Schrecklicher Mord, Doch Der Fluch ist Noch Lang Nicht Fort.

von Piaaa, okok. aus der Kategorie Horror

Samantha schlief schon am Abend schlecht ein. Sie war allein zu Hause, ihr Mann Terry war von der Arbeit aus auf Reise nach Australien. Als sie mitten in der Nacht aufwachte, sie schätze, dass es um die 2 Uhr nachts gewesen sein musste, spürte sie diesen unangenehmen heißen Atem ganz nah an ihrem Gesicht. Sie hörte ihn sogar regelrecht. Sam bekam es plötzlich mit der Angst zu tun, obwohl sie sich nicht sicher war, ob es real war, oder sie noch halb träumte, und es sich nur so echt anfühlte. Sie traute sich nicht die Augen zu öffnen, um zu sehen, wer oder was sie da anatmete. 'Ganz ruhig bleiben, Samantha, ganz ruhig...' Sie versuchte ruhig zu bleiben und mit viel Mühe gelang es ihr auch ein wenig. Nach ein paar Minuten, Samantha kamen es vor wie Stunden, entfernte sich der Atem langsam.
Erst als sie ihn nicht mehr spürte, machte sie die Augen zu schmalen Schlitzen und spähte in die Dunkelheit. Sie packte sich mit der Hand ins Gesicht, an die Stelle, wo sie noch vor weniger als fünf Minuten ganz deutlich diesen heißen gleichmäßigen Atem verspürt hatte. Sie tastete mit der Hand hastig nach dem Lichtschalter, der sich direkt an ihrem Bett befand.Erleichtert stellte sie fest, dass sich niemand in ihrem kleinem Zimmer, welches auf dem Dachboden, direkt unter dem Dach stylisch, in weiß, eingerichtet war, befand.
Also ging sie davon aus, es sei nur ein schlechter Traum gewesen. Unruhig fiel sie in einen leichten Schlaf.

Ein Blick auf den Wecker, der tickend neben ihrem Bett stand, sagt ihr, dass es bereits 6 Uhr morgens war. Samantha stieg aus dem Bett, um sich ein Glas Wasser zu holen. Sie beschloss runter in die Küche zu gehen, und Mineralwasser zu trinken. Obwohl niemand anderes im Haus war, schlich Sam leise und vorsichtig auf Zehenspitzen die Treppe hinunter, an der Haustür vorbei. Schon jetzt verfluchte sie sich, dass sie sich für Mineralwasser entschiede hatte. Genauso gut hätte sie auch ins Bad, welches sich direkt neben dem Schlafzimmer befand, gehen und sich ein Glas aus der Leitung holen können.
Die Stille im großen Haus, welches sie von ihren Eltern geerbt hatte, machte ihr Angst. Ihre Eltern starben beide vor zwei Jahren bei einem tragischen Autounfall und alles, wirklich jede kleinste Kleinigkeit in diesem Haus erinnert Samantha an sie und vor allem an das, was ihnen Schreckliches passiert war. Es war fast genau vor zwei Jahren. Sie erinnerte sich noch genau daran. Sam hatte grade frisch mit Terry geheiratet und sie freuten sich beide sehr auf die bevorstehende Flitterwoche. Ihre Eltern gingen Abends zusammen aus und Samantha lud Terry zu sich nach Hause, zu einem romantischem DvdAbend vor dem Tv, ein, wie jeden Samstagabend. Doch dieser Samstagabend war kein normaler Samstagabend, es war der Abend vor ihrer gemeinsamen Reise nach Italien. Und der Abend, ab dem alles anders wurde... Sie bekam Tränen in den Augen. Schnell trank sie ihr Glas Wasser aus. Es war mit so viel Sprudel, dass es ihr gar auf der Zunge prickelte, prickelnde Frische. Sam rannte so schnell sie konnte die alten knarrenden Holztreppen hoch ins Badezimmer. Sie spritze sich hektisch zweimal eiskaltes Wasser ins Gesicht. Das tat gut. Ihr Herz pochte immer noch wie verrückt, vom Wegrennen. Vom Wegrennen vor was? Wahrscheinlich vom Wegrennen vor der Vergangenheit... , als sie in den Spiegel guckte, der, wie schon als sie Kind war, über dem aus Edelstahl bestehendem Waschbecken hing. Sie selbst fand sich unwiderstehlich und war äusserlich mit sich sehr zufrieden. Samantha hielt die Luft an und erstarrte, als sie hinter ihrem hübschen Gesicht, mit den naturblonden Haaren und den zuckersüßen Knopfaugen, ein vor Wut verzerrtes Gesicht, böse und mit finsterer Miene ansah. 'Einbrecher! Hilfe!' schoss es ihr noch durch den Kopf. Sie riss den Mund auf um laut zu schreien, um Hilfe zu schreien, doch der Schrei erstickte lautlos in ihrem Hals. Wer sollte sie auch hören, sie war alleine in diesem großen, angsteinflößenden Haus. Sie erkannte den Mann mit der dunkelblauen Sturmmaske nicht. Doch ehe sie sich umdrehen, geschweige wegrennen konnte, sah sie im Spiegel wie der Unbekannte die schwere verrostete Eisenstange, mit der sie eigentlich die Tür zum Schuppen versperrte, hoch hob und diese ruckartig auf sie runter krachte. Sie spürte noch den stechenden Schmerz im Kopf, bevor ihr schwarz vor Augen wurde und sie in sich zusammen sackte.

