Ladybirds (teil 2)

von Paula aus der Kategorie Roman

Ich zwang mich durch den dünnen Spalt, weiter hatte ich die Tür nicht öffnen können, und setzt meinen ersten Fuß auf die den ersten Leiterspross.
Langsam tastete ich mich vorwärts, oder eben auch nah unten.
Ich hatte nur Echo vor Augen wie sie hilflos unten an der Leiter saß und nicht mehr hoch kam. Dieser Gedanke war natürlich total verkehrt, denn Echo war alles andere als Hilflos.
Ich ging weiter die Treppe hinunter bis mein Fuß auf den Harten Boden stoße.
Dort saß er, nicht Echo, natürlich nicht aber der weiße Kater meiner Oma.
Ich streckte meine Hand aus um ihn aus der Echo zu locken „komm her…“ wie hieß er noch gleich? Doch ich brauchte seinen Namen gar nicht, er kam auch so ohne beschwerden.
Zufrieden sprang er in meinen Arm.
Ich sah mich noch einmal im Schacht um. Es war ein dunkler Gang der nur von einigen Lampen erhellt war, ich konnte das ende nicht sehen und auch nicht genug Mut aufbringen um ihn jetzt entlang zu gehen, vielleicht an anderes Mal.
Jetzt erst viel mich auf das ich diesen Gang keiner weise verwundert fand, müsste nicht jeder normale Mensch gleich ausrasten wie er denn nicht wissen konnte das so etwas unter seinem Haus verlief? Irgendwie war das bei mir nicht so, es machte Sinn, es war ja nichts so als ob mein Leben normal war, also warum sollte es mein Haus sein?
Ich Nahm Omas Katze unter einen Arm und stieg die Leiter wieder hinauf.
„Wo warst du?“ empfing mich meine Oma mit offenen Armen.
„Ich…“ find ich an doch da viel mir auf das sie nicht mich meinte sondern den im licht viel dicker wirkenden Kater in meinen Armen.
„Er war unten im Keller“ erklärte ich ihr.
„Aber, aber, Mr. Flauschi da dürfen wir doch nicht hin, hat das die Oma nicht of genug gesagt?“ Oma? Ich glaub ich hör nicht recht, dann währe ich ja seine Schwester, echt alte Leute sind manchmal wirklich verwirrt.
„Oma?“ sie blickte nicht auf immer noch den in ihrem Armen schnurrenden Kater betrachten antwortete sie mit einem langen „Mmmhhhh“
„Oma, hast du Echo gesehen?“
„Echo? Das ist der Name dieses Biestes?“
„Ja, Echo wie aus der Griechischengeschichten“
„aha“ meine Oma schaut mich immer noch nicht an.
„Also? Hast du sie gesehen?“
„Jaja, sie hat mich in der Küche genervt, ich hab sie raus geschmissen“
Das konnte doch nicht war sein! Ich meine ihr Mr. Flauschi sprang auf den Tischen herum und hatte förmlich schon einen eigenen Platz am Küchentisch! Und da war Echo, sie hatte wahrscheinlich meine Oma nur schief angesehen und schon war sie raus geworfen geworden.
Ich rannte an meiner Oma vorbei, zur Hintertür die in den Garten führte ohne weiter zu überlegen riss ich die Glasstür auf und Rief ihren Namen! Nichts geschah.
„Oma ich muss Echo suchen“ rief ich panisch „Was wenn ihr was passiert ist“
Ich rannte ohne Schuhe und nur auf Socken aus dem Haus und über die Terrasse bis hinten in den Garten.
„Echo!“ keine antwort. Könnte ihr das gleich passiert sein wie Mika?
Nein! Das dufte und konnte nicht sein! Ich musste Sie finden!
„Jane!“ meine Oma rief nach mir.
Ich hörte sie nicht, auf jeden fall tat ich so, Echo war jetzt wichtiger. Ich wollte meine Oma nicht gegenüber treten. Wenn irgendetwas Echo zugestoßen war würde ich es ihr nie verzeihen! Echo war zwei Tage bei mir und schon war sie weg, es war alles meine Schuld.
Ich ließ mich auf den Boden fallen, meine Hose würde Grasflecken haben, aber das scherte mich nicht. Tränen rannten mir über die Wangen, wenn ich nicht meine Mutter besuchte hätte, hätte ich das alles hier dann verhindern können?
