Ein Ahornblatt im Winter
von Waechterin aus der Kategorie Anime
Schweigend sitzt sie auf dem Dach ihres Hauses. Ihre Augen sehen schon von weitem das Luftschiff, was wie ein riesiger Wal durch die Wolken schwebt. Leicht zieht sie ihre Augen zu schlitzen zusammen, was ihr ermöglicht, ein wenig besser zu sehen.
Eine warme Brise umgibt ihren weiblichen Körper und auch das Rauschen des Meeres was mit kleinen Wellen an die Bucht heranschlägt, lässt sie tief in sich hinein gehen.
Ihr ist schon seit Tagen klar, dass es bald einen Zwischenfall auf dem Zeppelin geben wird und dass sich dann drei Menschen treffen werden. Diese Begegnung aber, wird ihr gesamtes leben auf den Kopf stellen. Sowohl für die junge Frau, die auf die Ankömmlinge wartet, sowie auch den beiden die zu ihr kommen werden. Lächelnd lehnt sie sich nach hinten, stützt sich mit ihren Handflächen auf die erwärmten Dachziegel ab, die sich rau an ihrer weichen Haut anfühlen. Müde von der viel zu kurzen Nacht, schließt sie ihre Augen und lässt sich weiterhin von der warmen Briese umspielen.
Ihre Haare wehen leicht im Wind, kitzeln ihre Stirn dabei, was sie aber nur genießen kann.
Auch ihr Vater scheint bis jetzt noch gute Laune zu haben, noch hat er keine unerklärlichen Wutausbrüche gehabt, aber dass kann sich jederzeit wieder ändern.
Still läuft ihr eine Träne die Wange herunter, bevor sie sich die junge Dame mit dem Handrücken wegwischt.
Es ist nicht leicht für sie bis jetzt gewesen, aber sicherlich wird sich bald alles ändern, dennoch macht sich auch Sorge ich ihr breit. Wenn sie den Vorhersagen und Zeichen richtig glauben schenkt, dann kommt wohl doch mehr auf die drei zu, als eigentlich erwartet.
Dennoch veranlasst sie das nicht, den Mut zu verlieren oder gleich von vornherein aufzugeben. Nein, sie wird es durchziehen bis zum bitteren Ende.
Ein Gefühl tief in ihr, sagt ihr, dass es nun soweit ist, sich auf den Weg zu machen, denn es bleibt kaum noch zeit.
Mit dieser Entschlossenheit im Herzen, erhebt sie sich und schaut noch einmal kurz zum Luftschiff herüber, bevor sie vom Dach herunter und sie auf die kurze Reise zu ihrem Ziel macht.
Xsenu der Anführer “der Roten Siamkatze”, schaut ernst die Kinder an. “Ihr habt einen ganz Schönen Schaden angerichtet.” Die Bombe die er in der Hand hat, zurück zu den anderen auf den Tisch legend, geht er zwei Schritte auf die Detective Boys zu. Ayumi, Genta und Mitsuhiko rücken eng zusammen und weichen nach hinten, zu den Erwachsenen, aber dennoch Terroristen zurück. Einzig und allein Conan bleibt an seinem Platz stehen und lässt sich auch nicht von ihm beeindrucken. ”Ich war das, ich ganz allein, die anderen haben damit nichts zu tun.” Xsenu der mit ein wenig abstand, vor Conan zum stehen kommt, schaut den kleinen mit einem verächtlichen Blick in den Augen an.
Der kleine Detektiv lässt derweil seine Hände in den Hosentaschen verschwinden, nur um ihn weiterhin mit einem ernsten Blick anzusehen.
“Aha, mutiges Kerlchen.”, das ist die einzigste Antwort die er ihm gibt, bevor er ihm am T-Shirt im Nacken fasst und ihn mit einer Leichtigkeit hochhebt und zu einem Fenster sich drauf zu bewegt. Conan der so was nicht leiden kann, strampelt mit allem vieren nur um wieder los zu kommen. Aber was er nicht erwartet hat ist, dass man ihm einfach so aus dem Luftschiff in, den sicheren Tod werfen wird. Kühler Wind umgibt ihn und sein Blick weiterhin starr auf den Anführer gerichtet, fällt er mit den Rücken voran, den Boden entgegen. Ran sowie auch die anderen seiner Freunde erschrecken sich heftig, denn sie hätte eher erwartet, dass er ihm droht aber doch nicht gleich aus dem Fenster wirft. Sofort will sich die Braunhaarige zu dem Fenster begeben und dabei irgend eine dumme ,unüberlegte Handlung machen, als sie vom Kellner, der sich als Kaito Kid heraus gestallt hat auf dem Sky Deck, sie aufhält und selbst nun dem kleinem Detektiven hinterher springt. “Kid.”, kommt es kaum mehr als einflüstern von ihr. Sie weiß selber nicht warum sie ihn noch nicht bei Kommissar Nakamori verraten hat. Viel mehr aber macht sie sich nun um ihren klein geschrumpften Freund sorgen, denn sie weiß, dass er Shinichi Kudo ist. Nun kann sie nur hier oben mit besorgter Miene stehen bleiben und tatenlos zusehen, wie zwei Menschen in den unausweichlichen Tod fallen. Denn sie ist sich nicht sicher, ob Kid sein Gleiter dabei hat.
Eng legt der verkleidete Kid seine Arme an seinen Körper umso weniger Widerstand zu erzeugen, damit er Conan schneller erreichen kann um ihn zu retten. Der kleinere der beiden fallenden, hat sich derweil auf den Bauch gedreht und seine Augen fest geschlossen. Denn der Wind der ihm ins Gesicht schlägt, ermöglicht ihm erst gar nicht seine Augen zu öffnen. Verzweifelt versucht er sich innerlich zu beruhigen, denn er weiß ja überhaupt nicht, dass man ihm zu Rettung eilt. Tausende von Gedanken rasen ihm durch den Kopf und einzig und allein bleibt seine Sorge, dass den anderen auf dem Luftschiff nichts passieren wird. Wenn doch dann gibt er sich einzig und allein die Schuld daran das er durch seine Aktion, die Bomben zu zerstören, ihren Tod hervor ruft und so will er sicherlich nicht abtreten, nicht mit diesem Wissen. In der Zwischenzeit hat es Kaito Kid geschafft in seine Reichweite zu gelangen. Mit verzweifelten Aktionen nach dem Grundschüler zu fassen, erreicht er nur das er innerlich Flucht und durch eine Windböe wieder etwas nach oben und so weg von ihm geschoben wird. //Verdammt noch mal, ich muss ihn doch erreichen können, sonst hab ich keinen mehr der mir in meinen Coups die Stirn bieten kann.// Mit einem erneu erfassten Selbstvertrauen, versucht der Dieb es noch einmal, auch wenn es ein wenig albern aussieht, dass er in der Luft Kraulbewegungen macht, nur um an ihm heran zu kommen. Seinen rechten Arm aussteckend, kann er mit den Fingern einen Fuß des kleineren packen, sofort zieht er ihn zu sich heran, bis er ihn ganz bei sich hat. Schützend und sicher legt er ihm beide Arme um den Körper und drückt ihn eng aber nicht grob an seinen Oberkörper heran. Auch spürt er, wie sich die kleinen Hände an seinen mit festhalten, nur um nicht wieder Gefahr zu laufen, dass er wieder von ihm getrennt wird. Sie tauchen in eine Wolke hinein und ein Geräusch als würde Kleidung zerreißen, tauchen unter den Kellnersachen, Kids weißer Anzug und Umhang auf. Sofort spannt er seinen Gleiter und taucht nun mit der Gewissheit, nun ist alles wieder in Ordnung aus dem unteren Ende der Wolke wieder auf.
Erleichterung macht sich bei den Passagieren auf dem Zeppelin breit, als sie sehen, das Kaito Kid es geschafft hat, den kleinen Conan zu retten. Aber ihre Freude darüber weicht sofort, den graue Wolken und starker Wind brauen sich auf und eine dunkle Wand erhebt sich wie aus dem nichts und zieht sich über den fast Wolkenlosen Himmel hinweg. Sich ein wenig nach rechts legend, zieht auch der Gleiter der Bewegung nach und dreht nach der Seite ab, wohin man ihn wünscht. Die Stirn unter dem braunen Pony bekommt Sorgenfalten, denn er ist noch nie gerne und wenn dann eher selten bei Sturm geflogen. Außerdem befinden sie sich nun auf dem offenen Meer, was die ganze Situation nicht grade vereinfacht. Ganz still ist derweil Conan in seinen Armen und er hält sich zusätzlich weiterhin an den mit Handschuhen überzogenen Händen Kids fest. Auch er bemerkt, dass sich der Wind verstärkt hat, auch sein Blick nach unten verrät ihm, dass es um sie nicht zum Besten steht. “Was machen wir jetzt?”
Wie aus dem Gedanken gerissen guckt nun der angesprochene zu dem kleinen in seinen Armen runter.
“Auf jeden fall nicht abstürzen, ich suche ja schon nach einer Landungsmöglichkeit aber hier ist weit und breit keine einzige Insel oder was anderes worauf wir landen könnten.”, mit diesen Worten drückt er ihn sanft etwas enger an sich heran. Verwundert über diese Reaktion von Kid, grübelt nun der klein geratene Detektiv drüber nach. Es ist nicht das erst mal, dass er von Kid mal gerettet wurde und er ihn immer so beschütze, trotz dessen das sie Rivalen sind. Nun fängt es auch an heftig zu Regnen, was dem Gleiter nicht grade stört, nur was stört ist, dass der Sturm nun immer schlimmer wird und Kid sich richtig mühe geben muss um nicht wirklich abzustürzen. Durch das ständige wechseln der Luftströme, kommt er immer wieder schwer ins Schwanken und auch so immer mehr dem Meer entgegen.
