Sternenkind

von Sel aus der Kategorie Geschichten zum Träumen

Sie saß alleine vor ihrer Hütte.
Der Mond stand schon am Himmel.
Er warf sein blau-silbernes Licht auf das Mädchen.
Ihre blonden Haare glänzten im Mondlicht silbern.
Die Sterne leuchteten.
Die Tannen warfen schwarze, unheimliche Schatten auf die zur Nacht graue Wiese.
Doch sie hatte keine Angst.
Sie kannte die Rufe der Eulen, die Schatten der Tannen und das Kna-cken der Äste, wenn ein Fuchs, ein Reh oder ein Hase sie zertrat.
Sie bewohnte die kleine Hütte alleine.
Nicht ganz – sie hatte einen kleinen schwarzen Kater.
Sie wusste nicht, wie sie hieß.
Sie wusste nicht, wie alt sie war.
Sie wusste nichts von der Außenwelt.
Nur von dem kleinen Waldstück, wo sich höchstens Fuchs und Hase gute Nacht sagten.
Sie wusste nicht, wo der Wald endete.
Sie wusste nicht, wie groß die Welt war.
Sie kannte niemanden.
Und das brauchte sie auch nicht.
Sie war ihr ganzes Leben lang in der Hütte gewesen.
Und sie hatte sich nie weiter weg bewegt, als es nöig war.
Vor ihrem Haus sprudelte ein kleiner Bach.
Wildkräuter wuchsen direkt daneben.
Ihre Katze fing die Mäuse im Haus.
Ihr ging es gut.
Sie hatte nie den Drang gehabt, den Horizont zu sehen.
Sie hatte nie den Drang gehabt, die Welt zu erforschen.
Sie hatte nie den Drang gehabt, sich selbst kennenzulernen.
Das alles war überflüssig.
Sie wusste nicht, wie Berge aussahen.
Sie wusste nicht, was Felder waren.
Sie wusste nicht, wer sie selber war.
Das alles war unnötig.
Sie kannte die Tiere, wenn auch nicht beim Namen, ebenso bei den Bäumen.
Sie wusste nicht, was lesen oder schreiben war.
Sie hatte auch nie sprechen gelernt.
Sie konnte sehen, hören, fühlen.
Das reichte ihr zum Überleben.
Sie wusste nicht, wie ihr Leben hätte sein können.
Mit Mitmenschen.
Mit Freunden.
Mit Spaß.
Sie nahm das Leben hin, wie es war.
Sie war einsam.

„Sam!“, rief Vater.
Sam ließ den Strohballen fallen und eilte zu ihm.
„Junge, geh aufs Feld und hilf deinem Bruder!“, wies dieser ihn an.
Sam nickte und lief zu dem Feld, welches seinem Vater gehörte.
Es war früh am Morgen, doch Sam war schon auf den Beinen.
Er lebte mit seinem Vater, seinem Bruder und seiner Mutter in dem kleinen Dorf.
Dort ging es ihm sehr gut, für gewöhnliche Bauern.
Sie waren selbstständig, sie hatten keinen König.
Ein Fluss floss vor dem Dorf, die Felder trugen jeden Sommer Weizen und die Obstbäume immer Früchte.
Es war ein Paradies.
Sam konnte ein wenig lesen und schreiben, der Dorfälteste hatte ihm ein paar klägliche Fetzen des Alphabets beigebracht.
Doch sein Vater hielt es für unwichtig, letztlich vermutlich deswegen, weil er selbst keine Ahnung von Buchstaben hatte.
Seine Familie besaß einen Esel, ein paar Ziegen, Gänse und Hühner.
Am meisten bedeutete Sam jedoch seine Hündin, welche er Kira rief.
Natürlich fand sein Vater es unnötig, Tieren Namen zu geben, aber das war Sam egal.
Sam kam auf dem Feld an und fing an, mit der Sense die zusammen-gebundenen Ährenbündel abzutrennen.
Sam hatte viele Kinder um sich herum gehabt, doch mit keinem von ihnen konnte er wirklich spielen.
Und jetzt war er zum Spielen zu alt.
Dreizehn Sommer zählte er, wenn er richtig gezählt hatte.
Und selbst wenn er noch spielen würde, die Kinder wollten ihn ja nicht.
Und manchmal glaubte er, nicht einmal sein Vater wolle ihn.
Seine Mutter wollte ihn auch nicht, so kam es ihm vor.
Sein Bruder machte ihm alles streitig.
Keiner liebte ihn.
Sein Vater schlug ihn.
Seine Mutter schimpfte ihn als Taugenichts.
Sein Bruder verspottete ihn als Schwächling.
Die Kinder lachten ihn aus.
Er war ein Nichts in diesem Dorf.
Er war nicht wichtig.
Wäre der Fluss tiefer, würde er sich ertränken.
Doch das ging nicht.
Wären die Bäume größer, würde er sich erhängen.
Doch das ging nicht.
Gäbe es hier giftige Beeren würde er sich vergiften.
Doch das ging nicht.
Wäre er nicht so feige, würde er sich mit der Sense erstechen, köpfen oder sich die Pulsadern aufschneiden.
Doch er war feige.
Sam musste mit seinem Schicksal leben.
Er war allein.