„Jane?“ meine Oma stand hinter mir.
„lass mich in ruhe!“ schluchzte ich.
„Jane, es tut mir leid“
„dir Tut es leid?!“ ich war auch gesprungen, ich wusste das wirklich so wahr aber ich konnte meine Wut nicht unterdrücken.
„ja, ich hätte nach denken sollen, sie nicht raus schmeißen sollen“
„Stimmt, das hättest du wirklich nicht tun sollen! Echo war meine Katze, es war nicht an dir sie zu bestrafen für was auch immer sie getan hat!“
„Kind…“
„Nein! Nicht Kind! Ich bin fast 18! 18! Da ist man Erwachsen Großmutter!“
„Oma“ verbesserte sie mich in einem Flüsterton, es war mir egal.
„auch wenn du 18 bist, für mich bist du noch ein Kind! Wie du dich wegen einer Katze aufführst! Unverständlich“ jetzt war meine Oma auch sauer.
„was wenn dein Mr. Flauschi weg währe? Vielleicht vom Auto überfahren?“
Das saß, ihre Augen würden Groß und tränen kamen hervor.
„Das ist nicht das gleiche…“ find sie an.
„Doch OMA das ist das gleich, Mr. Flauschi ist vielleicht ordentlicher, aber Echo ist auch ein Lebewesen, mit einer Seele!“
„Sie ist ein Tier! Nichts mehr!“
„Wer sagt das Tiere keine Seele haben?“
Danach war sie Still. Für eine weile standen wir nur so da und starrten uns an.
„Es reicht“ sagte ich schließlich und rannte an ihr vorbei ins Haus, die Treppen hoch und in mein Zimmer.
Dort auf dem Kissen lag sie, zusammen gerollt und leicht schnarchend, meine Echo.




Kapitel 6:

Montag war ein schlimmer Tag. Ich verbrachte den Morgen damit Mark auszuweichen, ihm bei Möglichkeit nicht über den Weg zulaufen. Doch egal um welche Ecke ich bog da stand er, wartend und so bald er mich sah reif er auch schon meinen Namen.
Die anderen Jungen meines Jahrgangs waren nicht besser. Ich wurde an diesem Monat morgen drei Mal ins Zimmer des Direktors gerufen weil sich drei Prügeleien entwickelt hatten die alle in meinem Namen satt gefunden hatten.
Sogar Lehrer finden an mich „Schatz“ zu nennen und die meisten Mädchen fingen an zu Tuscheln wenn ich an ihnen vorbei ging, es war der schlimmste Monatag meines Lebens. Wenn nicht für Sammy würde ich wahrscheinlich heulend auf dem Klo sitzen.
„Jane, du solltest dich freuen dass so viele Jungs auf dich stehen“ sagte sie den ganzen Tag wie eine CD auf repeat.
Ich freut mich aber nicht denn die beiden Typen bei den ich mich freuten würde waren beide nicht auf meiner Schule.
Letzte Nacht hatte ich von ihnen geträumt. James und Chris. Es war so schwer mich zu entscheiden. James Augen hatte mich den ganzen Tag verfolgt, es war eigentlich schon Unheimlich gewesen. Oder auch nur Einbildung das ich in jeder Blauen Werbung den Farbton seiner Augen gesehen hatte.
In meinem Traum waren Chris und James bei mir, wir waren in einem Ferienpark. Wir saßen auf einer Achterbahn, mit drei Sitzen ich saß in der Mitte der beiden, jeder von beidem hielt eine meiner Hände und als wir in die Steigung kamen schoss die Achterbahn übers Ziel hinaus. Wir folgen, nicht fielen, wir flogen, als ob die Achterbahn Flügel hatte.
Wir beobachteten den Ferienpark unter uns währen wir übern ihn hinweg flogen. Wir folgen bis wir an ein Tor kamen, ein goldenes, mitten in den Wolken. Ein alter Man stand davor, Echo umschlängelte seine Bein.
„Guten Tag, Jane und willkommen zum Tor der Entscheidung“ begrüßte der Mann mich.
