Die Hölle des Lebens
von Heegen aus der Kategorie 2. Weltkrieg
Ich hoffe es gefällt euch. Ist nur ein Anfang.
Kapitel 1:
"Ich kann mir nichts vormachen. Tag täglich versuche ich mir einzureden, dass der bescheuerte Krieg bald aus sein würde. Aber wenn er bald aus sein würde, würden jetzt keine Bomben mehr aus Flugzeugen geworfen werden. Es ist dumm, zu denken es sei bald aus. Aber es ist noch viel Dümmer genau dass zu tun, was unser Führer tut: Denken, der Krieg sei noch zu Gewinnen. Wir schreiben das Jahr 1945. Der Krieg dauert schon fast 6 Jahre lang und die Amis und die Russen stehen vor der Tür. Groß Teile Deutschlands sind schon erobert und in Berlin rüsten sie jetzt sogar die Kinder mit Waffen aus. Dazu gehöre ich nicht. Ich bin 34 Jahre alt und muss an einem Grenzposten Wache hallten. Sobald der Feind kommt, sterbe ich als erstes. Laut unserem Führer sind die Russen Bestien. Aber sind wir das nicht auch? haben wir nicht die ganzen Juden aus dem Land gejagt, bzw. die, die nicht weg rannten haben wir getötet.Man kann zwar sagen: -Dass waren ja die Soldaten, da können wir ja nichts für.- Das stimmt leider nicht. Wir haben diesen Juden-Hasser gewählt, haben ihn noch bejubelt. Wir hätten erkennen sollen, was dieser Führer uns bringt: den Tod. Aber jetzt ist es zu spät. Und noch nicht mal gut ausgerüstet bin ich. Ich habe eine Kaliber 95 mit 10 Schuss. 10 Schuss. Das reicht für maximal 10 Feinde. Wenn jeder Schuss sitzt. Eine Handgranate hab ich auch noch. Dann sind es vielleicht 5 mehr. Na und? Davon lassen sich die Russen eh nicht aufhalten. Berlin ist zerstört und unser ehemalig geliebter Führer ist zu bekloppt das einzusehen."
Wolfgang Müller legte das Tagebuch zur Seite und begann mit seinem Gewehr in den Händen zu patrouillieren. Um sich herum sah er nur zerfallene Häuser, die durch Bomben vollkommen zerfetzt wurden. Er lief einmal um den kleinen Hof, wo sein Grenzposten befestigt war. Doch ein rascheln in einem Gebüsch ließ in aus seinen Träumen reißen. Er nahm sein Gewehr, legte an und wartete. Nichts. „Hallo?“, rief Wolfgang ängstlich. Es raschelte wieder. „Ist da jemand?“, rief er erneut. Er hörte tippeln. Hastig ging er ein paar Schritte zurück, behielt aber das Gebüsch im Auge. Über Kim und Korn zielte er hastig vom einem rascheln zum nächsten und es schien mit jeder Sekunde immer lauter zu sein. Es schien von über all her zu kommen, nur nicht von da her, wo Wolfgang immer hin zielte. Kaum verließ er einen Punkt mit dem Gewehr, so raschelte es dort wieder. Wolfgang packte die glatte Angst. Er drehte den Gebüschen den Rücken zu und rannte so schnell er konnte zurück zum Posten. Angekommen, schwang er sich über die Sandsäcke und ging keuchend in Deckung.
Kommentare
Es gibt 2 Kommentare zu dieser Geschichte
jamie schrieb am 17.10.2011 um 23:10 Uhr folgenden Kommentar:
Ich mag traurige Geschichten. Deshalb lese ich gerne Geschichten über den 2. Weltkrieg. Weiter so ;)
@tigerlie8514
Ich würde mich freuen, wenn du deine Geschichte vom 2. Weltkrieg hier online stellen würdest, ich würde sie sicher lesen! (und bei bedarf auch kommentieren)
Lg, Jamie
tigerlie8514 schrieb am 02.07.2011 um 13:59 Uhr folgenden Kommentar:
Super story. habe paar rechtschreibfehler gefunden ^^ , aber schreib bitte weiter klingt echt gut.
PS: ich habe auch eine Story über diesen Zeitraum...bei Interesse stelle ich sie gern online