K2, Das Treffen mit George Rate
von Cup Cup aus der Kategorie Sonstige Geschichten
Die Eisernen Gitterstäbe wurden zurückgeschoben. Ich sah wie meine kleine, alte Freundin mit gesenktem Kopf auf einer Matratze saß. Ohne zu zögern lief ich zu ihr hin und setzte mich neben sie. Der Polizist war so freundlich und gewährte mir einige Minuten Privatsphäre, damit ich mit ihr reden konnte, Fluchtgefahr betand nicht, ich hatte ihre Kaution mit dem letzten Geld aus meinem Sparbuch bezahlt.
Na, willst du mir eine Standpauke halten so wie letztes mal?
Ich blickte sie traurig an. Nein, ich möchte nur wissen was du getan hast und wieso.
Seufzend legte sie ihren Kopf auf meinen Schoß und ich begann ihre Harre zu streicheln, als sie bgann mir von ihrem kleinen Abenteuer zu erzählen.
Also ich war in der Disco, mit Stu,Mack und all den anderen. Wir hatten einen schönen abend und ich wollte, ja ehrlich, am nächsten Morgen zurück sein, aber da war dieser Mann...
Ich bemühte mich locker zu bleiben, aber Fragen wie diese mussten einfach gestellt werden: Was für ein Mann, hat er dir wehgetan, wie sah er aus?
Ein müdes Lächeln zeichnete sich auf ihrem zerfallenem Gesicht ab. Nein, aber er kannte dich.
Schock.
Ersagte sein Name sei George und ich sollte dir das hier geben. Sie zog einen von Rost gefärbten Schlüssel aus ihrer Jackentasche und überreichte ihn mir...,aber Selina was hat das hier dann zu bedeuten du kannst doch nicht wegen einem Schlüssel ins Gefängnis kommen!
Ich durfte mir nichts anmerken lassen, aber dieser Typ, die ganze Geschichte wurde ja immer verrückter!
Nein, bin ich auch nicht, erzählte sie weiter. Ich hatte schon ziemlich viel Getrunken, also dachte ich nicht darüber nach und nahm ihn doch als ich ihn berührte geschah etwas. Ich weiß nicht mehr genau was, aber ich flog. Wie durch ein Portal.
Das kann doch nicht dein ernst sein!!
Sie setzte sich auf und nahm meine Hände in die ihren. Bitte, Alice! Niemand hier wollte mir glauben aber du, du kennst mich doch, du weißt ich bin verrückt, aber ich sehe keine dinge die nicht da sind.
Ich sah den verzweifelten, aber ernsten Ausdruck in ihren Augen. Es schien als würden wir beide genauso wenig von unseren Situationen verstehen. Ich drückte ihre Hände fester. Natürlich glaube ich dir, also was ist dann passiert? Auf einmal war ich dann bei ihm, bei Stephan. Ich sah sein Zimmer und, naja wenn ich schon mal drin war dann….jetzt kam wieder die alte Selina zum Vorschein, dass sie so eine Situation nütze, überraschte mich nicht.
Naja auf jeden Fall hat er eine Anzeige erstattet wegen Einbruches und Stalking, weil ich ihm doch immer diese netten Briefchen geschrieben habe, ich fand ihn doch so unglaublich cool!!
Ach weh.
Wie ein kleines Mädchen begann sie zu weinen. Wirklich diese ganze Geschichte war so absurd aber eines verstand ich an dieser Gefängnis Geschichte trotzdem noch nicht so ganz.
Das sind 2 Anzeigen, okay. Aber deswegen kommt man nicht gleich ins Gefängnis, Selina hast du mir vielleicht noch etwas zu sagen?
Mit einem dicken Grinsen sah sie mich an, glaub mir das willst du gar nicht wissen.
Wo sie recht hatte, hatte sie recht. Na, komm wir gehen nach Hause..
Ich wollte gerade aufstehen als sie mich am Arm packte, sie schien wieder die übliche zu sein. Aber du sag mal, hast du dich so über meinen Anruf erschreckt das du vergessen hast dir was anzuziehen??
