Die Tochter des Mondes; Kapitel 4
von Isis2Hearts aus der Kategorie Roman
Nadine runzelt überrascht die Stirn. „Das gibst doch nicht!?“
„Das gibt es doch!“, Selena ist total aus dem Häuschen.
„Mein Vater möchte mich kennenlernen“.
„Ja aber“, wirft Nadine ein „Wenn du bei deinem Vater lebst, können wir nicht Schwestern werden“.
„Ach, Nadine, wir sind doch jetzt schon wie Schwestern, und ich möchte meinen Vater gerne sehen, ich möchte ihm ins Gesicht sagen was ich davon halte, wenn man seine Geliebte in stich läst“.
„Okay, ich werde dir halt helfen“, willigt Nadine ein „Aber nur wenn wir immer noch Freundinnen sein werden“.
„Du scheinst ja eine komische Vorstellung unsere Freundschaft zu haben“, murrt Selena beleidigt.
„Nein, so habe ich das nicht gemeint“.
„Schon gut“.
„Hey Mädels“, platzt Luca plötzlich ins Zimmer.
„Kommt runter, wir gehen in die Stadt“.
„Mann, kannst du nicht anklopfen!“, schnauzt Nadine ihn an.
„Wir fahren in einer halbe Stunde ab“, erwidert Luca ungerührt.
„Okay, wie fangen wir an?“, beginnt Selena, nach dem sie sich von den Erwachsenen Abgesetzt haben.
„Keine Ahnung“, erwidert Nadine.
„Er hat doch geschrieben, dass dein Name kein Zufall war. Wie wärst wenn wir im Internet recherchiere. Was bedeutet Selena eigentlich?“
„Nadine, du bist genial. Aber mich beschäftigt auch eine Andere Frage“.
„So was für eine?“.
„Er wusste eine Menge über mich. Erstens: meine Mutter ist gestorben, zweitens: ich werde adoptiert und drittens: wo ich wohne.
Ich frag mich woher. Ausserdem, meinte er, er sei die ganze Zeit an meiner Seite gewesen. Kannst du mir das bitte erklären?“.
„Keine Ahnung. Einen Grund mehr ihn zu finden. Komm da vorne ist ein Internetcafe, las uns etwas über deinen Namen herausfinden“.
Wenige Minuten später sitzen die Freundinnen vor eine Computer.
„Hör dir das an“, liest Selena vor
„Selena ist ein Name aus dem Griechischen und bedeutet „Der Mond“, ist ausserdem die griechische Mondgöttin“.
„Weißt du was, dein Vater damit gemeint hat, das der Mond sein Name ist?“, wundert sich Nadine verständnislos.
„Keine Ahnung, vielleicht stamme ich von der Mondgöttin ab“, Selena lacht verschmizt.
„Na toll“, seufzt Nadine „Ich fürchte, wir können nicht anderes tun, als auf die nächste Nachricht von deinem Vater warten“.
Kommentare
Es gibt einen Kommentar zu dieser Geschichte
groschbmich schrieb am 21.03.2011 um 08:34 Uhr folgenden Kommentar:
Hallo Twity-Autor.
Erinnerst Du Dich an mich? Ich wollte Dich einladen, bei meinem eigenen Portal einmal vorbeizuschauen, vielleicht interessiert es Dich.
Schreib bitte an: groschb.mich@gmx.de
Liebe Grüße,
Bernd