Sich wieder nach rechts legend, hört er nur noch wie etwas knackt oder der gleichen. Mit seinem Kopf sich in die Richtung drehend, woher das Geräusch kam, weiten sich seine Augen sofort, denn ihm ist eine Stange seines Gleiters gebrochen, was bei diesem ständigen hin und her nicht zu verdenken ist. “Was ist passiert?”, auch Conan ist dieses Geräusch und Kids Bewegung nicht entgangen und sieht fragend hinauf. “Halt dich gut fest, mir ist eine Stange gebrochen ich versuche uns irgendwie weiter in der Luft zu halten, bevor….”, weiter kommt er nicht denn nun versagt auch die zweite Stange und sein Gleite faltet sich automatisch zusammen, so dass er nun noch sein normalen Umhang im Wind flattern sieht. Panik macht sich nun in ihm breit, denn er spürt wie sie nach unten von der Erdanziehungskraft ins Wasser gezogen werden. Mit einem lauten Klatschen auf der Wasseroberfläche, verliert er leider dabei auch den kleinen Detektiven aus seinen Armen.
Mit kräftigen Bewegungen mit Armen und Beinen, strengt er sich an ihn wieder in die Hände zu kriegen, aber eine Welle die sich über ihnen an der Oberfläche aufbäumt, zieht so auch den bewusstlosen Conan mit sich mit. Er hat sich an einem Riff am Kopf gestoßen, als er aus seinem Armen gerissen wurde. Innerlich dafür Fluchend, schwimmt er mit einer fast hilflosen Bewegung der Wasseroberfläche entgegen, was ihm aber nicht erleichtert wird, weil die Strömungen ganz andere Dinge mit ihm vorhat, auch hat sich seine Kleidung mit Wasser voll gesaugt.
Prustend kommt er wenigstens mit dem Kopf über Wasser, aber er wird sogleich mit der nächsten Welle wieder mit in die tiefe Gerissen. Seine Augen sehen sich immer wieder um und suchen nach dem kleinen Detektiven, den er leider immer noch nicht gefunden hat.
//Verdammt ich muss ihn finden.// Seine Lungen brennen wie Feuer und er gibt sich mühe nicht wieder nach unten gezogen zu werden. Mit geschmeidigen Bewegungen, kann er sich dem Wasser anpassen und kommt mit wenig Anstrengung wieder an die Oberfläche. Heftig Atmet er den Sauerstoff ein und muss auch kräftig Husten, als er versehentlich etwas Wasser verschluckt. Sich einmal um die eigene Achse drehen, findet er sofort nach dem was der Meisterdieb sucht. “Conan!”
Mit Kraulbewegungen kommt er zu dem Bewusstlosen aber zum Glück mit dem Gesicht nach oben schwimmenden Grundschüler heran. Ihn in die Arme nehmend und so an sich drückend, merkt er nicht wie sich hinter den beiden eine weitere große Welle aufbaut und sich bedrohlich auf sich stürzen tut. Erst als er im letzten Moment es im Augenwinkel sieht, ist es schon zu spät, denn sie werden beide drunter begraben und in die Tiefe gerissen. Verzweifelt versucht Kaito mit dem kleinem wieder nach oben zu gelangen, aber kurz vor der Oberfläche, geht ihm die Luft aus. Seine Lungen schreien förmlich nach Luft, die sie aber nicht bekommen und so verliert der berühmteste Dieb der ganzen Welt kurz darauf sein Bewusstsein. Immer wieder verschwimmt seine Sicht und schwärze umgibt ihm. Wiegt ihn in einem Schleier der Ruhe und trügerischen Sicherheit.
Warme Sonnenstrahlen lassen die Oberfläche des Meeres wie Kristalle glitzern. Die Möwen schreien über der See und fischen mit ihren Schnäbeln unter der Wasseroberfläche nach ihrem Frühstück. Einige Fischer sind schon mit ihren Booten hinaus gefahren um sich mit ihren Netzen für ihre Familien und sich den Lebensunterhalt zu verdienen. Ein wenig versteckt, zwischen den Felsen, in der Bucht von Sakushima liegen zwei Personen, die den Sturm in der Nacht überlebt hatten. Müde und erschöpft, als wäre eine Horde von Zebras über ihn her gerannt, schlägt Conan seine Augen auf. Durch das helle Licht der Sonne, das ihm gradewegs in die Augen scheint, muss er sie sofort wieder schließen. Einen Arm mit Mühe und Not hebend, legt er sich die Hand so auf die Stirn, dass sie ihm Schatten für die Augen spendet. Langsamer und blinzelnd diesesmal, startet er einen zweiten versuch seine Augen zu öffnen. Das erste was er sieht, ist der wolkenlose blaue Himmel, auch fliegen immer wieder kurz Möwen und andere Wasservögel durch sein Blickfeld hindurch. Sich vorsichtig bewegend, nur um zu prüfen auf was er da eigentlich liegt, merkt er dass es total weich ist. Das Gefühl kommt ihm ziemlich bekannt vor. Seinen Kopf matt nach rechts drehend, sieht er dass er auf Sand liegt.Seine Kleidung scheint auch schon etwas zu trocknen, aber er spürt dennoch jeden einzelnen Knochen in seinem kindlichen Körper. //Bin ich noch am Leben? Aber der Sturm gestern….//, weiter kommt er nicht, denn die Müdigkeit übermannt ihn wieder und er fällt in einen unruhigen Schlaf zurück. So merkt er auch nicht, wie sich ein Schatten über ihn sich schiebt und er zusammen mit Kid, der neben ihm auf der linken Seite liegt mitgenommen wird.
Es ist früh in der Nacht, grade ist die Sonne untergegangen und er Mond auf, als er wieder zu sich kommt. Diesesmal fühlt er sich erholter, auch kann er spüren dass er nicht mehr auf Sand liegt, sondern auf etwas anderem weichen. Vorsichtig öffnet er einen Spalt weit die Augen um zu sehen, wo er sich diesesmal befindet. Das erste was ihm in den Blick kommt ist die hölzerne Wand eines Zimmers. Nun die Augen weiter öffnend, bis er sie ganz auf hat, traut er sich auch etwas seinen Kopf zu bewegen. Sein Blick gleitet die Wand hinauf wo an der Decke so was wie eine Lampe sein soll, weiter von der Lampe aus trifft sein Blick ein Fenster wo die Sterne hinein funkeln. Von dort aus geht er wieder herunter wo eine Kommode steht, dort drauf steht eine Schüssel aus der ein Lappen hängt und gleich daneben Verbandzeug. //Wo bin ich hier?// Langsam setzt sich Conan auf, merkt dabei aber einen stechenden Schmerz an seiner Schläfe. Mit den Fingerspitzen der linken Hand nach oben tastend, spürt er den weichen Stoff von einer Mullbinde. Die Zimmertür wird leise geöffnet und eine junge Frau schiebt sich herein. Sofort blickt sie zu dem grade wach gewordenen Jungen herüber um zu sehen wie es ihm geht. Auch ihm ist es nicht entgangen, dass jemand den Raum betreten hat, sofort richten sich seine Blauen Augen zu der Person herüber und fängt an sie von unten bis oben zu mustern, bis er bei ihren Augen nach seiner Visite stehen bleiben. Er würde sie grade Anfang 20 schätzen, also etwas älter als er und ziemlich schlank. Ihre Füße stecken in schwarzen Stiefeln die ihr bis zu den Knien gehen. Darauf folgen auch schon die schwarze Hose die von einem Gürtel gehalten wird und ein zweiter der ihr schräg über die Hüfte wo an der rechten Seite eine Scheide mit dem darin steckendem Langschwert dran ist. Ihr Bauch ist frei bis über dem Bauchnabel auf der freien Haut hat sie komische Symbole, die wie Narben aussehen. Auch ihr Oberteil ist schwarz und an ihrem Hals sie ein Halstuch, was sie im Genick zusammen gebunden hat. Dieses allerdings scheint auch ein paar Symbole zu habend auf dem Stoff. Ihr Gesicht ist wie das von jedem anderem Mädel, dass er schon gesehen hat, außer das sie nicht geschminkt ist. Ihre Haare sind sehr kurz aber nicht zu kurz, es könnte so seine Länge sein, wenn er danach gehen würde. Auch scheinen sie Dunkelblond zu sein, bis auf das Pony, dass hat eine weiße Farbe. Ihre Augen sagen ihm, dass sie so einiges weiß und mit ihr sicherlich nicht zu spaßen ist. Aber warum sollte sie ihn dann zu sich genommen haben? Fragen über fragend bilden sich in seinem Kopf und lassen seine Schläfe wieder heftig unter Schmerz pulsieren. Mit leisen kaum hörbaren Schritten kommt sie auf ihm zu und bleibt direkt neben ihm vor dem Bett stehen. “Wie geht es dir?”, kommt es leise und besorgt von ihrer Seite her. Stumm mustert sie ihren Findling, bevor sie ein leises Seufzten von sich gibt. “Mein Name ist Tsuki, das ist Japanisch und heißt Mond.” Eine angenehme Gänsehaut macht sich über den Detektiven seinen Rücken breit, denn ihre Stimme gleicht der seiner Mutter fast. “Also wie geht es dir?”, kommt die gleiche Frage noch einmal, nur diesesmal mit ein wenig Nachdruck. “Schon viel besser.” Conan weiß das dass junge Mädel neben ihm nicht ihren wahren Namen verraten haben, aber er will sie nicht