Ich will nicht, unter keinen umständen, darüber reden verstanden?! Fauchte ich sie von der Seite an. Ich nahm ihre Hand von meinem Arm und begann aus der Gefängnis Zelle zu trotten. In meiner Manteltasche spürte ich den Schlüssel. Sollte ich mich wirklich darauf einlassen? Vielleicht war es besser Selina einzuweihen. Naja, okay erst später wenn ich wusste was das alles zu bedeuten hatte. Zuhause angekommen, die U – Bahn fahrt hatte ich ohne Probleme überstanden, stand ich gleich dem nächsten Problem gegenüber. Auf dem Tisch neben meiner Kaffeetasse, lag ein Brief. Diesmal schön in einem Kuvert und an mich…und Selina adressiert! Er kam von meiner Schule, was das wohl zu bedeuten hatte? Ich machte ihn vorsichtig mit einem Messer auf, las in jedoch nicht. Für heute hatte ich genug Überraschungen erlebt, und da war ja auch noch das Treffen mit diesem seltsamen Menschen, Namens George Rate.
Zu Mittag aßen wir auf der Couch, wir waren beide etwas zermürbt, was ja auch verständlich war, und verbrachten so auch unseren Nachmittag. Gegen Abend zog ich mich in mein Zimmer zurück. Ich legte eine CD von Pink ein und setzte mich ans Fußende meines Bettes. Wie immer an einem Apfel kauend, dachte ich daran was mich in der Besenkammer erwarten würde. So viele fragen stauten sich in meinem Kopf an, dass ich gar nicht mehr daran dachte nicht zu gehen und nicht zu fragen sondern wie ich fragen sollte.
Langsam zog ich mich um. Draußen war es mittlerweile dunkel und ein rauer Wind pfiff um die Ecken. Ich zog mir zur Sicherheit eine Mütze und einen schal – beide in dunkelblau an. Passend zu meinen anderen grauen Sachen, wie der Bluse und Hose und des braunen Shirt. Als ich die Zimmertür hinter mir schloss und leise durch das Wohnzimmer tappte, blickte ich noch schnell bei Selina ins Zimmer hinein, sie war nicht drinnen.
Das überraschte mich mal so was von überhaupt nicht! Frisch aus dem Gefängnis und schon wieder scheisse bauen? Typisch Selina, naja okay, letzteres war ja eigentlich nicht ihre Schuld. Ich nahm den Schlüssel aus der Manteltasche und legte ihn in meine Börse – zur Sicherheit. Der weg zu meiner schule war nicht weit, ich hatte sie in weniger als 15 Minuten erreicht. Als ich ankam, war die Türe zur Eingangshalle bereits geöffnet und ich trat ein. Das Licht ging automatisch ein, normalerweise, doch heute Abend nicht. Schalteten sie des abends etwa immer den Strom ab? Schwer vorstellbar. Ich suchte also im dunkeln unsere besenkammer, was sich als schwerer erwies als ich anfangs gedacht hatte, wer der hier zur schule ging kannte schon die Besenkammer? Nach langem suchen fand ich schließlich, eine Türe die als Besenkammer beschriftet war, also nahm ich den Schlüssel aus meiner Börse und drehte ihn im Schloss 2, 3 mal herum bis sich die türe mit einem lauten knarrenden Geräusch einen spalt weit öffnete. Ich wagte nicht einzutreten, aber ich tat es trotzdem zu groß war meine Neugier bereits geworden.
Licht ging an. Ich vernahm ein krabbeln. Dann war alles wieder ruhig. Ich zitterte leicht. Dann, da wieder! Ein knarren. Ich sah um mich und fing an zu schreien. Die selbe Ratte wie aus meinem Traum! Die Ratte stand – ebenfalls wie in meinem Traum auf 2 Beinen und hatte so etwas wie ein grinsen in ihrem Gesicht.
