K1P4
von Cup Cup aus der Kategorie Sonstige Geschichten
Lachend legte ich den Bleistift zur Seite und rollte mich außer Atem auf´s Bett. Wieder einmal eine Ausgeburt meiner
Fantasie, nicht´s beunruhigendes. Naja, obwohl ich mich nicht daran erinnern konnte, wann ich jemals so einen lebhaften oder zumindest einen Traum hatte, an den ich mich noch so genau erinnern konnte. Das Telefon klingelte und riss mich aus meinen Überlegungen. Ich stand auf und ging zum Schreibtisch, doch schließlich fand ich es unter der zerwühlten Bettdecke. Ich blickte auf den Display. Komisch. Wieso rief mich Selina um diese Zeit an? War sie wirklich, wie ich anfangs vermutet hatte, nicht zu Hause in ihrem Bett, sprich neben meinem Zimmer in ihrem? Ich hob ab. Ja?
Flüsternd gab sie sich zuerkennen. Hey, ich bin`s Selina, Dumpfe Geräusche michten sich aus dem Hintergrund ein. Ich hab da ein kleines Problem...ka..kannst du in´s Gefängnis kommen?
Was zur Hölle?! Ich legte das Handy, ohne aufzulegen, auf den Tisch und rannte ins Wohnzimmer.
Ich schnappte mir im Vorbeirennen meinen Mantel der unordentlich an einem Stuhl herumhing. An der Haustür, hielt ich dann doch nich mal inne, wollte ich ihr wirklich helfen? Sollte ich sie nicht doch mal eine Lehre aus ihren Vorhaben ziehen lassen? 2, 3 Minuten stand ich an der Haustüre und spielte mit dem Gedanken den Mantel wieder an den Stuhl zu hängen und mich auf dem Sofa breit zu machen. Schließlich vergrub ich diesen Gedanken unter denjeweiigen vergangener Nacht und machte mich auf den Weg. Die Türe versperren musste ich nicht das Gefängnis war ganz in der Nähe, ich würde ganz schnell wieder zu Hause sein.
Also rannte ich so schnell ich konnte die Treppe hinunter als ich aus dem Augenwinkel und nur eine Sekunde einen Zettel zu Boden sinken sah. Meter später realisierte ich das gesehene und kehrte um. Da lag wirklich ein kleines Stücken Papier, war es aus meinem Mantel gefallen?
Ich hob ihn auf und lass.
Kommst du heute Abend in meine Besenkammer?Wir sollten so schnell wie möglich mit dem Training beginnen. Den Schlüssel wird man dir übergeben, bis dann.
Mit freundlichen Grüßen dein Lektor
George Rate.
PS: Ich erwarte von dir Wut.
Verdutzt stand ich da. Hatte irgendwer meine Aufzeichnungen gelesen? Und was sollte dieser Satz? Ich erwarte von dir Wut??
Welchem Idioten hatte ich jetzt schon wieder meine Verwirrung zu verdanken?Seufzend warf ich ihn in die nächste Mülltonne und ging mit schnellen Schritten meinen gewollten Weg entlang, also die U - Bahn Treppe hinunter und in den nächten Waggon Richtung Stadtmitte. 2 Stadtionen.
Ich setzte mich in den leersten, die ganze Zeit mit einem flauem Gefühl im Magen. Irgendetwas war heute anders, ich blickte an mir herunter und ....ach du scheisse! Unter meinem, zum Glück, langem Mantel,guckte noch ein Stückchen des Bademantels hervor. Mein Gesicht lief sofort rot an,das spürte ich. Ach, dumme Selina! Ihr hatte ich den wahrscheinlichst Peinlichsten Tag meines gesamten Lebens zu verdanken. Und als hätte es nicht noch besser werden können, setzte sich ein älterer Herr in den gleichen Waggon. Er lächelte mich freundlich an als er mich bemerkte und wollte sich auf die andere Seite setzten als ihm auffiel das ich für normale Kleidung viel zu wenig unter dem grauen Mantel anhatte.
Sein griensen wurde immer breiter und breiter und der Zug stoppte. Mir fiel ein was ich im vorbeigehen am Schalter gelesen hatte:
Zug kann verspätung wegen bauarbeiten haben. Wir bedanken uns für ihr Verständnis, und wünschen eine schöne und bequeme Reise.
Ja, verständnis von wegen...
Der mann legte seinen schon alt gewordenen Hut auf die Seite. Auch wenn eine Bank zwischen ihm und meinem Blickfeld lag...merkte ich sehr wohl wie er an seiner Hose herumtat.
Sein lüsterner Blick durchfuhr mich. Er brannte richtig, zusammen mit den Tränen in meinen Augen.
Der mann fing an zu stöhnen und mir wurde schlecht. Gerade wollte ich gehn, als ich mich doch anders entschied. Wieso sollte ich mich nicht noch mehr chenieren, und ihm mal gehörig auf die Fresse hau´n?
Auch wenn ich davon laufen konnte, eine andere würde es vielleicht schon stunden später nicht mehr können. Ich wusste zwar nicht welche Probleme ihn so handlen ließen, aber ich würde ihn daran hindern diesen einen Weg nochmal einzuschlagen.
Selbst verwundert über meine Reaktion und in dem Wissen das ich nicht wusste was ich tat, drehte ich mich mit einem schwung wieder um. Der Mann, wohl genau so verdutzt wie ich, hörte mit seinem wiederlichem Grinsen auf und starrte mich an. Unweigerlich spürte ich Wut in mir. Ein helles Flackern von gesinnung und Kraft.