sofort verärgern mit solch einer belanglosen Frage. “Willst du etwas mit essen kommen? Dein Freund schläft noch, ich war grade noch mal nach ihm sehen.” Verwundert schaut er sie nun an. “Mein Freund?”, nickend bestätigt sie ihm seine Frage. “Ja ihr lagt beide am Strand herum und da gestern ein heftiger Sturm die Meere aufgewühlt hat, seid ihr wahrscheinlich in Schwierigkeiten geraten.” Nun fällt bei Conan endlich der Groschen, wen sie meint mir *dein Freund*. “Wie geht es ihm?” Als sie ihm erst ein seufzten, dann einen sanften Blick schenkt, denkt er schon er hänge am seidenen Faden mit seinem Leben. “Ihm geht es genauso wie dir, nur er hat Glück gehabt nicht irgendwo angeeckt zu sein. Das einzigste was bei ihm nun sich bemerkbar macht, ist das er Fieber bekommt. Es kann sein das er sich in der Nacht im Wasser verkühlt hat.” Sich zur Tür begebend, schaut sie noch mal zu ihm. Sofort steigt er aus dem Bett und wäre fast hingefallen, wenn er sich nicht noch rechtzeitig an einer weiteren Kommode gleich neben ihm fest hätte. Mit vorsichtigen Schritten tappst er hinter ihr her, in so eine Art Wohnzimmer. Von dort nehmen beide die Tür nach links als sie das Wohnzimmer durchschritten haben und machen sich in die große gemütliche Küche hinein. Aber warte mal, irgendwas ist bei ihr anders, irgendwas stört dem kleinen Grundschüler gewaltig an ihrem aussehen. Nicht das sie nicht von hinten so aussah wie von vorne, aber da hängt ein silberner Strick an ihrer Hose herunter und am Ende der fast auf dem Boden schleift. Dort sind zwei silberne Ringe angesteckt wurden. Beide haben diese Komischen Zeichen, wie auf ihrem Bauch und Halstuch, nur am den zweiten der hinter dem ersten steckt, sind zwei weiße Federn angebracht. Mit mulmigen Gefühlen streckt er seine Finger nach dem silbrigen Stoff aus und umfasst es mit seiner Kinderhand. Sofort bleibt Tsuki stehen und rührt sich nicht mehr. Auch Conan bleibt stehen und spürt das es kein Stoff ist, denn es ist ganz warm und pelzig. Auch glaubt er Muskeln sowie kleine, beim bloßen Anblick nicht erkennbare Bewegungen zu spüren. Es fühlt sich wie die weichste Seide an, aber dennoch macht ihm auch die Tatsache, das dass was er hier grade in der Hand hält, kein Stoff ist. “Was ist das?”, kommt es leicht zögernd und kaum mehr eines flüstern gleich hinter ihrem Rücken hervor. Ein breites Lächeln zieht sich über Tsuki ihr Gesicht und schaut leicht zu ihm hinter um seine Reaktion mit zu sehen, als sie ihren Schweif hebt und ihn damit umschlingt soweit sie kann. “Das mein kleiner Freund, ist mein Schweif und ich würde dir nicht Raten, daran zu ziehen als sei es ein Stück Stoff was kein Leben in sich trägt, denn das könnte dir ein paar Knochen kosten die ich dir so brechen werde wie du an meinen Schwanz ziehst.” Mit Tellergroßen Augen sieht er zu ihr hinauf und kann auch einen leichten Druck um seine Hüfte bis hinauf zu seiner Schulter spüren, wo sie ihren seidenen Schweif um ihn geschlungen hat. Schnell schüttelt er mit dem Kopf, bevor er einfach wieder losgelassen wird und ihren Weg fortsetzten. In der Küche setzt er sich Artig auf einen Stuhl um ja keinen Ärger mit ihr zu bekommen, was sie aber nur mit einen amüsieren Grinsen quittiert. Da sie nun weiß, das er weiß, dass sie einen Schwanz hat, kann sie ihn nun auch wieder wie gewohnt bewegen ohne in weiterhin hinter sich her zu schleifen. “Darf ich dich mal was fragen?”, kommt es nun von der jungen Frau die ihm was Leckeres zu essen macht. Sofort geht eine Braue von ihm hoch, nickt aber zustimmend. “Was denn?” Sich zu ihm herum drehend, dabei aber auch nicht das Essen aus den Augen lassend, schaut sie ihm tief in die Augen hinein um auch zu sehen das er es auch ehrlich meint. “Wie heißt du eigentlich und wo um alles in der Welt kommst du denn her? Ich hab noch nie jemanden hier auf der Insel gesehen der einen etwas anderen Akzent hat als die Bewohner hier.” Seufzend lehnt sich der Detektiv aus Tokyo nach hinten an die Stuhllehne und schließt etwas seine Augen um noch mal schnell alles Revue durch seine Gedanken gehen zu lassen. Er weiß nicht warum, aber irgendwie vertraut er ihr, auch wenn sie sich nicht mal richtig kennen, wo das schon beim Namen von ihr anfängt. “Wir waren auf einem Luftschiff als wir von Terroristen in Gefangenschaft genommen wurden und man uns bedrohte. Ich hatte Glück, denn ein paar Freunde von mir hatten sich im inneren des Schiffes umgesehen und somit haben wir auch mitgekriegt, dass die Terroristen Bomben anbrachten. Nach dem sie unten in der Lobby waren, hab ich zu den anderen gemeint sie sollen die Bomben suchen gehen und mir sofort bescheid sagen. So haben wir uns aufgeteilt und eine Bombe nach der anderen ausgeschaltet. Bei der letzten habe ich sie darum gebeten auf mich zu warten damit wir nicht entdeckt werden. Wie ich es mir dachte fand ich die letzte der vier Bomben an einem Tank des Zeppelins. Was ich leider nicht gehört hatte, war das eine Freundin von uns die mit unten in der Lobby war mich auf meinen kleinen Walke Talke anfunkte und mich warnte, dass man uns suchen würde.” Keinen Moment unterbricht sie Conan seine Erzählung, lauscht aber auch dem kochendem Essen und ob sich ihr anderer Gast auch regt. “Als ich wieder bei den anderen war hab ich zuerst ihre ängstlichen Gesichter, dann die Terroristen hinter ihnen gesehen. Ich hätte mir selber eine Klatschen können, dass wir nicht vorsichtiger gewesen sind. Wir wurden dann zu den anderen in die Lobby gebracht und zum Anführer “der Roten Siamkatze”. Die andern beiden haben derweil die Bomben auf den Tisch gepackt und passten dann wieder auf das keiner auch nur einen Finger falsch rührt.” Ein kurzes Lachen entrinnt seiner Kehle und traurig zugleich schaut er etwas aus dem Fenster heraus, im Spiegelbild kann sie erkennen, was in ihm vorgehen muss. “Es sind noch weitere Freunde von dir dort oben hab ich recht?”, die Arme vor der Brust verschränkend schaut sie nun auch hinaus in den Sternenhimmel. Ein leises Geräusch, dann ein lautes poltern und noch ein lautes grummeln, lassen die beide zucken und ihre Köpfe Richtung Tür drehen. “Wie es scheint ist dein Freund nun auch munter und versuchte hier herum zu schleichen.” Mit diesen Worten lässt sie den kleinen allein in der Küche um nach den Dieb zu sehen. Conan der es aber sich nicht nehmen lässt, auch zu schauen was eigentlich passiert ist, muss sich die Hände vor dem Mund halten um nicht laut los zu lachen. Da hängt der berühmte Meisterdieb 1412 Kopfüber in einer Seilfalle wo er
nicht, so wie es für Conan den anscheint hat, allein mehr heraus kommt. Was ihn aber wundert ist, dass er sein Monokel noch vor dem rechten Auge hat. //Hat sie es ihm nicht abgenommen?// Fragen über Fragen bilden sich mal wieder hinter seiner Stirn, bevor er von einem entnervten seufzen Tsuki`s aus den tiefen Gedankengängen gerissen wird. “Du lernst es wohl nicht oder? Ich hab dir schon beim ersten Mal gesagt, dass ich dir nichts tun werde und dass du nicht abhauen brauchst.” Kid der sie nur ansieht, zieht jetzt noch zusätzlich eine Schmolllippe und guckt auch angefressen drein. “Tja Kid, ich denke nun hast du jemanden gefunden, der dich doch außer der Polizei fangen kann.” Sich ein Kichern nicht mehr unterdrücken können, schaut er den angesprochenen an. “Wie es scheint, Herr Detektiv, bist du wieder bei Bewusstsein und wohl auf. Das freut mich.” Ein grinsen zieht sich über Kaito sein Gesicht als er sieht, wie sich ein verwunderter Ausdruck über den kleinen seine Züge zieht. “Wenn ich dich losmache möchte ich, dass du dich artig benimmst, denn meine Geduld ist nicht ewig strapazierfähig.” Mit diesen Worten macht sich die Dunkelblonde mit weißem Pony zu ihm und befreit ihn aus seiner Falle. Sich aufrecht hinstellend, streicht er sich sein Hemd glatt, was er wohl außer seinen Boxer als einzigstes mit an hat. Nun merkt Conan selbst, das es ein wenig kühl um seine Beine ist und schaut an sich herunter. Tatsächlich er trägt auch nur noch sein Oberteil sowie seine Boxer. Ein leichter Rotschimmer legt sich auf die Nase des jungen Detektiven, dennoch versucht er sich nichts