Hallo, Alice! Du brauchst doch nicht gleich so zu schreien! Es machte schwiiiing, und die Ratte verwandelte sich vor mir in den selben Mann den ich in meinem Traum gesehen hatte und den ich nun ohne nach seinem Namen zu fragen als George Rate erkannte.
Hi, sind sie der der mich hierher gebeten hat? Wow, dass ging einfacher als ich gedacht hatte, so von Frau zu Mann..äh.. Ratte zu sprechen, oder so.
Ja Natürlich! Wer den sonst? Der kleine Mann streckte mir die Hand entgegen und ohne zu überlegen schlug ich ein. Na siehst du ist doch nicht so schwer. Ein nettes lächeln war zu erkennen, das mir aus irgendeinem Grund sympathisch vorkam.
Also wollen wir gleich beginnen? Beginnen womit? Na mit dem Training, mit was sonst? Oder dachtest du wirklich das wäre alles nur ein Traum gewesen? Natürlich war es ein Traum gewesen!
Na komm erzähl mir was du ihm Spiegel gesehen hast. Geschockt sah ich ihn an. Woher wusste er das? Ich ähm.. zögernd schöpfte ich nun doch etwas vertrauen. Ich sah so etwas wie ein Monster, eine Gestallt mit Buckeln und geschwollenen Augen. Er nickte, offensichtlch verstand er was ich meinte. Ahja ein Isk.
Ein Isk? Ja eine allergische Reaktion auf zu viel Magie die sich nirgend mehr ablagern kann.
Dann war alles aus dem Traum also wie Wahrheit? Ungläubig schaute ich ihn an. Sag mal wollen wir jetzt eigentlich beginnen? Ich werde nicht jedes Mal so lange warten! Okay, offensichtlich musste ich einfach mal mitspielen. Gut, beginnen wir mit dem Training, sagte ich zu der Gestalt die ich so gut wie gar nicht kannte.
Er drehte sich um und forderte mich ohne Worte dazu auf ihm zu folgen. Er öffnete einen Schrank, eine Art Spint, an dessen Wand sich jedoch ein Loch befand. Er quetschte sich durch. Ich blieb voller Unbehagen stehen, bis er mir seine Hand entgegen hielt und ich mich von seinem flehenden Blick hatte breitschlagen lassen. Der gang war zuerst nicht gerade sehr hoch und wir mussten durchkriechen, er wurde aber nach wenigen Minuten dicker und wieder dicker. Bis es ganz nach einer unterirdischen Höhle aussah an dessen Wänden Fackeln befestigt waren. Unsere Schatten waren riesig.
Meine missmutige Miene brachte ihn zum schmunzeln, ich kam mir gerade richtig doof vor und gerade als er den Mund öffnete und etwas erwidern wollte, werte ich mit einer schnellen Handbewegung ab die er akzeptierte und sich wieder dem Weg vor uns zuwandte. Der Weg mündete in einer riesigen – ebenfalls unterirdischen – Halle. Auf den gegenüberliegenden Seiten waren jeweils 2 Stiegen. Eine führte nach oben eine nach unten. Die obere erklärte er mir führte ins Waffen und Ausrüstungszimmer, die nach unten in das sogenannte Abstellzimmer in dem von alten Karten und Büchern bis hin zu Zaubertränken alles zu finden war.
Mein Mund ließ sich nicht mehr schließen, doch als er mir eine Art riesige Sichel. Sie glänzte und ich konnte in ihr meine aufsteigende Angst erkennen. Also, wollen wir anfangen? Sein Lachen war deutlich zu hören, obwohl er es – ebenfalls offensichtlich – versuchte zu unterdrücken. Na.. na klar, meine Stimme zitterte.