Ich schritt auf ihn zu. Ich sah sein gesicht und die immer ängstlicher werdenden Gesichtszüge. Es schien mir so als würde er, je mehr die Distabz dahinsach, kleiner werden. Vor ihm sah ich seinen nun schlaffen Penis und das übliche Zeichen, wenn die Schweinehunde kammen. Mein Blick verschärfte sich und mit strenger Stimme fragte ich ihn was das sollte.
Er war ganz offensichtlich überrascht das ihm eine frage gestellt wurde, so kurz vor seinem letzten Atemzug. Sein Blick, der so viel sagte wie, du kannst mich mal, zwang mich den Geschmack von erbrochenem in meinem Mund zu ignorieren. Er verschaffte sich Mut, den er allerdings nicht dazu benutzte zu gehen oßder zu winseln, sondern begann an meinem Mantel herumzubasteln.
erschrocken riss ich seine Hände weg. Dieser sah meine wiederkehrende Unsicherheit,die er erneut zu nutzen versuchte.
So eine Unverschämtheit!!
Wie ein Blitz durchfuhr mich diese erneute Flackern, und eine Art Blau sehen. WAr das nicht schon einnmal passiert? Ich erinnerte mich an das Spiegelbild im Klassenzimmer und fragte mich ob ich wieder so aussah. Sein Gesichtsausdruck bestätigte mir dies.
Seine Augen weit aufgerissen, seine Hände zitternd.Der Mund stand weit offen aus dem nur noch ein Paar abgehackte, wacklige gebilde von Buchstaben stolperten.
Ich sah in die Fensterscheibe und erkannte das grauen, das gleiche aus dem Klassenzimmer.
Ich hörte mich selbst schon schreien,zwang mich aber es in dieser Situation zum Vorteil zu verwenden, und nach kurzem überlegen fiel mir auch ein wie.
Ein schluchzen drang aus meiner Kehle, die ersten Tränen tropften aus den geschwolltenen Augen. Ohne Mitleid grief ich nach seinem Gesicht, oder besser nach seiner Kehle. Ich musste mich bemühen ihn nicht zu erwürgen, meine momentane Kraft war grenzenlos.
Sein Gesicht war nun einen daumenbreit von dem meinem entfernt. Meine kindliche Stimme, wusste ich zu benutzen.
Siehst du was du getan hast?! du allein bist daran schuld. Du und deine Perversen Spielchen.
sein stottern entlud sich in einem schrei und ich versuchte nicht einmal mein lachen zu unterdrücken. Mit heruntergelassenen Hosen robbte er sich durch den Waggon. Ich wollte ihn gehen lassen aber etwas anderes in mir hatte die Kontrolle übernohmen. Gezielt, beinahe mechanisch,grief meine hand nach seinem Kragen, ich blickte noch einmal in sein gesicht. Ja! er war schuldig. Mit einem schlag mitten ins Gesicht setzte ich ihn Knock out.
imselben moment eines schwindenden bewusstsein, schwand auch meine Kraft. Als hätte jemand auf einen bestimmten Knopf gedrückt und mir meine unglaublich hasserfüllte Kraft gestohlen. Ich hatte keine Zeit es zu verhindern und der schwere Körper den ich vorher mühelos mit einer Hand in die höhe halten hätte können sackte mit mir zu boden. Mein Kopf schlug am kalten und dreckigen Boden auf. ehe ich MICH ebenfalls in das Land der Träume verabschiedete, regestierte ich das mein Spiegelbild, meine Gestalt wieder menschliche Züge abzeichnete.
...............
Langsam begann ich die umrisse wieder zu erkennen. Etwas plumpes lag auf mir. und ganz leises flüstern war zu hören. Ohne zu wissen was geschah wurde ich von hinten hochgehoben, wo war ich überhaupt? Hallo, wie geht es ihnen, hände hielten mich noch immer von hinten fest. Ich fühlte wie mir ein kalter schauer überden rücken lief, mein körper war starr und schmerzte, gleichzeitig war ich kraftlos genug um nicht ohne Hilfe stehen zu können. Ich bickte um mich und bemerkte ein schar von Leuten die mich stirnrunzelnd ansahen. Auf dem Boden neben mir der alte Mann der sich immer noch nicht bewegt hatte, einige der Leute zückten ihr Handy,gleich einer WAffe die alles wieder ins Lot bringen konnte, und verständigten die Polizei und den Rettungswagen.
Ich sah auf die Anzeige und bemerkte, dass ich einige Stationen zu weit gefahren war, wo wollte ich nur noch mal hin, weas hatte ich in der Stadt gesucht? Achja, Selina! Diese Schnale konnte sich später noch etwas anhören, aber zuerst musste ich hier verschwinden, der Tumult tat mir nicht gut, noch länger hier und ich würde schreien.
Danke, aber es geht schon, rief ich laut in die Runde. Die Menschen starrten mich fassungslos an als hätte ich gerade verkündet das die Welt untergehen würde.Ich riss mich los und schaffte es mich aus dem übervollem U - Bahn, waggon zu zwängen. Suchend blickte ich um mich, die menschen draussen hatten anscheinend nicht mitbekommen daa sein teil der U- bahn abgekoppelt worden war. sie warteten und gingen nach kuren fragenden Blicken ihrer Wege. Das sollte ich nun auch lieber tun, dachte ich und versuchte mir einzurede das gerade nichts passiert war, aber tief in meinem inneren wusste ich das etwas nicht stimmte und ich musste herausfinden was!
für mich war klar was ich tun musste: ich würde in die besenkammer gehen und diesen Seltsamen Mann treffen, der mir in meinem Traum erschienen war, wenn ich ihn mir nicht einbildete war der die Antwort auf all meine Fragen.
Aber nun musste ich zuersteinmal Selina herausholen, ich schnürte meinen Mantel enger und stieg in den nächsten Waggon richtung Stadtmitte