dergleichen anmerken zu lassen. “So wenn ihr euch dann nun bitte so gnädig mit mir in die Küche bewegen würdet, wäre ich um einiges froh, denn ich denke nicht, dass ihr euer Abendessen angebrannt essen wollt.” Beide schüttelten sie gleichzeitig mit dem Kopf. Bevor sie aber hinausgeht, damit die beiden ihr wieder folgen können, schaut sie Kaito tief in die Augen, dabei hat sie auch ein bedrohliches Funkeln in ihnen. “Das ist deine letzte Chance, entweder du kannst dich hier frei bewegen ohne einen Fluchtversuch zu starten, oder du bist hier schneller an einer Leine, die du nicht alleine ab bekommst, egal wie sehr du dich auch bemühen magst.”, ein leises knurren folgt noch ihrer kleinen aber sehr verständlichen Ansage, worauf hin Kaito nur nicken kann. Er weiß nicht warum, aber auch wenn er immer seinen Spaß dran hat jemanden zu reizen, wollte er sie diesen Abend zumindest nicht auf die Palme bringen, denn wer weiß wie dann mit ihr gut Kirschen essen ist. “Schön, dann lasst uns essen.” Ein lächeln zieht sich über ihre Lippen und man sieht nicht mehr wie vorher noch ein tödlicher Blick in ihren Augen mit lag. Sich kurz schütteln, folgt Kaito zusammen mit klein Conan der jungen Frau. Ihm scheint es nicht sonderlich zu beeindrucken, dass sie einen Schweif hinten hat. Denn so wie es sich für den kleineren der beiden Jungs anhörte, haben sie schon, bevor er munter wurde *Freundschaft* geschlossen. “Setzt euch schon mal ich bin gleich fertig.” Das lassen sich die beiden nicht zweimal sagen, denn kaum kommt ihnen der herrliche Duft von leckeren Essen in ihre Nasen, knurren schon auch ihre Mägen. In den Küchenschränken kramend, geht das Mädel ihren Gedanken in aller ruhe nach. Sie macht sich keine Sorgen, dass einer der beiden ihr eine Bratpfanne oder sonstiges Küchengeschirr über den Schädel zieht, denn dafür schätz sie die beiden zu nett ein, auch wenn sie der Meinung ist, dass Kaito Klaustrophobie hat, weswegen er immer versuchte bis jetzt zumindest, aus dem Haus zu flüchten. Aber das schob sie dem Moment, als sie ihm nun aus der Falle geholt hatte bei Seite, denn so wie das von dem kleinen mitgekriegt hat, muss er wohl doch keine Platzangst sondern einfach nur Angst vor der Polizei haben. Aber solange er sich grade, zumindest in ihren vier Wänden benimmt, muss er sich keinen Kopf machen das man ihm festnehmen wird oder der gleichen. Außer er legt es einfach nur drauf an, dass sie ihm wieder so eine Falle stellen muss. Als sie die Suppenschüsseln gefunden hat, die sie sucht, stellt sie das Geschirr noch mal schnell in die Mikrowelle, um es zusätzlich mit aufzuwärmen. “Wollt ihr was trinken? Kaffee, Tee, Milch? Oder Schnaps das wärmt von innen.” “Ich hätte gerne einen Kaffee wenn es recht ist und du Conan?”, fragt Kid seinen kleinen Tischnachbar, der wieder etwas verträumt aus dem Fenster schaut. “Äh was?”, kommt es verwirrt von ihm als er merkt das man ihn etwas in die Seite pickst. “Was du trinken möchtest hat dich hier die Lady des Hauses gefragt.” Nun muss Tsuki kurz auflachen. “Tu mir einen gefallen und nenn mich nicht Lady, ich bin alles andere als eine Lady, dass müsstest du schon gemerkt haben, bei deinem zweiten versuch aus dem Bett zu verschwinden, als ich dich zu Boden gerungen hab wie ein Wrestler.” Conan kriegt als einzigstes auf das was er grade an die Ohren bekommen hat, Tellergroße Augen.
"Was habt ihr denn getrieben, als ich noch nicht bei sinnen war?"
Tsuki die derweil dem Meisterdieb seinen Kaffee schon mal hingestellt hat und er sich grade einen Schluck genehmigt, meint nur mit Schulterzucken. “Wilde Nummern in jedem Zimmer geschoben, außer bei dir drinnen, wir wollten dich nicht stören.” Kaito der grade noch Kaffee im Mund hat, prustet diesen vor Schreck wieder in die Tasse hinein. Ein amüsiertes Lachen von Tsuki erklingt und muss freudig feststellen, dass sie den Magier sowie den Detektiven einen gehörigen Schrecken damit einjagte, durch ihren nicht grade jugendfreien Witz. Dadurch dass sie lacht, weiß auch Conan, dass es nur ein Scherz war und muss nun genauso etwas lachen, schon allein weil sich Kaito an seinem Kaffee nicht lange erfreuen durfte. Ihn auf die Schulter klopfend meint er nur grinsend. “Anscheint hast du nun jemanden gefunden der dir die Stirn bieten kann.” Ein grummeln von Kaito seiner Seite her, schaut er nur etwas angefressen zu Tsuki herüber, die ihn immer noch breit angrinst.
Nachdem sie das Abendmahl ohne weitere Störungen genießen konnten, haben sich die drei nun auf das warme gemütliche Sofa im Wohnzimmer verkrochen. Kaito auf der linken Seite von der Ecksitzfläche, Conan fast neben ihm, aber mit doch etwas Abstand. Dem Respekt auf Intimsphäre wahrend und Tsuki auf der rechten Seite den beiden gegenüber. Zusammen lauschten sie dem leisen Rauschen des Meeres und genießen ihren heißen Tee.
“Also nun bin ich neugierig, woher kommt ihr beiden denn her?”
Kurz sehen sich die beiden an, bevor Kaito anfängt mit ihr sich zu unterhalten. “Wir kommen beide aus Tokyo, so wie ich den kleinen hier neben mir kenne, hat er dir schon erzählt was passiert ist oder?” Ein zustimmendes nicken von Tsuki bestätigt ihm seine Vermutung. “Bevor ich noch weiter Fragen stelle, wollte ich euch ein paar andere Sachen anbieten, damit ihr euch aus den jetzigen rausschälen könnt. Auch hab ich ein Bad, gleich gegenüber der Küche, dort könnt ihr euch das Meerwasser abspülen, denn das Salz brennt nach ner weile, auch wenn ihr es jetzt nicht so mitkriegen solltet.” Zustimmend nicken die beiden ihr zu, bevor sie sehen, wie sich erhebt und aus dem Zimmer verschwindet. “Wie geht es dir?” Von seinem Getränk etwas nippend, schaut ihn Kaito fragend an. “Wie meinst du das? Ich hab mir doch nichts gebrochen, ganz im Gegensatz zu deiner Kopfverletzung. Ich hätte besser aufpassen sollen damit ich dich nicht verliere.” Ein kurzes knuffen von dem Grundschüler in seine Seite, lässt ihn etwas zucken. “Das hätte jeden passieren können, also mach dir keinen Kopf drum, nur Tsuki sagte mir, dass du etwas Fieber hast, deswegen frage ich wie es dir geht.” Nun geht dem Dieb ein Licht auf, was die Frage zuvor von ihm damit bezweckt. “Ja es geht mir gut, dass ist nur ein wenig Fieber mehr nicht, also nichts was mich umbringen könnte.” Nun grinst er und wuschelt seinem Rivalen in Miniformat durch die Haare, worauf ein empörtes “Hey” kommt. Als sich Tsuki wieder zu den beiden gesellt, legt sie den beiden ein Haufen ordentlich zusammen gefalteter Sachen hin. “Das müssten eure Größen sein, ich hab nämlich in euren Sachen nachgesehen und so herausgefunden was eure Kleidergröße ist. Ich hab die von ner Freundin die für mich schnell was besorgen war, denn ich hab mir doch irgendwo Sorgen gemacht, dass euch was passiert wenn ich nicht zu hause bin.” Dabei schaut sie auch etwas genauer Kaito an, der darauf hin nur etwas unschuldig Grinsen muss. “Auch sind Handtücher im Bad, also könnt ihr euch in aller ruhe waschen und umziehen. Wenn ihr nichts dagegen habt, würde ich dann eure Schmutzwäsche reinigen.” “Das ist wirklich lieb von dir, nur bist du dir sicher, das du dass alles machen willst? Wir wollen dir wirklich keine Arbeit machen.” Mit der Hand abwinkend, schaut sie lächelnd Conan an. “Kleiner mach dir darum keinen Kopf, solange du deinen Freund bei dir behalten kannst, ist alles in Ordnung. Es macht mir nichts aus das ich was zu tun habe. Denn normalerweise bin ich hier immer alleine und helfe immer den Bewohnern der Insel oder so wie euch, wenn Verletzungen anstehen, oder andere Dinge meiner Dienste benötigt.” Nun ist Conan auch erleichtert, er will nicht als Schmarotzer bezeichnet werden, so wie es immer bei Kogoro der Fall ist. Nun meldet sich aber auch Kid zu Wort. “Vielen Dank für deine Hilfe und ich muss mich wirklich bei dir entschuldigen, denn ich denke du weißt wer ich bin oder?” Eine Braue hoch ziehend, schaut sie den Blauäugigen mit Monokel vor dem Rechen Auge an. Ihre Hände dabei etwas in die Hüfte stemmend, gibt sie ihm zu erkennen, dass sie nicht weiß wer er ist. “Ich hab keinen Plan, aber wenn du mich für unwissend halten solltest, so kläre mich auf.”