Okay, dann versuche mal mich anzugreifen, er positionierte sich ungefähr 2,3 Meter von mir entfernt und hielt mir eine lange Keule entgegen. Wie konnte er diese nur halten, er war doch so schmächtig und diese Waffe wog gewieß 15 kg. Also, rief er mir entgegen, fangen wir an. Okay, nun hielt ich als ich diese übergroße Sichel in der Hand und rannte auf ihn zu. Er aber stand ganz gemütlich auf seinem Platz. Wenige Zentimeter vor seiner Nasenspitze holte auch er zum schlag aus, dieser eine reichte um mir meine Waffe aus der Hand zu schlagen. Stille. Ich saß zu dem am Boden liegendem Gegenstand und nun zu meinem Kampflehrer, der die Keule übermeinen Kopf hielt, er musste nur noch ausholen um mich mit 1 einem kräftigen Schlag zu naja, töten. Er zog sie zurück. Ging wieder auf Position. Nickte. Ich rannte los. Mehr kraft in den Schlag. Wieder nichts. Nochmal von vorne. Diesmal mit mehr schwung. Wieder nichts. Nochmal von vorne. So ging es eine lange Zeit. Bis ich schließlich föllig erschöpft und willenlos zu Boden sank. Meine Hände, mein gesamter Körper zitterte vor enormer kraftanstrengung. George dagegen stand ohne eine Tropfen schweiß auf seiner Stirn. Er forderte mich auf es nochmal zu versuchen. Ich blieb einfach liegen. Lachen. Mein zorniges gesicht erhob sich und blickte in das schadenfrohe gesicht meine sogenannten Lektors. Nah langen hinundher trat er dann doch zu mir und legte seine Hand auf meine Stirn.
Naja, okay vielleicht habe ich es auch ein bisschen übertrieben, murmelte er geistesabwesend vor sich hin. Er legte sich neben mich. Los erzähl mir noch mehr über dich. Noch mehr? Etwas das ich noch nicht weiß, wie deine Kindheit. Wie und Wo bist du aufgewachsen?
Das geht dich n´scheissdreck an, schrie ich verstummte aber sofort.Wieso hatte ich gerade geschrien? Ich konnte es mir nicht genau erklären, aber das konnte ich die letzte Zeit ja so gut wie nie.
………………….
Ich wuchs in einem noch kleineren Kaff auf als Zenovien. Der Name dieses Dorfes lautete Afanda. Afanda war immer sehr kalt und so waren auch die Menschen. Steif und gerichtet nach Jahrhunderten von Traditionen. Unser Stamm ist sehr leicht zu erkennen an den forschen Gesichtszügen, durch die wir in Kriegszeiten etliche Feinde in die Flucht schlagen konnten. Mein Vater war ein Stammeswächter. Das bedeutet er war geprägt durch strikte Anweisungen der Stammesältesten und den härtseten traditionen denen er zu Folgen hatte, schn sein ganzes Leben lang. Seit ich denken kann hatte ich Angst vor diesem Menschen. Wie Mutter. Ich weiß nicht ob sie lebt oder schon seit langem in einer Klippe begraben liegt. Das einzige wa sich weiß ist, dass sie schrie. Mutter hatte schon oft geschrien, wenn Vater böse war und sie zurechtwieß mit Schlägen, aber dieser eine Schrei war anders. Wenn ich heute an diese Nacht denke,oder an Mutter. Höre ich immernoch den selben Schrei. Er klingt nach Tod, Angst und Hoffnungslosigkeit. Als es begann zwang sie mich ins kleine badezimmer zu gehen. Damals fragte ich mich wieso, heute weiß ich es. Das bad war das Zimmer mit den dicksten Wänden, sie glaubte ich würde die Türe verschließen und warten. Sie hatte recht. Doch die Wände waren nicht dick genug ich hörte ihren Schrei. Für ein kleines Kind ist es sehr schwer und unbegreiflich, wie und wieso Menschen sterben. Ich wünschte ich hätte es meine Kindheit lang nicht gewusst. Ein zusammengekauertes kleines etwas, gepeinigt vor angst, weinend flehend nach der Mutter rufend. Keine Antwort nur die Stille. Und ich hörte auf zu weinen. Ich glaubte wohl das alles wäre ein traum gewesen, ich hörte sie nicht mehr schreien also musste sie noch leben. Und als ich dann die Tür öffnete mit einem kleinem Lächeln auf dem Gesicht das Mutter mir die Geschichte vom letzten Abend weiter erzählen könnte, waren sie verschwunden. Mama, Papa. Ich war allein.