„Entscheidung? Warum? Ich will mich nicht entscheiden!“
„Jane, Jane, Jane, das leben ist voller Entscheidungen und diese hier muss gefällt werden, also welche der Jungen soll es sein?“
„Warum muss ich mich entscheiden? Ich meine ich bin erst 17 und da muss man doch noch nicht entscheiden mit wem man sein ganzes Leben verbringen muss oder?“
„Jane, die wichtigsten Entscheidungen kommen immer Früh, also ich warte auf deine Antwort“
„Ich will nicht“ schrie ich „Ich will beide!“
„wenn du dich nicht entschieden kannst werde ich es für dich tun. Du wirst den da nehmen!“ sein Finger zeigte in einen den hinteren Teil der Achterbahn, dort saß Mark.
„Was für eine Überraschung“ lachte er.
An diesem Punkt war ich schreiend aufgewacht.

„Was machst du noch heute Abend?“ fragte Sammy.
„Ich hab mich letztens zum Führerschein angemeldet, ich muss montags und donnerstags zum Theoretischenuntereicht“ ich fragte mich wirklich wie der aussehen könnte, ich hatte keinen Plan was ich zu erwarten hatte.
„Viel spaß dabei, es ist die Hölle“ lachte Sammy, na super das könnte ja was werden.

Um 6 Uhr sprang ich auf mein Rad und machte mich auf dem Weg zur Fahrschule.
Die Vorhalle die ich bei der Anmeldung durch Quert hatte war nun mit Reihen von Stühlen ausgestellt.
Einige Mädchen hatten sich schon in den hinteren Reihen versammelt und musterten mich misstrauisch. Ich setzte mich recht mittig, aus meiner Tasche kramte ich einen Blog und einen Stift so wie meine Wasserflasche und stellte sie auf den Tisch vor mir.
Ich war fünfzehn Minuten zu früh dran, nach und nach trafen mehr Schüler ein, einige aus meiner Schule, keinen den ich kannte. Ich wünschte mir heimlich das Sammy hier war. Einige Mädchen gesellten sich zu den die schon hinten Saßen sogar ein paar Jungen saßen bei ihnen und waren in einer Lebhaften Unterhaltung vertieft. Ich versuchte sie beim vorbei gehen nicht direkt anzuschauen, doch aus meinen Augenwinkeln konnte ich sehen wie sie mich anstarrten.
Der Lehrer kam in den Raum und schaltete den Monitor an. Die Leinwand war nicht riesig aber groß genug dass die ganze Klasse sie sehen konnte.
Die Stuhlreihen füllten sich schließlich. Niemand saß neben mir und ich versuchte jedem Blick auszuweichen.
Dann Geschah etwas was sogar meinen gestrigen Albtraum überschritt, Mark betrat die Klasse. Er ließ seinen Blick über die Menge wandern, einige Mädchen von hinten riefen seinen Namen und winkten ihn hinüber, doch er winkte ab. Mark hatte mich gesehen, lässig steuerte er auf mich zu. Ich versuchte mich in meinen Sitz zu verkriechen doch ohne erfolg, er ließ sich neben mich fallen.
„Guten Abend, Prinzessin“
„nenn mich nicht so“
„Jane, jetzt komm schon, hab dich doch nicht so“
„Ich mein es ernst Mark, lass mich in ruhe!“
„Das ist alles wegen Sammy stimmst? Sammy kann mich am, sie muss verstehen das sie keine Chance hat, du bist die einzige für mich“
„hör auf“
Ein weiters Mal hörte ich die Türklingel doch ich achtete nicht auf die Person die in Raum betrat ich war damit Beschäftigt Marks schwitzige Hand von meinem Bein zu schlagen.
„Mark, Alter, lass es“ Ein junge mit dunklen Locken stand nun auf meiner Anderen Seite.
„Hey, Zack“
„Du solltest sie echt in ruhe lasse“ dann wand er sich mir zu „Hey, ich bin Zack, deine erste Stunde?“
Ich nickte nur, seine Haarfarbe erinnerte mich an James, nur hatte Zack nicht James Augen. James Augen waren ja auch nicht Menschlich. Zacks schon.
„Und wie heißt du?“ hackte Zack nach.
„Sie heißt Jane und will nichts mit dir zu tun haben“ antwortete Mark für mich.