Die weise wie sie ihm das sagt, kommt ihn bekannt vor, als er noch klein war und sein Vater noch lebte, erzählte er ihm eine Geschichte. Aber er glaubt bis heute noch, dass es noch eine sei, obwohl sowie sie Spricht und die Zeichen auf ihrem freien Bauch, könnte vielleicht doch was an der Geschichte dran sein, dazu würde er sie später noch befragen. “Ich bin der Meisterdieb Kaito Kid, auch bekannt als 1412.” Vor ihr eine leichte Verbeugung machend, lässt er es lieber mit dem Handkuss bleiben, denn wenn sie schon auf das *Lady*, nicht grade erfreut reagiert, will er sicherlich nicht diese gute Stimmung im Raum damit kaputt machen. “Freut mich dich kennen zu lernen Kaito, aber ich denke wir haben nachher noch genug Zeit zum plaudern, wenn ihr beiden erst mal baden gewesen seit.” Mit einer Hand Richtung Tür und darauf auch zum Bad zeigend , erhebt sich der Dieb und nimmt seine neuen Sachen mit. Sich dann noch herum drehend, nimmt er einfach den kleinen Detektiven, klemmt ihn sich unter den Arm und nimmt auch dessen Sachen einfach mit. Conan der zuerst überrascht und nun aber empört drüber ist, was hier grade abgeht, strampelt etwas Die weise wie sie ihm das sagt, kommt ihn bekannt vor, als er noch klein war und sein Vater noch lebte, erzählte er ihm eine Geschichte. Aber er glaubt bis heute noch, dass es noch eine sei, obwohl sowie sie Spricht und die Zeichen auf ihrem freien Bauch, könnte vielleicht doch was an der Geschichte dran sein, dazu würde er sie später noch befragen. “Ich bin der Meisterdieb Kaito Kid, auch bekannt als 1412.” Vor ihr eine leichte Verbeugung machend, lässt er es lieber mit dem Handkuss bleiben, denn wenn sie schon auf das *Lady*, nicht grade erfreut reagiert, will er sicherlich nicht diese gute Stimmung im Raum damit kaputt machen. “Freut mich dich kennen zu lernen Kaito, aber ich denke wir haben nachher noch genug Zeit zum plaudern, wenn ihr beiden erst mal baden gewesen seit.” Mit einer Hand Richtung Tür und darauf auch zum Bad zeigend, erhebt sich der Dieb und nimmt seine neuen Sachen mit. Sich dann noch herum drehend, nimmt er einfach den kleinen Detektiven, klemmt ihn sich unter den Arm und nimmt auch dessen Sachen einfach mit. Conan der zuerst überrascht und nun aber empört drüber ist, was hier grade abgeht, strampelt etwas und protestiert, dass er doch wieder runter will. “Ich kann allein laufen und vor allem geh du doch erst mal Duschen oder der gleichen, so eilig habe ich es nun auch nicht.“ Aber der angesprochene reagiert gekonnt nicht darauf und trägt ihn weiter bis ins Bad hinein, wo er ihn erst herunter lässt, nachdem er das Zimmer abgeschlossen und das Deckenlicht angemacht hat. “Was soll das wenn es fertig ist.” Mit den Armen vor der Brust und noch eine Schmolllippe dazu, steht nun der kleine vor ihn und scheint es auch ernst zu meinen. Kid aber kann nur darüber grinsen und geht vor ihm in die Hocke um ihn von Angesicht zu Angesicht anzusprechen. “Ich weiß du machst dir Sorgen um deine Freunde und willst so schnell wie möglich wieder zu ihnen, aber leider gibt es da ein Problem.” Schlagartig ändert sich die Körperhaltung von Conan und sieht ihn nun besorgt an, lässt ihn aber dennoch weiter aussprechen. “Unsere Handys sind leider kaputt durch das Wasser, mein Gleiter bringt uns von hier auch nicht herunter und es gibt weder Telefon noch Internet auf Sakushima. Im Klartext heißt das also, wir kommen hier erst einmal nicht weg.” Nun bilden sich auch noch zusätzlich zu seinem besorgten Gesicht auch noch Falten auf der Stirn. Seufzend lässt Conan seinen Kopf hängen und grübelt nach. “Gibt es wirklich keine Möglichkeit? Es muss doch ein Boot oder Schiff hier anlegen.” Verneinend kann der Dieb nur den Kopf schütteln, ihm behagt das ganze hier auch nicht und macht sich auch so seine Gedanken um das Luftschiff. “Keiner weiß wo wir hier sind und ich hab auch mit Tsuki gesprochen, aber sie sagt auch nur, dass hier nichts anlegt oder abfährt.” Nun muss der Detektiv sich an die Wand lehnen, er hat mit vielem gerechnet, aber nicht auf einer Insel zu hocken und nicht mehr nach hause zu können. Das er hier zusammen mit Kaito Kid ist, stört ihm wenig. Immerhin hat er sich dafür geopfert ihm zu helfen. “Danke.” Fragend guckt Kid ihn an, außer einem unintelligenten “Hm?”, kommt nichts weiter von ihm, denn er weiß nicht warum er sich bei ihm bedankt. “Danke dafür, dass du mir das Leben gerettet hast.” Nun weiß er wovon er spricht und es zieht sich wieder sein gewohntes Grinsen über sein Gesicht und mustert den kleinen etwas. “Ach das war doch nichts, immerhin muss ich ja noch jemanden haben, denn ich Ärgern kann, denn die Polizei bringt es doch zu nichts um mich zu fangen.” “Spinner.” Belustigt muss auch Conan sich selbst eingestehen, dass es ihm auch durchaus Spaß macht, Kid zu jagen und ihn anschließend herauszufordern. “Komm mal her.” Die Stimme des größeren vernehmend, kommt er mit einem Fragenden Blick in den Augen auf ihn zu.
Sofort ergreift der Dieb seine Arme und zieht ihn zu sich heran um ihn mal kräftig zu knuddeln. Als er ihn dann wieder los lässt, kann er genau erkennen wie sich eine leichte Röte auf die Wangen von ihm legt. “So und nun gehen wir baden.” Sich wieder erhebend, knöpft der Dieb sein blaues Hemd auf und lässt es auf eine Kommode fallen. Sich an dem kleinen vorbei schiebend, geht er nach hinten zur großen Wanne. Dort können locker vier bis fünf Personen reinpassen. Den Stöpsel in den Abfluss steckend, macht er darauf hin gleich Wasser an und ein paar Kerzen die auf den Rand der Wanne stehen. Der gesamte Raum ist gefliest und mit Drachenmotiven versehen, die Schränke sind weiß und mit Handtüchern und Badeshampoos gefüllt. Conan der sich bis jetzt immer noch nicht von der stelle gerührt hat. Spürt wie man ihm einfach das T-Shirt auszieht, bevor er eine sehr vertraute Stimme in sein Ohr flüstern hört. “Wenn du dich nicht in der Lage fühlst dich selber auszuziehen, kann ich das auch für dich unternehmen.” Schon spürt er auch wie sich zwei warme Hände an seine Seite legen und langsam hinunter gleiten. Sofort schlagen bei dem angesprochenen alle Alarmglocken und er schiebt die Hände von sich weg. “Ne du, das kann ich auch noch allein. Ich brauch da keine Hilfe.” Sich zu dem größeren herum drehend, sieht er, wie man ihm frech ins Gesicht grinst. “Schade hätte ja klappen können.”, damit begibt sich Kaito wieder zur Wanne zurück, aber nicht ohne der Kenntnis, dass er dem anderen eine Gänsehaut auf den Rücken ohne Magie gezaubert hat.