……………………………
Meine Wangen glühen und meine Augen sind geschwollen. Die Tränen waren einfach zu viel und George starrt mich an…Was?! Ach vergiss es einfach!, brüllte ich lautstark und verfluchte mich dabei selbst weil ich nicht wusste wieso mich seine Blicke so wütend machten. Nun fing er an zu lachen. Er lachte! Dieses hämische schweinsgrinsen, dieses verfluchte! Wenn er versuchte mich zu provozieren hatte er es geschafft, jetzt konnte er etwas erleben. Ich griff nach der Sichel und versuchte auf ihn einzudreschen, aber als könnte er zaubern, verfehlte ich ihn die ganze Zeit. Meine Wut wurde unermesslich und dann sah ich blau………
……………….
Als ich mich wieder fand, lag Mr. Rate am Boden. Seine Augen waren geschlossen und er blutete aus dem Mund. Woah! Sein Aufruf erschreckte mich und ich ließ meine Waffe fallen. Grund genug dich zu nehmen!
Würde ich den jemals wieder irgendetwas verstehen? Ehe ich daran dachte es einfach bleiben zu lassen, zwang ich mich zu fragen, was er mit dieser Aussage gemeint hatte, oder ob er sogar etwas damit bezweckte. Er schüttelte den Kopf und das frische Blut spritze mir ins Gesicht. IHHHH! Entgeistert sah ich ihn an und er meinte nur ich wäre wohl müde ich solle mich ausruhen. Ich nickte und er drehte sich um. Aber hey, rief ich ihm nach, wie soll ich den jetzt hier raus kommen? Abrupt blieb er stehen und schnippte, einmal, zweimal, dreimal. Piiiiiing, ich befand mich in der Besenkammer.
Ohne weiter drüber nach zu denken verfolgte ich den eigentlichen Plan und trat den Heimweg an. Die letzten Tage hatten mein Leben für immer verändert, auch wenn ich mir das alles immer noch nicht zusammenreimen konnte, aber ich war ein Gwala ein Mensch mit einem Überschuss an Magie die ich, ganz offensichtlich, freisetzte wenn ich wütend wurde, da ich sie noch nicht kontrollieren konnte.
Ich trat aus der Besenkammer, nahm den Schlüssel aus dem Schloss und legte ihn in meine Geldbörse. Ging den Gang entlang und sah…die aufgehende Sonne!? Wie lange war ich den…in einer Höhle? Ein gähnen enfloh meinem Mund. Tja, die Natur wird mich hoffentlich nicht anlügen. Oder? Wie war das mit veränderter Realität? Ach, er würde mir da s sicher noch mal erklären – mein Lehrer George Rate.
Grübelnd, aber mit einem guten Gefühl in der Magengegend schloss ich die Schultüre hinter mir, es war zwar Mittwoch aber angesichts der heutigen Nacht würde ich ausnahmsweise mal einen Tag fehlen. Ich schlich die Straßen hinunter die, wegen der hohen Wolkenkratzer und Häuser noch im Dunkeln lagen. Die Treppe hinauf, verspürte ich einen kleinen Schmerz am rechten Knie, ich setzte mich auf die Stiege um es mir mal anzusehen. Doch als ich das Hosenbein hinaufrollen wollte, hielt ich inne. Meine ganze rechte Seite war voller Blut! Hätte ich nicht mit Sichel und Keule zu tun gehabt würde mich das sicher schocken. Langsam humpelte ich die Treppe hinauf und trat ihn unsere kleine Wohnung ein. Ich war zu müde um mich ins Bett zu legen und da ich mir den heutigen Tag frei nahm würde ich sowieso später duschen können, also legte ich mich aufs Sofa und schlief augenblicklich ein.