Ich war sauer, ich meine richtig sauer „Mark! Halt einfach die Klappe ja! Hör die ganze zeit für mich zu antworten und Entscheidungen für mich zu fällen!“ Ich dreht mich Zack um „Ich bin Jane, ja es ist meine Erste Stunde, schön dich kennen zu lernen“ ich zeige auf dem Platz neben mich „Möchtest du dich setzen“
Zack gerinnst mich schief an und ließ sich auf den Platz neben mich fallen „Danke, Süße“
Mark hustet los, nicht vor lachen nur vor Empörung.
Die Stunde fing an und ich hatte keine Möglichkeit mich noch mit Zack zu unterhalten. Ein zwei male raunte er mir „Langweilig“ oder „ich würde lieber sterben“ zu.
ER hatte recht es war tot langweilig, der Lehrer wiederholte sich dauernd. Wir hatten das Thema vorfahrt.
„Also wenn ich an eine Kreuzung kommt dann müsst ihr zu erst gucken, ist da ein Polizist – nein. Ist da eine Ampel – nein, sind da Vorzeichen –ja, also gehen wir nach den Vorzeichen. Und wenn ihr dann an eine Kreuzung kommt dann müsst ihr nur gucken, ist da ein Polizist – nein. Ist da eine Ampel – nein, sind da Vorzeichen – ja, also gehen wir nach den Vorzeichen.
Und wenn ihr an eine Kreuzung kommt…“
Das war noch nicht einmal Übertrieben.
1 ½ stunden saß ich da, zwischen Mark und Zack die sich Böse anfunkelten und versuchte dem Unterricht zu Folgen.
Endlich beendete der Lehrer die Stunde. Mark wand sich mir zu „Hey, Jane, willst du heute nicht noch irgendwas machen? Die Nacht ist noch Jung“
„Mark lass mich in Ruhe“ ich wand mich Zack zu „Schön dich kennen zu lernen, bis nächste Woche dann?“
„Klar, kann es kaum noch erwarten“ Wir lachen beide, schließlich war es ein Scherz oder? Ich meine niemand freund sich auf so lahmen Unterricht.
Ich ging ohne ein weiters Wort an Mark vorbei und schwang mich auf mein Fahrrad.
„Jane“ Ich erwartete schon halb das Mark hinter mir stand, doch es war Zack.
„Jane, du weißt doch das wir für den Führerschein diesen Erste-Hilfe-Kurs machen müssen richtig?“
Stimmt so was in der Art hatte die Frau bei der Anmeldung auch gemeint.
„Stimmt, da ist doch so ein Hotel am Hauptbahnhof das die Kurse an biete oder?“
„genau, ich war noch nicht und weil du ja grade erst angefangen hast denken ich das du auch noch nicht da warst, was hältst du davon wenn wir zusammen gehen, als Team, immer hin wird viel Teamarbeit enthalten sein“
Sofort drängte sich ein Bild von mir und Zack bei der Mund-zu-Mund-Beatmung in meinen Kopf. Vor Verwunderung schüttelte ich ihn und Zack verwandelte sich in James.
„Klar, warum nicht“ ich versuchte einfach nur diese Bilder aus meinem Kopf zu bekommen.
„Gut, Mittwoch haben die ein Angebot, alles nur für 17 € anstelle von 25“
„Alles?“ ich war verwirrt.
„Also, Sehtest und Photo noch dazu“ lachte Zack.
Ich glaube ich hatte einen Freund gefunden.
„Klar, klären wir den Rest Donnerstag?“
„oh, natürlich, musst du los?“
Eigentlich nicht, eigentlich hatte ich viel viel zeit, aber ich wollte nicht vor der Fahrschule mit Zack rum stehen wenn James vorbei kam, oder Chris, was würden sie denken?
„meine Oma wartete auf mich“
„deine Oma?“ er klang verwundert.
Mist ich hätte es nicht ansprechen sollen, wer will schon etwas mit einer Person zu tun haben deren Mutter im Irrenhaus sitzt?
„Ja, äh, meine Mutter…“
„Ist irre!“ Mark stand hinter uns – na toll, er war sauer.
„Was?“ fragte Zack erstaunt.
„Ja, total durchgedreht, steckt in der Klapst, so sieht’s aus, vielleicht liegt es ja in der Familie“ lache er.
