deinem Bruder passiert ist?",fragte mich der jüngere und schaute mich erwartungsvoll an.
Ich setzte mich an den Küchentisch,"Naja,ich habe nicht viel mitbekommen,es ging alles so schnell.",ich hatte Tränen in den Augen.
"Ganz ruhig,erzähl uns einfach was an diesem Tag geschah.","Okay,ich wollte die Vogelscheuche aufhängen,weil ich bemerkte das sie abgefallen war,also lief ich nach Draußen ins Feld,doch ich sah dann von weitem,das wieder eine dort hing,es war das Ding,das meinen Bruder entführt hatte.",eine Träne kullerte runter.
Der ältere runzelte die Stirn "Warte mal,du behauptest also,das dieses Etwas an dem Holzkreuz hing?","Was war es denn,ein Mann oder eine Frau,konntest du es erkennen?",ich schluckte,"Ja,also ich bin mir sicher das es von der Statur her ein Mann gewesen sein müsste.","Und was passierte dann?",fragte der jüngere.
Ich sah aus dem Fenster zum Feld und antwortete nach ein paar Sekunden,"Ich bin zu meinem Bruder gegangen und hatte ihn das erzählt,aber er glaubte mir nicht und als ich mich umdrehte war dieser Kerl auf einmal nicht mehr am Holzkreuz,aber mein Bruder dachte ich will ihn reinlegen oder sowas und ist dann ins Feld gegangen um die Vogelscheuche wieder aufzuhängen","Er war also nicht mehr da ja und was passierte dann?",fragte der jüngere und machte sich Notizen,"Dann hatte ich Schreie gehört,es war mein Bruder und ich bin ins Feld gerannt und sah das er meinem Bruder mit einer Hand am Kopf festhielt und mit sich schliff.",ich schluckte wieder,"Ich war einfach nicht schnell genug und dann....",ich hörte auf zu reden.
"Was dann?",fragte der jüngere,ich sagte aber nichts und mir liefen wieder Tränen runter,"Okay,hör zu,gib uns einfach eine Beschreibung von diesem Mann,das würde uns schon weiterhelfen.",er atmete durch,"Wie sah er denn aus,was hatte er an,wie groß war er ungefähr,kannst du uns das sagen?"
Dann wendete ich mich wieder zu meinem Dad und sah ihn an,er sah auf dem Boden,"Ich habe es nicht so richtig erkannt,aber er hatte schwarze Kleidung an,vielleicht einen Mantel und einen Hut,aber ob der schwarz oder braun war weiß ich nicht mehr und er hatte eine dunkle Haut.",die Polizeibeamten sahen sich an,"Du meinst es war ein Afroamerikaner?","Nein nichts von beidem,seine Haut war dunkel aber nicht so wie sie denken,grau oder so."ich sah auf dem Boden,"Seine Größe kann ich nicht genau einschätzen,dafür war er zu weit entfernt,aber er sah bestimmt nicht klein aus."
Der ältere Polizist sah mich an,"Kannst du nicht schätzungsweise sagen wie Groß er war?","Na gut,ich schätze mal über 1,90 Meter,wenn nicht sogar 2 Meter."
Die Polizisten sahen mich ungläubig an,"Okay,das reicht dann fürs erste denk ich mal,und ist er weg gerannt oder was wolltest du noch sagen?","Nein,ähm...",ich überlegte kurz was ich sagen sollte aber sie würden mir nicht glauben und mich für Verrückt abstempeln,also sagte ich nicht die Wahrheit,"Doch er ist gerannt,ich kam nicht hinterher und dann hab ich ihn ich mehr gesehen."
"Okay,danke du hast uns sehr geholfen,wir werden alles tun um deinen Bruder zu finden,wir sagen ihnen Bescheid falls es Neuigkeiten gibt.","Wenn er noch lebt."sagte ich böse und sah die Polizisten an.
Dann machte Eric ihnen die Tür auf,"Auf wiedersehen,danke ihnen.",er sah traurig aus und die beiden verabschiedeten sich auch,dann schloss er die Tür.
Dad saß nur da und schaute auf dem Boden,dann kam Eric zu mir,"Danke,das du ihnen alles erzählt hast.",er hatte Tränen in den Augen und umarmte mich,dann weinte ich auch .

3 Stunden später

Mittags

Ich war Draußen auf dem Hof und streichelte Rex,ich saß auf der Tonne wo Richy gesessen hatte,bevor es passierte.
Ich schaute zum Feld,Rex lag auf dem Boden und schlief jetzt.
Dann hüpfte ich runter,Rex erschrak und wachte auf,er schüttelte sich und lief mir bis ins Haus hinterher,wo er sich ins Körbchen legte.
Ich war in dem Wohnzimmer,Dad war gerade irgendwo anders mit Eric.
Ich machte das Schubfach am Schrank auf und dort war eine Karte,auf der suchte ich nach der alten Kirche,die abgebrannt war,von der sie im Radio berichtet hatten.
Ich setzte mich auf der Couch und suchte mir den Ort raus,es war gar nicht weit entfernt,höchstens 30 km von hier,aber für mich war das nicht viel.
Dann wurde mir alles klar,dieses Ding musste etwas mit dieser Kirche zu tun gehabt haben.
Ich war so müde weil ich die Nacht kein Auge zugetan hatte,ich versuchte sie offen zu halten aber langsam fielen sie mir zu,ich machte sie schnell wieder auf,doch wieder fielen sie zu.
Ich war eingeschlafen.

Traum:

Ich bin am Ende eines Feldes,die Sonne scheint grell,vor mir ein altes rostiges,mit Moos bewachsenes Gebäude.
Ich hörte Krähen,und sie flogen überall umher und setzten sich irgenwo ab,es wurden immer mehr ca. 30 Stück saßen schon dort.
Ich ging weiter auf das Gebäude zu,machte eine knarrende Tür auf,es war dunkel.
Auf einmal ging das Licht an!
Unmenschliche Geräusche,Schreie?
Ein Lied spielte,aus den 50er oder 60er wahrscheinlich.

Lied:
Jeepers, creepers, where'd ya get those peepers,
Jeepers, creepers, where'd ya get those eyes?
Gosh all, git up, how'd they get so lit up,
gosh all, git up, how'd they get that size?
Golly gee! When you turn those heaters on
woe is me, got to put my cheaters on.
Jeepers, creepers, where'd ya get those peepers?
Oh, those weepers, how they hypnotize!
Where'd ya get those eyes?

Ich drehte mich,dann ging ich die Treppe runter,auf einmal saß dort etwas im Schatten unten im Keller,überall Gerätschaften und es drehte sich um,es war dieses Ding.
Ich schrie und wollte wegrennen aber es ging nicht.
Es sah mich ganz genau an,es hatte viele,scharfe,gelbliche Zähne,die im kleinen Licht zu sehen waren und dunkle leere Augen,die funkelten,es war nicht bekleidet und hatte Flügel an seinem Rücken,er roch irgendetwas und in der Mitte seiner Nase öffnete sich noch ein Loch durch dass er atmete.
Dann sprang er auf mich zu!
Ich schrie!

"Ahhhhhhhhhh!",ich atmete tief durch,wieder ein Albtraum.
Ich setzte mich auf und fasste mir in meine Haare,dann sah ich auf die Karte,die auf den Tisch vor mir lag und ich entdeckte ca. 100 km von meinem Zuhause entfernt war eine alte Fabrik eingezeichnet.
"Ich muss da hin!"


Fortsetzung folgt...


Kommentare

Es gibt noch keinen Kommentar zu dieser GeschichteSie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar zu schreiben.