//Na warte das kriegst du wieder.//, denkt sich der Grundschüler in inneren und macht schon mal das Deckenlicht aus. Sich leise hinter ihn anschleichend, wartet er nur drauf, dass sich Kaito wieder etwas beugt damit er testet, ob die Wassertemperatur auch genau richtig ist. Mit einen Schubs von hinten, verliert der Magier sein Gleichgewicht und fällt in die Wanne hinein. Das dabei etwas überschwappt ist es nicht weiter schlimm, denn in der Mitte des Raumes ist so was wie ein kleiner Abfluss. Sich lachend etwas am Wannenrand festhaltend, amüsiert es Conan sehr, wie der andere geguckt hat, als dieser rein gefallen ist. Wieder auftauchen, schaut er den kleinen erst verdattert, dann aber breit grinsend an. Noch bevor sich dieser versieht ist er auf einmal mit in der Wanne. Durch den Schock sich etwas verspannend, denkt Conan er würde ertrinken, aber er wird sicher von zwei starken Armen festgehalten. “Ich wusste ja gar nicht, dass du auch solch ein Scherzkeks sein kannst.” “Gar nicht war.”, kommt es genuschelt vom Detektiven her, der sich nun selbst normal hinsetzt. Irgendwie kann er es sich auch nicht verkneifen und muss Kid einfach mit etwas Wasser bespritzen, was dieser auch sofort als Aufforderung für eine Wasserschlacht ansieht und es ihm gleich tut. In nur ein paar Minuten ist das gesamte geflieste Bad überflutet, aber die beiden stört es nicht, sie haben ihren Spaß und können mal von ihren Sorgen los lassen. Selbst ihren Rang von Detektiv und Dieb, lassen sie einfach hinter sich, nur um miteinander zu spielen wie kleine Kinder. Als sie dann endlich mal aus der puste sind und die Wanne schon zum dritten Mal neu aufgefüllt wird, hören sie auf. Kid der sein Monokel immer noch nicht abgenommen hat, bittet Conan sich nun mal mit dem Rücken zu ihm herum zu drehen. “Warum?”, den Kopf etwas schräg legend, schaut er ihn nun mit zwei paar großen Himmelblauen Kulleraugen an. “Vertrau mir einfach, dass was ich nun machen werde tut dir nicht weh und ich gehe auch nicht in deine Intimsphäre.”, trotz des Grinsens in seinem Gesicht, traut der kleine ihm doch wenigstens soweit, dass er sich mit dem Rücken zu ihm herum dreht. Sich etwas erhebend, dreht er sich einmal fast um die eigene Achse und lässt sich dann wieder herunter. Hinter ihm kann er ein leises Klirren vernehmen, was ihn darauf schließen lässt, dass er sein Monokel auf den Rand zu den Kerzen gelegt hat. Bewegungen hinter seinen Rücken, machen es dem Grundschüler nicht leicht, seine Neugierde zu zügeln und nicht den Kopf nach hinten zu drehen und in Kids wahres Ich zu blicken. Durch das viele Spielen und das etwas dunkle Licht der Kerzen, macht sich auch die Müdigkeit wieder in ihm breit. Sich ein gähnen unterdrückend, spürt er wie Kaito ihn was auf den Kopf laufen lässt. Es fühlt sich etwas kalt und dennoch fest an, leicht nach oben guckend, um nichts in die Augen zu kriegen, kann er eine Blaue Flasche sehen. “Keine Sorge das ist kein Färbemittel nur Shampoo.”, leise und mit einer Sanftheit in der Stimme spricht Kaito auf ihn ein. Anscheint muss er bemerkt haben, dass er müde wird und will nicht deswegen unnötig laut sein. Die Flasche wieder schließend, fängt er an ihm die Haare sanft massierend zu waschen, was natürlich nicht ohne Bestätigung von vorne bleibt. Noch nicht mal fünf Minuten sind vergangen und Conan fängt an, wie ein braves Kätzchen zu schnurren, was den Meisterdieb hinter ihm nur breit grinsen lässt. Er hat ja schon so vieles erlebt mit ihm, aber nie hat er geglaubt mit ihm in einer Wanne zu sitzen natürlich noch mit Unterhosen am Körper, mit ihm zu spielen und dann die Haare zu waschen und dafür auch noch angeschnurrt zu werden.
//Irgendwie ist das schon niedlich.// Nun wird selbst Kaito ein wenig rot um die Nase herum, trotzdem macht er bei seiner Tätigkeit weiter und lässt es sich auch nicht nehmen ihm beim Schnurren weiterhin mit gespitzten Ohren zu zuhören.
Nachdem er ihm die Haare gewaschen hat, macht er das gleiche bei sich selbst noch, nur wird es für ihn etwas schwieriger, weil der kleine vor ihm immer wieder einschläft und Kaito will nicht mit ner Leiche im Wasser sitzen. Sich das Monokel wieder vor das rechte Augen setzen, erhebt er sich und nimmt den Grundschüler auch gleich mit aus dem Wasser heraus. “Hey noch nicht einschlafen, trockne dich schnell ab und schlüpf in die frischen Sachen ich bring dich dann ins Bett dort kannste weiter schlafen.” Ein schwaches nicken folgt seiner Aufforderung, bevor er ihn auf seine Füße stellt und er sieht wie er sich zwar langsam, aber dennoch halbwegs munter zu den Sachen und Handtüchern begibt. Einen Arm wieder ins Wasser steckend, zieht er den Stöpsel und lässt das Wasser heraus, hinter sich kann er hören wie sich Conan Bettfertig macht, er möchte sich nicht umdrehen, auch wenn es verlockend ist. Nachdem er die Wanne ausspülte, dreht er sich herum und denkt er wird vom Blitz geschlagen, da lehnt sich Conan schlafend an Kommode an und ist tief im Reich der Träume. “Der hatte es wirklich eilig.”, verdenken kann er es ihm aber auch nicht, die letzten zwei Tage waren für ihn auch hart gewesen, wie muss sich dann erst Shinichi fühlen in diesen kleinen Kinderkörper.
Sich die nasse Unterhose ausziehend, geht er so wie seine Eltern ihn schufen zu den Handtüchern und nimmt sich eins herunter und trocknet sich ab. Darauf aber auch achtend, dass er nicht zu laut ist oder der kleine noch in seiner komischen Schlafposition wegrutscht, zieht er sich die frischen Unterhosen an und ein weißes T-Shirt mit einem schlafenden Bärchen drauf.
Noch die Kerzen auspustend, geht er im Dunkeln zu ihm zurück und nimmt ihn, ohne zu wecken, hoch und macht sich aus dem Bad raus. Überall ist das Licht im Haus aus, außer in einem Zimmer, wo die Tür weit geöffnet noch ist und ein Schatten der sich über der Wand hin und her bewegten flackert. Mit leisen Schritten geht er auf die Tür zu und steckt nur seinen Kopf etwas herein. “Bist du noch wach?”, kommt es flüsternd von Kaito. “Hm?”, ihren Kopf fragend zu ihm herum drehend, sieht sie warum er so leise zu ihr spricht. Da sie nur eine Kerze sich angemacht hat, um noch ein Buch zu lesen, erklärt ihm das auch, warum ihr Schatten so flackert.
“Du musst in die Tür gleich neben dein Zimmer, dort schläft er.”
“Danke und gute Nacht.” Ein lächeln zieht sich wieder über ihr Gesicht als sie sieht, wie er mit dem schlafenden Jungen in seinen Armen, in der Dunkelheit verschwindet. “Fast wie Vater und Sohn die beiden.”, meint sie zu sich selber leise, bevor sie sich wieder ihrer Lektüre widmet.
Durch das Wohnzimmer sich pirschend und dabei noch immer irgendwo anzurempeln, flucht er innerlich nebenbei noch. Aber er wird auch belohnt für seine gute Tat, denn wie ein kleiner Säugling, schmust sich Conan an seine Brust heran und schlummert friedlich weiter vor sich hin. Im Licht des Mondes kann er in das unschuldig aussehende Gesicht des Schlafenden sehen, was ihn unwillkürlich das Herz schneller schlagen lässt. Sich nach endlosen Sekunden von dem Anblick los reisend, geht er zu der Tür, wovon man ihm sagte, es sei die von Conan und schiebt sie mit dem Fuß einfach auf. Das Nachtlicht mit Mühe und etwas Geschick anknipsend, legt er den kleinen nun in sein Bett zurück. Ruhig hebt und senkt sich die Brust von ihm und ein leichtes Lächeln liegt auf seinen Zügen. Eine Strähne aus seinem Gesicht streichend, beobachtet der Mondscheindieb ihn noch kurz. “Schlaf gut, Tantei-kun.” Ihn bis zum Hals zudeckend, macht er auch wieder das Licht aus und schleicht sich aus dessen Zimmer um in sein eigenes zugehen und mit grübelnden Gedanken in sein Bett sich zu verkriechen.
Nachdem sie auch hört, wie er wenig später in seinem eigenen ist Zimmer und anschließen darauf auch in seinem Bett verschwindet. Schließt sie ihr Buch und bläst die Kerze aus. Sich auf den Rücken drehend, hebt sie einen Arm in die Höhe um mit dem Finger unsichtbare Zeichen in die Luft zu malen. Stumm läuft ihr eine Träne die Wange herunter. Es ist nun schon so lange her, dass sie ihre Eltern nicht mehr gesehen hat, obwohl sie nur in den Himmel und hinaus auf des Meer zu sehen braucht. Dennoch ist es für sie nicht das gleiche, als wenn sie von ihnen in den Arm genommen wird und spürt wie man sie liebt. Die Zeichen die sie in die Luft schreibt sind die Zeichen, die man ihr als kleines Kind bei brachte und die sie niemals mehr vergessen wird. Denn sie weiß noch nicht warum aber irgendetwas Schlimmes wird hier auf dieser Insel passieren, woraufhin sie diese Zeichen einsetzen muss. Ein leises Gähnen verlässt ihre Kehle und sie nimmt ihren Arm wieder herunter, müde schließt sie ihre Augen und driftet ins Reich der Träume ein.
So ist es halt, dass nun alle drei Bewohner des Hauses tief und fest unter den Sternenklaren Himmel schlafen.
“Das ist hier ganz in meiner nähe und ihr könnt mich jederzeit besuchen.” Tsuki die mit ihren beiden Besuchern ein paar Tage, später nachdem sie die beiden bei sich aufgenommen hat, vor einem leer stehend den Haus stehen, hat nun wirklich die Faxen dicke. Kaito hat ihr mehr als nur einen Streich gespielt als er kein Fieber mehr hat. Sie nahm es gelassen, dass hin und wieder mal Tauben oder andere Dinge aus ihren Schränken kamen, aber die Krönung von allem ist gewesen, als er ihre gesamten Bücher mit einen mal verschwinden und auf einem Boot im Meer treibend wieder auftauchen lies. Conan der sich derweil immer in Sicherheit bringen konnte, hörte immer nur wie der Meisterdieb panisch Schrie wie eine Memme.