„Mark halt die Klappe!“ ich war sauer, wahrscheinlich sogar sauerer als er.
„Komm schon Jane, keiner will eine Irre, außer ich vielleicht, nur ein Date, okay?“
„Nein Mark! Auf gar keinen Fall!“ ich betonte die letzen Worte besonders scharf.
Zack schaut zwischen mir und Mark hin und her, dann wand er sich mir zu. „Stimmt das?“
„ja, meine Mutter hat versucht sich selbst um zu bringen an meinem elfen Geburtstag“ wieder quoll der Hass in mir hoch, alles war ihre Schuld.
„echt cool“ Zack klang begeistert! Wie konnte er es wagen begeistert zu klingen! Der ganze hass den ich auf meine Mutter und auf Mark hatte fiel von mir ab und richtete sich auf Zack.
„COOL! Wie kannst du es wagen dazu cool zu sagen! Es hat mein Leben ruiniert! Mein Vater kommt seid dem Tag nicht mehr aus dem Keller! Meine Oma hat keine Ahnung was sie mit mir anfangen soll und meine Mutter erzählt mir bei jedem Besucht von irgendwelchen wesen die nur sie sehen kann und das sie doch real sein! DAS IST NICHT COOL“
So einfach verlor mein einen Freund.
Den ganzen Weg nach Hause war ich sauer, richtig sauer. Zack war nett zu mir, aber ich glaube nicht das ich je mit einen Jungen befreundet sein konnte der aus dieser Situation seinen Spaß ziehen konnte.
Zuhause rief sie nur ihrer Oma zu und rannte die Treppen hoch. Echo lag auf meinem Bett, wie immer, ich schmiss mich auf mein Bett, krallte mir eins meiner Kissen und weinte. Echo fuhr mit einem grellen Miau auf und wand sich dann ärgerlich mir zu. Als sie meien Tränen bemerkte spürte ich ihr raue Zunge über meine Wangen gleiten. Eine meiner Hände löste sich vom Kissen und kraulte ihr hintern den Ohren. Bald versiegten meine Tränen. Echo hörte auf mich zu lecken und rollte sich neben mir zusammen. Ich schnurren hallte durch den ganzen Raum, es war beruhigend.
„Echo?“ fragte ich. Ich weiß nicht genau warum ich sie angesprochen habe, man spricht doch nicht mit Katzen oder? Echos Kopf schnellt hoch.
Ja?
Ich erstatte, ich hatte es mir nur eingebildet oder hatte ich grade wirklich eine Stimme gehört? Ich blicke an Echo hinunter.
„Hast du grade was gesagt?“ fragte ich verwirrt?
Klar die Stimme war deutlich und halte wie ihr schnurren durch den Raum Was ist los Jena? Warum hast du geweint?
Ich weinte nicht mehr, nun lachte ich, ich konnte es nicht glauben, Echo sprach mit mir, ich hatte mir ihre Augen nicht eingebildet, sie gehört zu IHNEN.
„Können das alle Katzen? Sprechen mein ich“
Echo lachte, ich hörte ihr melodisches Lachen, kein schnurren, ein Lachen.
Nicht alle, nur die Creaturespeciali, von jeder arte gibt es uns, jede Pflanze jedes Tier hat zwei Versionen, die die jeder Mensch sieht und die die nur wir sehen können.
„Wir?“
Jena, du gehörst zu uns, wusstest du das nicht? Genau wie deine Mutter.
„Meine Mutter, aber meine Mutter ist verrückt! Meine Mutter versteht gar nichts!“
Deine Mutter hat es was durch gemacht was jeden in so einer Verfassung hinter lassen hätte.
„Meine Mutter hat mein Leben zerstört! Weiß du warum ich grade geweint habe? Weil ein Typ den Selbstmord versuch meiner Mutter cool fand!“
Du sollest nicht so von deiner Mutter reden, wir alle trauern um sie
„Wie viele sind da von euch?“
Eine erschreckend kleine Zahl, wir wahren ein mal Mehr, viel mehr, aber als du grade erst drei warst sank unsere Zahl drastisch und sie sinkt immer weiter, darum brauchen wir dich.
„Mich? Was hab ich damit zu tun?“
Du musst uns helfen du musst uns helfen zu Überleben.