Sie wachte auf.
Sie hatte sich mitten in der Nacht noch in ihr altes Bett gelegt.
Der kleine Kater lag auf ihrem Bauch.
Sie lächelte und streichelte ihn.
Dann stand sie auf.
Die Sonne stand schon hoch.
Sie hatte keine festen Zeiten, an die sie sich hielt.
Der Kater folgte ihr.
Sie nahm den Krug mit Milch und gab es in eine Schüssel.
Gierig schleckte der Kater die Milch.
Sie hockte sich daneben und streichelte ihn.
Sie kannte ihn, seit sie denken konnte.
Manchmal hatte sie versucht, seine Sprache zu lernen, doch sie hatte schließlich eingesehen, dass sie nicht für die Laute einer Katze geeignet war.
Dass sie keine Katze zu sein schien.
Sie verstand den Kater nun auch so.
Der Kater hatte die Milch ausgeleckt und forderte nun weitere Strei-cheleinheiten von seinem Frauchen ein.
Sie streichelte den Kater, bis es sogar ihm zuviel wurde und er ver-schwand durch den Türspalt nach draußen.
Sie stand auf.
Sie ging nach draußen und setzte sich auf die Türschwelle.
Sie lauschte dem Plätschern des kleinen Baches, dem Rauschen des Windes in den Bäumen und dem Zwitschern der Vögel.
Sie genoss den kühlen Sommerwind und die warmen Sonnenstrahlen auf ihrer Haut.
Sie sah Tanne.
Sie sah die kleine Lichtung, die Wiese.
Sie sah Eichhörnchen die Bäume hinauf huschen.
Sie war auf einer Lichtung umgeben von Bäumen.
Zur Nacht schien der Mond genau auf die Lichtung.
Der Bach floss fort und endete anscheinend, da ihre Augen nicht weiter sehen konnten.
Es war traumhaft.
Aber trist.

Sam ließ die Sense fallen.
Es reichte ihm.
Er wollte nicht mehr schuften.
Er wollte nicht mehr von allen missachtet werden.
Er wollte nicht mehr immer nur nach der Pfeife anderer tanzen.
Er wollte leben!
„Hey Kleiner, mach weiter!“, rief Sams Bruder zu ihm herüber.
Sam reagierte nicht.
Kira bellte.
„Komm Kira!“, rief Sam scharf und rannte los.
Er hörte die Rufe seines Bruders, sein Fluchen und Verdammen.
Doch Sam rannte immer weiter.
Er lief genauso schnell wie Kira.
Er war nicht ausgelastet.
Es war ihm zu blöd, immer erniedrigt zu werden.
Er wollte das nicht mehr.
Sam hatte einen Entschluss gefasst.
Kira bellte als sie über den Fluss sprang, beinahe syncron mit Sam.
Dann blieb Sam stehen.
Er atmete heftig.
Aber er fühlte sich gut.
Er war frei.
Er sah einen kleinen Bach, der sich vom Fluss abzweigte und in den Wald floss.
Brombeergestrüpp und Tannenzweige bedeckten den Boden.
Der Wald war dicht.
Sam ging hinein.
Er folgte dem kleinen Bachlauf.

Der Himmel hatte sich orange und rosa gefärbt.
Die Sonne war schon hinter den hohen Baumkronen verschwunden.
Es raschelte, da kam ihr kleiner Kater mit einer Maus im Maul aus dem Gebüsch.
Sie lächelte und nahm ihn auf den Arm.
Da hörte sie das Bellen eines Hundes.

Sam hatte eine kleine Lichtung erreicht, auf der ein Haus stand.
Die Lichtung war von Gras bedeckt.
Die letzten paar Meter war der Wald anders geworden.
Keine Stöcke, nur Gras und dazwischen Bäume.
Wie die Obstwiese im Dorf, nur noch anders.
Die Bäume waren kleiner geworden, wie abgestuft.
Sam ging vorsichtig an die Hütte heran, als Kira bellte.
Plötzlich stand ein junges Mädchen vor ihm.
Ihr Haar war weißblond, ihre Augen hellblau.
Ihre Haare waren sehr lang, als hätte sie sie noch nie gekürzt.
Sie war in Sams Alter.
„Hi“, sagte Sam.

Sie zuckte zusammen.
Es war ein fremder Laut gewesen.
Ein lauter Laut.
Kein Vogelgezwitscher.
Kein Bachgurgeln.
Kein Windesrauschen.
Kein Miau.
Kein Grillenzirpen.
Kein Wolfsgeheul.