Denn wie er es in ihren Augen ablesen konnte und immer noch kann, wenn sie auf der Palme ist, ist ganz sicherlich nicht gut Kirschen essen mit ihr. Vor allem, wenn sie zusammen mit ihm auf den Boden liegt und er mit der Handfläche auf den Boden klopft, während sie ihn im Schwitzkasten hat und darum fast schon bettelnd sie drum bittet, ihn wieder frei zu lassen.
Egal wie sehr sich der kleine auch angestrengt hat um sie zu beruhigen, hat es ihr letztendlich der Streich mit ihren Büchern gereicht. “Es sieht schön aus.” Nach oben sehend, kann Kaito nur versuchen zu schätzen wie viele Zimmer es haben könnte. “Das freut mich, hier sind auch gleich die Schlüssel.” Ihm einen silbernes Bündel in die Hand drückend, verzieht sich die Inselbewohnerin wieder in ihre eigenen vier Wände, um die nass gewordenen Bücher mit dem Föhn zu trockenen. Nun sehen sich beide ihr neues zuhause genauer an. Die steinernen Wände sind mit Putz versehen, wo einleicht bläulicher Ton drüber gestrichen wurde und dort wiederum hat man kleine Landschaften von Wäldern und Tälern aufgemalt. Seufzend macht sich Kid zu der Haustür, wobei der Sand unter seinen Schuhen etwas knirscht. Mit dem Schlüssel aufschließend, schiebt er die massive Holztüre auf und dreht sich wieder zu Conan herum, der ihn mit einem sehr ernsten Blick beobachtet. “Was? Was schaust du mich denn so ernst an, Herr Detektiv?” Ein leises Knurren kommt aus seiner Kehle und schaut ihn weiterhin ernst mit seinen blauen Amethysten an und schüttelt nur mit dem Kopf. “Musstest du es so dermaßen übertreiben? Ich dachte du hast es begriffen nachdem sie dich fast den ganzen Tag nicht mehr aus dem Schwitzkasten ließ.” Nur mit den Schultern zuckend, guckt er zu ihm herunter. “Ich bin Magier und ich spiele halt auch gerne Streiche, dass ist nichts besonders bei mir. Ich hab sogar meiner Mutter mal die Handtasche auf das Dach gezaubert. Junge die war hinterher richtig angefressen, aber ich kam wenigstens um das Shoppen mit ihr herum.” Genervt verdreht Conan nur die Augen, es wundert ihn wirklich, dass seine Mutter überhaupt noch mit ihm redet, wenn er noch schlimmeren Blödsinn macht, als dass was er bei Tsuki gemacht hat. Sich dann einen Koffer schnappend, geht er einfach nur schmollend an dem Dieb vorbei ins Haus. “Hey nun sei doch nicht beleidigt.”, kommt es stichelnd von Kid. “Leck mich doch!”, ist die einfache Antwort auf das Verhalten von ihm. Noch breiter grinsend, schnappt er sich den Rest und kommt mit hinein. Die Tür hinter sich schließend, geht er den Flur entlang und die Treppe hinauf, die gleich ins Schlafzimmer führt. Die Sachen abstellend, sieht er wie der Grundschüler sich auf einen Stuhl stellt den er vor den Schrank geschoben hat und eifrig die Sachen wegräumt. “Hm ich soll dich lecken? Gerne, denn ich hab es noch keinen anderen versprochen und wenn wir schon dabei sind, wo soll ich den meine Zunge ansetzen und über deine Haut ziehen?” Sofort bekommt Conan einen knall roten Kopf und steckt ihn in den Schrank hinein. //Der bringt mich noch mal ins Grab.//, dennoch zieht sich eine breite und angenehme Gänsehaut über seinen kleinen Körper und muss dabei auch noch unwillkürlich Schlucken. “Also was ist?”, kommt es nun weiterhin neckend von dem Dieb, der sich nun wahrscheinlich sein nächstes Opfer seiner Streiche ausgesucht und gefunden hat. “Am besten gehst du mal ein wenig runter und lässt mich hier alles in ruhe einpacken, sonst bin ich nächste Woche immer noch nicht fertig.”, versucht er sich nun aus dieser peinlichen Situation heraus zu reden, was auch zum Glück Wirkung zeigt. Denn kaum hat er es gesagt, hört er schon wie sich Schritte die Treppe hinunter bewegen. Seine Sinne sind auf Traumreisen und er versteht einfach nicht, warum er immer so rot wird oder nicht gleich, wie sonst immer, gekonnt drauf Kontert auf solch eine dumme Antwort. Sich innerlich wieder zur Vernunft rufend, verstaut er nun noch die restlichen Sachen von ihnen beiden und auch die Koffer und kleinen Kisten. Sie sind Tsuki eine menge Schuldig, denn immerhin haben sie nun genug Sachen zum anziehen und auch nun zusätzlich noch ein Dach über den Kopf. Sich die Treppe nun auch herunter begebend, sucht er nun die Küche, was ihn aber nicht lange an Zeit raubt, denn dieses Haus ist, außer die Treppe hinauf zum Schlafzimmer und den angrenzenden Bad dort oben fast identisch mit dem von Tsuki`s Haus .
“Willst du auch einen Tee? Ich koche grade Wasser auf.” Mit einem knappen Ja als Antwort, setzt er sich an den Tisch und schaut hinaus in die Weltgeschichte. Erst als man ihm eine heiß dampfende Tasse mit Teebeutel darinnen vor die Nase stellt, entzieht er seinen Blick nach draußen. “Also.”, beginnt Kaito seinen Satz, als er sich ihn gegenüber setzt. Sein Monokel hat er bis jetzt immer noch nicht in seiner Gegenwart abgenommen und Conan glaubt auch nicht daran, das dass jemals passieren wird. “Du wirst oben in dem Doppelbett schlafen, ich mache es mir hier unten auf dem Sofa bequem, denn ich will nicht das du noch Angst vor mir in der Nacht kriegst.” Bestimmt und mit einer ehrlichen Stimme sagt er seinen Mitbewohner wo er schlafen wird, denn auch wenn sie schon über einer Woche hier sind, möchte er nicht, dass Conan sich von ihm beim Schlafen gestört fühlt, außerdem hat er noch etwas anderes geplant, was er bald in die tat umsetzen wird. “Bist du sicher? Wenn nicht ich kann auch auf dem Sofa schlafen, denn immerhin bin ich kleiner als du.” Mit dem Kopf schüttelnd nimmt er seinen Beutel aus dem Wasser und legt ihn auf eine Untertasse, die er dafür vorher bereitgestellt hat. “Das macht mir nichts wirklich, außerdem wenn hier was passieren sollte, was ich wohl eher nicht glaube, bin ich immerhin gleich zur stelle und kann dir so Zeit zur Flucht verschaffen.” “Wir sind auf einer Insel mit grade mal fast Zweiundfünfzig Einwohnern und die einzigste Gefahr die auf uns zukommen könnte ist Tsuki, aber sie hat es ja eh nur auf dich abgesehen.” Herausfordernd guckt der geschrumpfte Detektiv seinen Rivalen Kaito Kid an. Sofort nimmt er die Herausforderung an, denn er lässt sich solch eine Gelegenheit nicht durch die Lappen gehen. “Bist du dir da so sicher? Vielleicht hast du es schon vergessen, aber so ein kleines Inselmädchen hat sich an dir einen Narren gefressen und freut sich immer sehr dich zu sehen, vielleicht kann ich deine Hochzeit hier mit feiern.” Seine Augen weiten sich etwas und entsetzt sieht der geschrumpfte sein breit grinsenden gegenübersitzenden Bewohner an. Sich an die Stirn mit den Zeigefinger tippend, deutet er damit an, dass Kaito dort oben ein Vogel bei sich im Kopf habe. “Na aber ganz bestimmt, ich will von ihr nichts und hab ihr das auch schon im freundlichen Ton gesagt, aber einzig und allein hat sie mir einen Blumenkranz um den Hals gelegt.” Schallendes Lachen schlägt Conan entgegen, denn Kaito kann sich darüber mehr als nur köstlich amüsieren. “Halt die Klappe, dass finde ich nicht lustig.”, knurrt er ihn an, worauf er noch lauter lachen muss. Sich den Bauch schon halten, wischt er sich eine Träne aus den Augenwinkel, die sich durch sein vieles lachen gebildet hat. “Tut mir leid, aber so wie sich das angehört hat, was es einfach zu komisch und ich konnte einfach nicht widerstehen.” Schmollend nimmt nun auch Conan den Beutel heraus und legt ihn zu den anderen.