„Ich muss gar nichts!“
Jena, versteh doch du hast keine andere Wahl
„Man hat immer eine Wahl, ich gehe!“
Jene, das kannst du nicht Tun! Jena!
Echos Stimmer verstummte hinter der Tür, ich war aus dem Traum gerannt, hatte sie zurück gelassen, alleine im Raum.
„Oma!“ ich rannte die Treppen hinunter, packte meinen Rucksack.
„Oma? Ich schlafe bei Sammy“
„Gut, Kind“ ihre Stimme kam aus dem Wohnzimmer, das gute an Sammys und meiner langen Freundschaft, außer das Sammy einfach die beste war, ist das ich immer wann ich will bei ihr übernachten darf „Sammy bringt dich dann morgen zur schule?“
„Wie immer!“
Mit diesen Worten war ich aus dem Haus, weit weg von Echo.
Ich kramte in meiner Tasche nach meinem Handy und wählte die erste Nummer die mir in den Sinn kam, das musste Sammys sein.
Das Handy tutete, dann das familiäre abnehme Geräusch.
„Hey!“ reif ich noch bevor Sammy etwas sagen konnte „Kann ich heute bei dir Pennen, ich muss einfach von hier weg?“
„Äh, klar. Kannst wohl nicht bis zu unserem Date warten mich wieder zu sehen was? Wo soll ich dich abholen?“
„Chris?“
„natürlich“
Ich hatte mich verwählt, ach was sollst, so lange ich von hier weg kam.
„Kannst du mich an der Götzstraße abholen?“
„Natürlich, bis gleich“
„ja bis gleich“

Kapitel 7:

Ich wartete vorm Haus bis Chris mit seinem blauen Auto vorfuhr.
„Hey, Jena. Alles okay mit dir?“
Ich antwortete nicht „Danke fürs abholen“.
Chris schwieg für eine lange zeit, nur so saßen wir da, ich schaute aus dem Fenster, beobachtete die Leute an denen wir vorbei fuhren.
„Jena? Willst du mir erzählen was los ist?“
„Ich kann nicht“ Es stimmte, ich konnte ihm nicht sagen das meine Katze mit mir gesprochen hatte, er würde sie für verrückt erklären, vielleicht stimmt das auch, vielleicht war ich verrückt.
Chris schwieg wieder. Bis wir auf eine Auffahrt auffuhren.
„Wir sind da“ sagte er.
„Chris?“
„Ja?“
„Ich habe nichts dabei, gar nichts, kein Schlafanzug keine Zahnbürste“
„Wir finden schon was für dich“ lachte Chris.
Er öffnete die Tür und ging ums Auto herum um mir die Tür auf zu machen.
„Danke“ ich lachte, er machte mich glücklich.
Ich ging an ihm vorbei, auf das kleine Haus zu. Die oberen Stockwerke wahren erhellt.
„Wohnst du hier allein“ fragte ich Chris. Ich drehte mich zu ihm herum, er stand immer noch am Auto und starrte mich an.
„Was?“ fragte ich.
„Der Mond“ Chris stotterte. Er schloss die Augen um sich zu sammeln „du siehst Wunderschön aus im Mondlicht“
Ich lächelte „Danke“ brachte ich schließlich hervor „also? Wohnst du hier allein?“
Jetzt lachte Chris „Natürlich mit Eis verkaufen verdient man so viel Geld das man na Haus besitzen kann“
„du verkaufst also nur Eis?“
Chris kam auf mich zu und nahm mich in die Arme. Seine Körper war warm und seine Geruch war süß, wohltuend.
„Nein“ flüsterte er mir ins Ohr „ich studiere noch und ich wohn auch nicht allein hier, zwei andere Typen wohnen hier mit mir.“
„Sind sie nett“ flüsterte ich zurück
„Sie werden dir nichts tun, ich werde dich beschützen“
Ich stoße mich von Chris ab „dann bin ich ja sicher“ lachte ich.
„ Na dann komm“ Chris nahm meine Hand und ging auf die Tür zu. Seine andere Hand fuhr in seine Tasche und kam mit einem Schlüssel hervor.
„Fertig?“
„hab ich eine andere Wahl?“
„Eine Wahl hat man immer“ Ich musste daran denken das ich das grade noch gesagt hatte.
Chris stoße die Tür auf und wir betraten das Haus.
