Bianca

von Freddy aus der Kategorie Liebe und Freundschaft

„Wow, Mona springt super, heute!“, rief Bianca erstaunt.
„Gut, dann kann ich euch ja zu dem Tunier in Cloppenburg anmelden“, freute sich Mister Smith.
„Ja, ich glaube wir haben eine Chance“ Bianca ritt zum Anbindeplatz und began mit dem Absatteln wärend Mister Smith ins Haus ging um sie bei dem Tunier zu melden.

„Herne, guten Tag?“
„Hallo, hier ist Mister Smith. Ich würde gerne Bianca Bond bei dem Cloppenburger Tunier melden“, erklärte er. „In Ortnung. Der Name des Mädchens war Bianca Bond. Okay. Wenn sie mir nun ihre Adresse sagen würden?“, bat Herr Herne.
„Natürlich. Die Adresse lautet: Bianca Bond, Mühlenstraße 9, 11485 Spalt“
„Super. Ich werde ihnen dann ein Anmeldeformular schicken, einverstanden?“
„Ja, sehr gut. Danke!“
„Bitte, kein Problem. Tschüss!“, verabschiedete sich der Mann am anderen Ende der Leitung und legte den Hörer auf.

Mister Smith tat es ihm gleich und begab sich in den Stall.
„Hat alles geklappt?“, rief Bianca aufgeregt von irgendwo aus dem Stall als sie seine Schritte hörte.
„Ja, aber wo bist du?“
„Ich bin in der Sattelkammer!“,antwortete sie schnell, kam aber auch schon wieder aus der Kammer herraus. „Und, bin ich jetzt angemeldet?“
Man konnte ihr deutlich ansehehen wie aufgeregt sie war.
„Ja, sie sicken dir ein Anmeldeformular. Das füllen wir dann am besten zusammen aus“
Mister Smith war im gegensatz zu ihr total gelassen und entspannt. Er machte sich keinen Sorgen.
„Ich kann es garnicht fassen, mein erstes Tunier!“, rief Bianca. Sie war völlig aus dem Häuschen und hüpfte aufgeregt auf und ab.
„Ja, aber jetzt beruhg dich doch erstmal. Geh Abends früh ins Bett und traniere hart mit Mona. Dann kann auch nichts schief gehen“, versicherte Mister Smith ihr beruhigent.

Bianca tat was er ihr geraten hatte. Sie ging um 9 ins Bett und Tranierte jeden Tag – und es klappte! Am Tag vor dem Tunier flog Mona nur so über die Hindernisse.
Auch am Tag des Tuniers lief alles wie am Schnürchen.

„Hast du deine Startnummer?“, fragte Frau Bond, Biancas Mutter.
„Ne, die muss ich noch holen, kannst du dann so langte Mona halten?“
„Ja, ja. Beeil dich, du musst sie ja auch noch warm machen!“, rief sie ihrer Tochter noch hinterher.