„Was ist?“, fragte Sam.
War sie taub?
Aber so, wie sie zusammengezuckt war, konnte sie schlecht taub sein.
Vielleicht kannte sie seine Sprache nicht.
Die Katze, die dem Mädchen um die Beine strich, fauchte drohend.
Das Mädchen nickte ihm zu und nahm die Katze auf den Arm.
Sam dirigierte Kira zurück.

Sie war sich sicher, dass der Junge sie gegrüßt hatte.
Es war ein Wesen wie sie, soviel war klar.
Aber ein bisschen anders.
Das Wesen, dass er bei sich hatte, ähnelte den grauen, wilden Bestien im Wald, die sie immer hatte mit Feuer vertreiben müssen.
Doch dieses Wesen schien nicht so feindseelig zu sein.
Sie ließ den Kater auf den Boden springen.
Sie näherte sich vorsichtig.

„Das ist Kira“, sagte Sam, doch das Mädchen reagierte nicht.
Sie streichelte Kira vorsichtig.
„Wie heißt du?“, fragte Sam.
Sie sah ihn irritiert an.
„Kannst du überhaupt sprechen?“, fragte er.
Das Mädchen runzelte die Stirn.
„Egal. Ich bin Sam“, sagte Sam.
Doch das Mädchen erwiderte nichts.

Sie hatte ihn mit einer Geste in ihr Haus gebeten.
Sie gab ihm etwas zu trinken, etwas zu essen.
Es war Milch von einer Hirschkuh, sie hatte gelernt, sie zu fangen, festzubinden und zu melken.
Sie hatte aus Samen von Wildgräsern einen Brei gemacht.
Sie setzten sich an den kleinen Tisch.
Sie hatte ihren Kater auf dem Schoß, die Bestie lag brav neben ihm.
Sie hatte zwei Wörter verstanden, Kira und Sam.
Nur, ob er Kira hieß und das Tier Sam, oder ob der Junge Sam hieß und der Hund Kira, das wusste sie nicht.
Es waren aber sicher Namen, das wusste sie aus einem unbestimmten Grund.
Sie fand Sam auf den Jungen passender und Kira auf das Tier.

„Sam?“, fragte das Mädchen mit zitternder Stimme.
Sam erschrak regelrecht, als sie seinen Namen aussprach.
Es klang so anders.
Ganz hell und unsicher.
Sam nickte.
Das Mädchen nickte.
Es klang, als rede sie zum ersten Mal in ihrem Leben die menschliche Sprache.

Sie hatte es versucht.
Sie hatte seine Laute nachgeahmt.
Sie hatte es mit Wolfsgeheul geschafft.
Mit Vogelgezwitscher.
Mit dem Röhren eines Hirsches.
Nur mit dem Grillenzirpen hatte sie sich schwergetan.
Aber er schien sie verstanden zu haben.
Das zählte.

Es wurde dunkel, doch das Mädchen machte keinerlei Anstalten, schlafen zu gehen.
„Es ist dunkel, ich sollte gehen“, sagte Sam.
Das Mädchen sah ihn verständnislos an.
Er zeigte durch die Türe.
„Nach Hause gehen“, sagte er.
Sie schüttelte den Kopf.
Wohin sollte er überhaupt gehen?
Wieder nach Hause?
Wieder beschimpft werden?
Wieder verspottet werden?
Wieder geschlagen werden?
Nein.

Sie zeigte ihm ein kleines Bett.
Es waren zwei in diesem Haus.
Der Junge nickte ihr zu.
Dann drehte sie sich um und ging auf die Lichtung, wo sie jede Nacht saß.
Sie saß da und schaute zum Mond.

Sam konnte nicht schlafen.
Wem war er begegnet?
Einem Mädchen?
Oder war es eine Hexe?
Nein, das konnte nicht sein.
Das Mädchen konnte keine Hexe sein.
Durfte sie nicht sein.
Er stand auf und ging zum Eingang.
Und dort saß das Mädchen auf der Türschwelle.
Einsam.
Er räusperte sich.
Sie drehte sich um.
Er lächelte.
Sie lächelte.
Sie holte Luft, als wolle sie etwas sagen.
„Was?“, fragte Sam.
Sie zeigte auf den Wald.
„Was meinst du?“, fragte Sam.
Sie stand auf, nahm ihren Kater auf den Arm und lief zu den ersten Bäumen.
Sam lief ihr nach.
Sie lief in den Wald.
Sam lief ihr nach.
Sie lief immer weiter.
Und dann endete der Wald.
Sie blieb stehen.

Sie staunte.
Das war kein Wald.
Das war keine Wiese.
Vor ihr türmte sich Gestein auf, riesig.
Gigantisch.