„Chris!“ ein Junge trat in den Flur, seine Haare waren etwas länger und in einem ganz hellen blond. Er war etwas breiter, aber nicht schlecht aus sehend.
„Hey, Simon? Das ist Jena“
Simon betrachtete mich „Oh? Die Jena?“
Chris lachte „genau die Jena“
„Welche Jena?“ hackte ich nach.
„ach nichts“ er widerte Chris doch er wurde sichtlich rot.
„ach nichts?“ lachte Simon „seid Tagen redet er nur von dir, dabei hat er dich nur ein paar mal gesehen, nach dem er deinen Handynummer hatte musste ich ihn davon abhalten dich gleich anzurufen und er ist halb durchgedreht als du zu dem Date zu gesagt hast“
„gar nicht war“ Chris hörte sich an wie ein kleines Kind und seine Stimme versagt, aber ich strahlte, ich war glücklich, Chris mochte mich.
„Also du pennst heute hier?“ hackte Simon nach.
„Jo, wenn es dir nichts ausmacht“
„natürlich nicht, so lang ihr nicht zu laut seid ich muss morgen Arbeiten, einer muss die Miete hier für ja bezahlen“
„Ich bin ganz leise, versprochen“
„ganz leise also, na da kennst du Chris aber nicht“ Simon lachte los und erst jetzt begriff ich die Zweideutigkeit und zwang mich zu einem schwachen lächeln.
Nach dem Simon hoch in sein Zimmer gegangen war wand sich Chris zu mir „Tut mir echt leid, das grade, Simon ist ein bisschen Komisch“
„Schon gut, erinnerst du dich an den Typen der so genervt hat als wir uns getroffen haben?“
„Du meinst wohl eher als du mich bemerkt hat“
„Was soll das jetzt heißen“ natürlich wusste ich was er meinte aber man hört es doch immer gerne noch ein mal.
„Jena, ich hatte schon seid dem ersten Tag an den ich dich gesehen habe in dich verliebt, aber das erste Mal als ich dich getroffen habe…“
„Ja, erzähl mir von dem ersten Mal, bitte, wenn ich mich schon nicht erinnern kann dann musst du mir wenigstes davon erzählen“
„schon gut, schon gut, dann setz dich erste einmal hin, willst du das Trinken?“
„Klar“ Chris ging in die Küche und kam schließlich mit zwei Gläsern Cola wieder.
„Also?“ harkte ich nach.
„Also, das erste Mal als ich dich gesehen habe war ein Donnerstag, du hattest diesen süßen blau weiß gestreiften Seemannspulli an“
„Hey!“ protestierte ich, der Pulli war nicht Seemann ähnlich.
„ich erzähle die Geschichte und du bist ruhig, auf jeden fall fand ich den Pulli total süß und er stand dir wirklich gut. Hast du ihn noch?“
„klar, er ist einer meiner Lieblinge, aber er hat nun einen roten Fleck an der unteren Ecke. Ich hatte ein Tomatensoßenunfall“
„Hätte ich mir denken können denn nach dem ihr beide euer Eis bestellt hattet, wobei du mich übrigens nicht bemerkt hast weil Sammy, es war doch Sammy oder?“ ich nickte „ weil Sammy dir von so einen Typen erzählt hat, Mike?“
„Mark“ verbesserte ich.
„Richtig Mark, auf jeden fall hast du dir in der ganzen Stunde in der du im Cafe warst fast drei Mal auf den Pulli gekleckert. In einer ganzen Stund, ich habe auf die Uhr geguckt, hast du kein einziges Mal zu mir rüber geschaut. Ich habe dir alle Möglichen Nachrichten über meine Gedanken geschickt aber nichts ist passiert, du hast einfach mit Sammy weiter geredet und bist dann gegangen. Ich dachte ich hätte dich zum letzen mal gesehen doch dann, am Samstag warst du wieder da, dieses mal in rosa. Du lächeltest mich sogar ein Mal an, ich war so glücklich. Für die ganze weiteren zwei Wochen arbeitete ich jeden Tag nur um zu wissen ob du wieder kommen würdest um zu wissen ob du wieder lächeln würdest. Es war der Highlight der Woche dich wieder zu sehen und er ist es immer noch“
Ich starrte Chris an, er war so anders wie Mark, so viel süßer, zarter.