Samantha schnellte im Bett hoch. Ihr Schädel schmerzte und pochte jämmerlich. Sie hatte wohl eher sehr schlecht geträumt. Sie packte sich an den Hinterkopf. Sie erschrak, zuckte zusammen. Sie tastete vorsichtig mit den Finger, sie spürte etwas, es fühlte sich an, wie eine verkrustete Wunde. Und es brannte höllisch. Plötzlich hörte sie das tiefe Knarren der Holztreppen. 'Ist doch jemand im Haus? ... Nein. - Allmählich werde ich schon ganz bekloppt!' ärgerte sich Sam im Stillen zu sich selbst. Sie legte sich wieder langsam auf ihr Kopfkissen und schloss mit einem Stöhnen die Augen. Es war schon fast 8 Uhr, normalerweise hätte sie aufstehen müssen, doch sie wollte nur noch ein paar Minuten vor sich hin dösen. Allerdings kam sie da nicht mehr zu. Was war das für ein Geräusch? Sie lauschte und plötzlich knallte die schwere Haustür mit einem Ruck zu. Samantha riss die Augen weit auf, ein furchtbares Stechen in ihrem Kopf machte sich breit. Sie starrte die weiße Zimmerdecke an. Erst letzte Woche hatte sie sie zusammen mit Terry neu gestrichen. Sam's Hals war trocken und sie verspürte das Verlangen nach einem Glas kalten Wasser, nein, eher nach zwei. Doch jetzt aufstehen und zum Waschbecken oder in die Küche gehen, das traute sich die arme Sam ganz sicher nicht. Sie schauderte. Sie zog die Decke ganz über ihren Kopf, obwohl ihr schon heiß genug war, doch so fühlte sie sich, wenn auch nicht ganz, etwas sicherer. Als sie da so hilflos und voller Angst zusammengekauert alleine unter der Bettdecke lag, war ihr einziger und größter Wunsch in diesem Moment, Terry wäre bei ihr und würde sie beschützen, egal vor wem oder was. Sie in die Arme nehmen und leise und ruhig in ihr Ohr flüstern, dass alles in Ordnung sei, und sie sich nicht zu fürchten bräuche. Doch der, war ganz wo anders als bei ihr in der Nähe. 'Oh Terry! Hilf' mir doch!' ...

( Die Überschrift hat noch nichts mit der Story zu tun, weil sie noch nicht fertig geschrieben ist. Das ist erst der Anfang! ;) )


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