“Sag mal, meinst du die anderen werden nach uns suchen? Immerhin wissen sie ja nicht wo wir sind und haben auch nicht, so wie Sonoko die mal ebend so überall herein kommt oder mal dort mitgenommen darf, ein Boot oder der gleichen.” Sich nach hinten lehnend, verschränkt nun auch der Meisterdieb seine Arme vor der Brust und sieht nun auch hinaus aus dem Fenster und betrachtet die vorbeiziehenden Wolken. “Da gebe ich dir Recht, aber was sollen wir machen? Wie gesagt es gibt kein Internet, kein Telefon und es fährt hier auch kein Schiff weg, worauf wir uns hätten verstecken können.” “Es ist wirklich zum Mäuse melken, dass kannst du mir glauben.” Seine Arme auf den Tisch verschränkt legend, packt er seinen Kopf etwas seitlich mit drauf, nebenbei baumelt er etwas mit den Füßen hin und her. Egal wie sehr er sich seinen Kopf drüber zerbricht, der kleine kommt einfach nicht auf einen grünen Ast dabei. “Wie wäre es mit einer Flaschenpost.” Fragend dreht er sich mit dem Gesicht zu Kid herum, der ihn nun einem Vorschlag unterbreiten will. “Das ist gar nicht so ne dumme Idee, nur ich hab ein wenig Sorge darum, dass entweder die Flasche zu lange braucht bis sie mal an ein anderem Ufer ankommt. Oder gar nicht erst gefunden wird, immerhin sind wir hier auf Sakushima, das liegt weit weg von Tokyo und noch weiter von Osaka, wo wir ja eigentlich hin wollten mit dem Luftschiff.” “Ja, aber sieh es doch mal so, wir können uns dann wenigstens die kleine Hoffnung machen, dass man die Flasche mit unserer Naricht darinnen finden könnte. Mit ein wenig Glück, sogar die Küstenwache.” Zustimmend nickt Conan Kaito zu, bevor er sich erhebt und ein Stift sowie ein Blatt suchen geht. Kaito der nicht untätig herum sitzen will, macht sich auf und durchsucht das Haus nach einer leeren Flasche, wo sie ihre Naricht hinein stecken und so auf die Reise durch das Meer schicken können. Am Tisch treffen sich die beiden dann wieder und grübeln beide drüber nach, wie sie am besten die Naricht schreiben. “Auf jedenfalls dürfen sie nicht heraus bekommen, dass du mit bei mir bist, denn so wie ich Kommissar Nakamori kenne, wird er dich sofort verhaften.”
“Ja aber wie willst du dann den Findern der Flasche und vielleicht auch den Findern von uns beiden dann erklären, wer ich bin?” Sich kurz auf die Unterlippe beißend, schaut er sein gegenüber an. “Ich schreib einfach rein, dass ich hier mit einem Freund bin, da werden sie sicherlich nicht auf den Gedanken kommen, dass du es sein könntest. Aber falls sie mich fragen, was mit dir passiert sei, behaupte ich einfach dass wir einander im Meer verloren haben.” Ein breites Lächeln ziert wieder das Gesicht Kaito`s und stimmt ihm wieder zu. Die Sonne, die langsam sich zu ende neigt für den heutigen Tag, taucht die Küche in einen schönen Orangeton.
Sofort fängt der Grundschüler an das leere Blatt, was er vor sich ausgebreitet hat, mit den Stift zu beschreiben, auch steckt er all seine Hoffnung in jede dieser Zeilen hinein.
Ich bin zusammen mit Kaito Kid aus dem Luftschiff geflogen. Leider haben wir uns bei dem Sturm, der dabei aufkam nicht mehr in der Luft halten können und sind ins Meer gefallen. Dadurch habe ich auch den Meisterdieb aus den Augen verloren und bin nun auf einer Insel mit einem Freund zusammen, der Schiffbruch erleidet hat, auf Sakushima gestrandet. Unsere Namen sind Conan Edogawa und Kaito.
Wir bitten den Finder dieser Flasche sofort die Naricht zur Polizei oder Küstenwache zu bringen.
Mit freundlichen Grüßen
Conan Edogawa
Es Kaito noch durchlesen lassend, rollt er es schließlich ein und steckt es in die Flasche hinein. Noch den Korken tief und sicher hinein drückend, werden sie gleich Morgen, nach dem sie gefrühstückt haben, die Naricht auf die Reise schicken.
“Ich mache Abendessen. Es wird zeit und danach pack ich mich schon mal ins Bett, ich bin müde von heute.”
Sich erhebend, macht Kid den kleinen und sich ein paar Bemmen und noch mal etwas Tee.
In einem angenehmen Gespräch, unterhalten sich die beiden, was sie nun alles machen werden, damit auch ein wenig Geld ins Haus rein kommt. Auch haben sie beschlossen Tsuki die entstandenen Kosten für ihre Verpflegung und der gleichen zu begleichen. “Da du aussiehst wie ein Kind, werden sie dich sicherlich nicht Arbeiten lassen, vielleicht aber lassen sie dich ein wenig die Post austragen. Ich mache mich dann morgen gleich auf die suche nach einer Stelle, denn ich will nicht Tagelang hier herumsitzen und mich noch zu Tode langweilen. Ich würde sowieso nach ein paar Tagen hier drinnen einen Knall kriegen.” Schweigend hört sich Conan sein Vorschlag an und wenn er wirklich das Glück hat und er findet jemanden dem er beim austragen der Post helfen kann, bringt es auf der einen Seite Geld rein. Auf der anderen Seite lernt er die Insel besser kennen. “Ich finde das ist dass einzigste was wir auch im Moment machen können, zwar müssen wir nichts für das Haus, sowie Strom und Wasser bezahlen, aber dennoch brauchen wir was um uns Lebensmittel holen zu können. Denn auch wenn Tsuki meint sie legt es uns gern aus und wir können immer gerne zu ihr kommen wenn wir was bräuchten, möchte ich es dennoch nicht. Sie hat so viel getan für uns, auch denke ich, dass ihr es irgendwie gut tat oder immer noch gut tut, dass sie besucht hatte. Sie ist ganz anders geworden als den Abend wo sie mit uns sich das erste Mal unterhalten hat.”
Von seinem Tee einen Schluck nehmend, schaut der Monokelträger seinen Tantei-kun an. “Ich kenne da so eine Geschichte, die hat mir mein Vater damals erzählt, ich müsste noch mal richtig drüber nachdenken, denn ich hab so ein paar Sachen vergessen und sobald ich es wieder weiß, werde ich es dir erzählen. Mir sind nämlich die Symbolischen Narben auf ihren Bauch irgendwie bekannt. Genauso wie ihre Bücher, ich wollte mal aus Langeweile eins schmökern und hab dabei eins erwischt, wo genau solche Zeichen drinnen standen, wie halt auf ihren Bauch.”
“Ich bin mir auch sicher, das Tsuki nicht ihr richtiger Name ist. Auch bin ich der Meinung, dass hinter ihr noch eine viel größeres Geheimnis steckt als wir denken, genauso kann ich mir vorstellen, dass es was mit deiner Geschichte zu tun hat.” Nachdem sie ihr Mahl beendet und noch alles sauber gemacht haben, zieht sich Kaito ins Wohnzimmer zurück um sich für die Nacht sein Schlafplatz vorzubereiten. Auch Conan geht die Treppe hinauf, aber nicht vorher sich einander noch gute Nacht zu sagen, dass hat sich irgendwie bei den beiden so eingespannt. Selbst wenn es gegen seine Natur als Detektiv steht, sieht er Kaito Kid langsam als Freund und weniger als Dieb oder Rivalen an.
//Ob es ihm genauso geht?// Diese Frage schwirrt ihm schon die letzen paar Tage durch den Kopf. Denn immerhin hat er mit ihm zusammen gebadet und auch etwas gespielt.
Sich im Bad die Zähne putzend, überlegt er, ob er nicht vielleicht Tsuki fragen sollte, damit sie ihm etwas helfen könne eine Stelle zu finden, wo man ihm die Post austragen lässt. Nur so sicher ist er sich dabei nun auch wiederum nicht, denn sie war noch ziemlich angefressen gewesen, als sie die beiden allein vor dem Haus stehen gelassen hat.
Den Mund ausspülend, zieht er sich seine Altagssachen aus und seine Schlafsachen an. Diese bestehen lediglich nur aus einer lockeren Boxershorts und einem schwarzen T-Shirt mit einem kleinen schlafenden Drachen drauf. Seitdem er hier zusammen mit Kaito gestrandet ist, verzichtet er auf die Brille von Professor Agasa, denn erstens hier kennt ihn eh niemand und zum zweiten kann er sie eh nicht gebrauchen. Die Badtür hinter sich schließend, geht er zum Fenster um es für die Nacht über anzukippen, so wie er es auch bei Ran in der Wohnung zu pflegen tat.
Sich auch auf die Bettseite vom Fenster stellend, schiebt er die Decke bei Seite und legt sich hinein um sich darauf hin wieder zu zudecken. Sich mit den Ellbogen etwas abstützend, nimmt er das Buch vom Nachtschränkchen, was er von ihr Geschenkt bekommen hat. Sich noch so etwas drehen, das dass Licht der Nachttischlampe optimal leuchtet, fängt er an sich in den Zeilen des Buches zu vertiefen. Nach ein paar Stunden, als er das fünfte Kapitel erreicht, hat er es immer schwerer seine Augen auf zu halten und nicht schon zum dritten Mal in einen Sekundenschlaf zu verfallen. Sich alle viere ausgiebig von sich streckend, macht er ein Lesezeichen in die Seite hinein und schließt das Buch erst einmal um sich schlafen zu legen. Das Licht noch ausschaltend, dreht er sich herum und schmust sich eng in die Decke sowie in das Kissen hinein, bevor er ins Reich der Träume gleitet. Ein starker Windzug überstreift die Insel und lässt die Baumwipfel schwingen. Leise prasselt leichter Regen auf die erhitze Erde herunter und lässt sie langsam abkühlen, dunkle Wolken ziehen sich über den Himmel hinweg und verdecken so das Sternenzelt für heute Nacht. An stärke zunehmend, weht der Wind immer kräftiger an den Bäumen umher, sodass sie sich den Boden gefährlich nahe nähern. Nun zucken auch Blitze auf und lassen durch ihr grelles Licht, kurz die Wege und Dächer erhellen, bevor sie wieder in Dunkelheit getaucht werden. Bei einem lauten Donnern, was einem weiteren Blitz durch die Wolken folgt, schreckt es einem im H