Ich lehnte mich leicht nach vorne und als ob Chris genau auf dieses Zeichen gewartete hatte, kam er mir entgegen und küsste mich. Seine Hand glitt zu meiner Hüfte und die andere hinter meinen Kopf. Ich küsste ihn zurück. Er lehnte sich zu mir so das ich nun auf dem Sofa lag und er über mir. Schließlich hörte er auf mich zu küssen und setze sich ans andre Ende des Sofas.
„Was?“ fragte ich, war ich nicht gut im küssen? Um ehrlich zu sein war Chris der Erste Typ den ich je geküsst hatte.
„weißt du wie oft ich von so einem Moment geträumt habe? Weißt du wie sehr ich mir vorgestellt habe im Cafe einfach zu dir rüber zu gehen und dich zu küssen anstelle von dir immer nur das Eis zu bringen und nun bist du hier und…“ er machte eine Pause, es war nicht so wie er es sich vorgestellt hatte? „….es ist so viel besser als in jeder meiner Vorstellungen“
„Warum hörst du dann auf?“ fragte ich.
„Ich wusste nicht ob du es wolltest“
„Natürlich will ich es, ich habe dich zurück geküsst oder“ doch genau als ich das sagte kam dir das Bild von James in mein Gedächtnis.
„Na wenn das so ist“ Chris lächelte verführerisch und beute sich wieder über mich um wieder seine Lippen auf meine zu legen und das Bild von James verschwand.
Ich wusste nicht mehr wie viel Uhr wir hatten und es war mir egal, Chris war bei mir. Schließlich löste er sich von meinen Lippen, sanft und langsam. „Nein“ dachte ich und zog mit meinen Lippen nach, strich über seinen Rücken, doch es half nicht, Chris setze sich auf und war zu weit weg das ich ihn wieder küssen konnte.
„Es ist spät“ sagte er, stand auf und verschwand aus dem Raum.
„Wohin gehst du?“ rief ich ihm nach, doch es antwortete nicht. Schließlich kam er mit einigen Lacken wieder.
„steh auf“ forderte er mich auf.
„Warum?“
„Irgendwie muss ich ja wohl dein Bett machen oder?“
Ohne weite Worte stand ich auf.
Er klappt das Sofa auf dem wir grade noch gelegen hatten aus und spannte ein lacken drüber, dann legte er zwei Kissen und eine dünne Decke auf die Fläche und trat bei Seite.
„richt das?“
„Ich denke mal“
„brauchst du noch etwas was?“ seien stimme war genervt, was hatte ich ihm getan?
„Ich brauche einen Schlafanzug“ das brach ihm zum lachen und er trat an mich heran und gab mir einen Kuss.
„Nichts einfacher als das“ und schon wieder war er verschwunden. Ich setze mich auf das Sofa, für eine Nacht würde es reichen, obwohl ich doch viel lieber bei Chris im Bett geschlafen hätte.
Schließlich kam er wieder in seinen Händen trug er ein übergroßes T-Shirts und eine Boxershorts.
„Reicht das?“ fragte er.
„klar“ Ich zog mir mein Top über den Kopf, erschrocken drehte sich Chris um, mir war es egal ob er meinen BH sah oder nicht. Dann schälte ich mich aus meiner Hose und zog seine Boxershorts an. Sein T-Shirt doch nach ihm, ein warmer, würziger wohltuender Geruch.
„bleibst du hier?“ Chris wand sich von mir ab.
„Ich glaube nicht, es ist besser so“
Enttäuscht legte ich mich zwischen die Lackenden des Sofas. Chris trat an mich heran und deckte mich zu. Ich schloss die Augen und wartete darauf das ich die Tür schließen hört doch an stelle des Geräusches spürte ich einen leichten Kuss auf meiner Stirn.
„Gute Nacht, mein Schatz“ dann war er verschwunden und ich viel hinab in die Traumwelt.


Kommentare

Es gibt 2 Kommentare zu dieser Geschichte

Aqualeila schrieb am 25.10.2010 um 15:13 Uhr folgenden Kommentar:
Gibt es noch mehr???!!!????


Aqualeila schrieb am 09.10.2010 um 20:23 Uhr folgenden Kommentar:
^^

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