Sam guckte das Gebirge hinauf.
Sie lief weiter und begann, die Felsen hinaufzuklettern.
Sam staunte, das Mädchen war wendig und flink.
Und er kletterte ihr nach.
Sie erreichten ein Plateau.

Sie staunte.
Sie sah die ganze Welt.
Felder, Wälder, Seen, Gebirge!
Dörfer.
Wie dumm war sie gewesen.
Ihr Haus war nicht die ganze Welt.
Die Lichtung war nicht die ganze Welt.
Der Wald war nicht die ganze Welt.
Sie war nicht der einzigste Mensch.
Zum ersten Mal hatte sie das Gefühl, zu leben.

„Da ist mein Dorf“, sagte Sam und zeigte auf die kleine Siedlung, die am Waldrand lag.
Das Mädchen antwortete nicht.
Sie zeigte auf den Wald.
Und Sam erkannte die Lichtung mit der Hütte.
Die Lichtung war Sternenförmig.
Sam erkannte kleine Erdwälle am Rand der Lichtung.
„Das sieht aus wie die kleinen Krater, die in der Nähe unseres Dorfes ist“, meinte Sam.
Der Dorälteste hatte erzählt, dass die Krater von Sternen entstanden waren, die auf die Erde gefallen waren.
Das allerdings vor vielen Jahren.
Unvorstellbar viele.
Was, wenn die Sterne, die angeblich bei dem Dorf gelandet waren, nur Bruchstücke eines Sterns gewesen waren?
Vielleicht war der eigentliche Stern der, der die Lichtung formte.
Vielleicht.
„Willst du einen Namen haben?“, fragte Sam.
Das Mädchen nickte zu seiner Überraschung.
„Dann nenne ich dich Cleo“, sagte Sam.
Er fand, der Name passte zu ihr.
Das Mädchen nickte.
Cleo.
„Du hast keine Eltern, stimmts?“, fragte Sam.
Cleo wiegte den Kopf.
„Du weißt nicht, wo du herkommst“, fügte Sam hinzu.
Cleo nickte vage.
„Du lebst dein ganzes Leben lang auf der Lichtung“, beendete Sam.
Cleo sah ihn erwartend an.
Er setzte sich.
„Unser Dorfältester hat mir mal eine Geschichte erzählt. Eine Sage“, begann er.
Cleo setzte sich.
„Er sagte, dass es ein Mädchen gibt, dass alle Geheimnisse der Welt kennt. Das jedoch nur, wenn es erkennt, wer es ist. Wenn ihr niemand die Hand zur Welt reicht, wird sie immer allein, dumm und verschlos-sen sein. Dann wird sie immer in ihrer Hütte bleiben“, sagte Sam.
Cleo sah ihn fordernd an.
„Cleo bedeutet in der Sprache der Alten Sternenkind. Ich glaube, dass du dieses Mädchen bist“, sagte Sam.
Er lachte.
„Und ich bin ein dummer Junge, der sich das alles ausgedacht hat und der von niemanden geliebt ist“, meinte er mit kaltem Humor.
„Aber was ist mit dem Dorfältesten? Was ist mit Kira? Was ist mit deinen Eltern, deinem Bruder? Sie lieben dich alle, du musst nur mit dem Herzen sehen“, sagte Cleo plötzlich.
Sam sah sie verdutzt an.
„Ich wusste es!“, rief er aus.
Cleo lächelte.
„Danke“, sagte sie.
Sie war gereift.
Sie hatte das Wissen, welches nur ihr bestimmt war, erlangt.
„Cleo“, sagte Sam.
Sie nickte.
„Ich mag dich“, sagte er und strich ihr eine blonde Haarsträhne aus dem Gesicht.
Cleo lächelte.
„Ich mag dich auch“, sagte sie.
Sie verharrten einen Augenblick.
Dieser sollte nie wieder enden.
Nie wieder.
Cleo hatte ihre wahre Bestimmung gefunden.
Genauso wie Sam.


Kommentare

Es gibt 3 Kommentare zu dieser Geschichte

Adriel schrieb am 09.05.2012 um 10:47 Uhr folgenden Kommentar:
Mir gefallen diese kurzen Sätze mit dem immer gleichen Anfang. Das hat etwas sehr simples, das gut zu der Geschichte passt. Eine Art Charakterisierung der Kinder. Gefällt mir gut.


Sel schrieb am 30.10.2011 um 14:57 Uhr folgenden Kommentar:
Was habe ich deiner Meinung nach falsch gemacht? Vielleicht kann ich es beim nächsten Mal besser machen...


Jessi schrieb am 30.10.2011 um 11:17 Uhr folgenden Kommentar:
Eigentlich ist das ja eine ganz schöne Geschichte. Mir persönlich gefällt der Schreibstyl nicht so, aber trotzdem schön: :)

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