Der Zwingenberger Kurzgeschichte
von Melanie aus der Kategorie Krimis
In Zwingenberg, in Zwingenberg da lebte ein kleiner Mann, kein Zwerg. Sein Leben hört mir alle zu, war voller Gewalt und wenig Ruh. Streit hatte er mit vielen dort, Schlägerreihen fing er an, an jedem Ort.
An einem Sonntag geschah es dann, er lag tot im Niederwald, der arme Mann. Erschlagen hieß es im Polizeibericht, war voller Blut der Bösewicht. An den Falschen war er wohl geraten, nach einem Streit in Nachbarsgarten.
Der Nachbar aber weinte und fleht, ich war es nicht, es war sehr spät, als der Streit mit ihm sein Ende nahm, da hatte er nur einen verletzten Arm. Die Polizei hatte den Nachbarn lange verhört, doch dann wurde das Verhör gestört, von einer Frau aus Auerbach, die lag die ganze Nacht lang wach, weil sie den Toten hatte gut gekannt und er in der Todesnacht vor ihrer Türe stand. Also gestand sie, es ist wohl war, dass sie den Toten als Letzte sah.
Sonntags morgens so gegen viertel nach zwei, war ihr kleines Schäferstündchen dann vorbei. Doch gelebt hatte er noch das schwor sie ganz fest und dabei wirkte sie gar nicht gestresst.
Doch zu Hause war er nie angekommen, stattdessen hatte er wohl wieder mal Streit bekommen. Doch niemand weiß durch wen und wann, sein Leben im Niederwald sein Ende nahm.
Die Polizei ermittelte lange noch, bis sie plötzlich fanden einen Koch. Der arbeitet in Bensheim im goldenen Lamm und hatte auch Streit mit unserem Mann.
Um die Zeche ging es wohl wurde gesagt und als man den Koch hatte schließlich befragt, wollte der nichts sagen zu dieser Sache, da hat man ihn in die Mangel genommen auf der Wache.
Endlich dann mit dem Rücken an der Wand hatte man ihn soweit, dass er gestand. Auf dem Nachhauseweg hatten sie sich auf der Straße getroffen und er hatte sich nach der Arbeit ziemlich besoffen.
Als er ihn sah fing der Streit gleich an, man konnte alt nicht normal reden mit dem kleinen Mann.
Immer noch voller Wut hatte er dann beschrieben, wie er hatte den Zwingenberger in den Niederwald getrieben. Dort angekommen wollte er doch nur sein Geld, hatte der doch schließlich so oft die Zeche geprellt.
Doch der Zwingenberger habe ihn nur ausgelacht, da habe er ihn niedergeschlagen und sich mit dem Geld aus dem Staub gemacht.
Im Kittchen sitzt jetzt der böse Koch, nur eine kleine Zelle hat er noch. Bereuen wird er was er dem kleinen Mann, trotz seiner schlimmen Art hatte angetan.
Gewinner gibt’s nicht in dieser Geschicht, und die Moral: „ständiges Streiten lohnt sich nicht!“