„Äh, Hallo, ich wollte nur eben meine Startnummer abholen ...“, erklärte Bianca, als sie – etwas auser Atem – bei der Anmeldung ankam.
„Alles klar, wie heißt du denn?“
Sie nannte ihren Namen und Frau Ploink, wie ihr Namensschild verriet, überreichte ihr die Nummer 27.
„Viel Glück wünsche ich dir!“
„Danke“, bedankte Bianca sich. Es war gerade mal Nummer 6 am Start, also würde sie noch genug Zeit haben um Mona warm zu machen und darauf zu achten das sie auch wirklich aufmerktsam war.
Natürlich wollten Mister Smith und Hellen, wir ihre Mutter mit Vormanem heißt, auch direkt wissen wlche Startnummer sie hatte, als sie bei ihnen angekommen war.
„Nummer 27! Meine Glückszahl!“, grinste sie.
„Dann kann ja nicht mehr viel schief gehen! Aber mach sie dir am besten gleich um. Es gibt schließlich genug Reiter die vor aufregung bei ihrem ersten Tunier die Nummer vergessen und dann disqualifiziert werden!“, warnte Mister Smith sie noch.
„Danke“ Mister Smith winkte nur mit dem Arm ab.
Bianca mochte ihn wirklich gerne. Er hieß mit Vornamen Peter und war in Amerika aufgewachsen. Mittlerweile wohnte er aber schon sehr lange hier in Deutschland, denn er hatte eine Deutsche Frau geheiratet - Maria. Mit ihr hatte er auch den „Heidehof“ aufgebaut, doch sie ist leider schon nach 2 Jahren bei einem tragischen Reitunfall gestorben .. Das war alles was darüber bekannt war und soweit Bianca wusste kannte niemand genauere Einzelheiten.
Sie hatte sich auch nie getraut den schon älteren Mann danach zu fragen, oder sich auch nur allgemein nach seiner Frau zu erkundigen. Sie war der Meinung das es sie eigendlich auch garnichts anginge.
Vielleicht war das alles aber auch ein Grund dafür, das Mister Smith nicht unbedingt ein Mann war der – wie soll ich sagen ? nicht direkt ein Spielverderber, aber jemand der sehr ernst bei der Sach war.
Bianca lächelte ihm nocheinmal zu und wante sich an die zierliche schimmelstute dessen Zügel immernoch ihre Mutter hielt: „und wir sollten uns jetzt auch mal so langsam in die Aufwärmhalle begeben, was Mona?“
Es dauert nicht lange, bis Mona in top Form ist, wie zu Hause. Bianca strahlte übers ganze Gesicht. Sogar Mister Smith machte ihr ein Kompliment : „Du hast wirklich hart traniert, Bianca. Sehr gut!“
Mona zuckte zusammen als es durch den Lautsprecher hallte: „Eine fehlerfreie Runde für Kevin Martin auf Miss Dixi! Und jetzt bitte Nummer 23 an den Start, das ist Melanie Jansen auf Paul“
„Wow, Nummer 23 schon? Oh mist, dann bin ich ja auch gleich schon drann! Verdammt, ich bin sooo aufgeregt ...“, murmelte Bianca. Mister Smith musste noch immer gute Ohren gehabt haben, denn er hat es gehört. Er beruhigte sie.
„Jaja, schon okay. Nimm noch 1,2 Sprünge und dann lass es gut sein. Wir gehen dann schonmal zum Start“
Er klopfte Mona den Hals und sagte „Du schaffst das schon“, bevor er sich mit Hellen zum Start begab.
„Eine 8-Fehler-Runde für Melanie Jansen auf Paul. Nun bitte ich die Nummer 24 an den Start, Kay Moritz auf Mia!“
Bianca versuchte sich selbst zu beruhigen und atmete ersteinmal tief durch. Okay, jetzt nocheinmal den Sprung und dann lass ich es ruhig angehen, dachte sie. Ich habe so gut Traniert, das kann eigendlich nicht schief gehen. Aber selbst wenn ich lezte werde – was macht das schon aus?
Ruhig und rutiniert nahm sie den Sprung und ritt dann noch ein paar Runden. Im Schritt machte sie sich auf zum Start. Dann ertönte auch schon bald erneut der Lautsprecher: „ Eine 0-Fehler-Runde für Laura Bern auf Montana. Jetzt kommt die Nummer 27 an den Start:
Bianca Bond auf Mona!“ Bianca zitterte am ganzen Körper, bis die Startglocke ertönte und sie Mona antrieb. Das ist jetzt echt die Stunde der Warheit. Entweder alles oder Nichts! dachte sie noch, aber von da an war alles ganz einfach. Sie war zwar immernoch aufgeregt, aber sie war in ihrem Element und sehr rutiniert bei der Sache.
Im gestreckten Galopp ging es über den Parcurse.
Der Oxer ist geschafft und gerade zögern sie auf die Kombination. Bianca verspannte sich für einen winzigen Moment, aber Mona nahm es nur als treiben an und verlängerte ihren Galoppsprung. Bianca gab ihr eine halbe Parade um sie noch aufmerksamer zu machen und gab ihr die Hilfe zum Absprung. „Nichteinmal fliegen ist schöner“, lachte sie und Mona nahm bereits den zweiten Sprung der Kombination in Angriff.
Auch den lezten Sprung, den Wassetgraben, nahmen die beiden wie zwei alte Hasen und ohne Probleme. Sie waren wirklich ein eingespieltes Team!
„Fehlerfrei!!“, jubelte Bianca und boxte mit einer Faust in die Luft.
„Das war eine Fehlerfreie Runde für Bianca Bond auf Mona. Bitte Nummer 28, Florian Von Valkenstein auf Mustang an den Start“
Bianca sprang aus dem Sattel und lobte Mona ausgiebig, wärend sie die Schimmelstute in die Halle führte. In der Halle stieg sie noch einmal auf, um den Übungssprung ein leztes mal zu passieren.
22.07.2010
„Bianca!“, riefen Mister Smith und Frau Bond wie aus einem Mund. „Mona, das war klasse!“, schwärmte Bianca. Sie legte sich auf Monas Hals und umarmte sie ausgiebig, lengte sie jedoch in die Richtung der beiden anderen.
„Bianca?“, fragte ihre Mutter nocheinmal. „Hier bin ich!“, antwortete sie nun, damit sie sich keine Sorgen meh machten.
„Ach, da, ich dachte shcon du seist verlohren!“
„Sie ist noch etwas feucht – am besten reitest du sie noch etwas trocken und machst sie dann fertig für den Stall“, wies Mister Smith sie an. „Natürlich“, stimmte sie nickent zu und ritt mit langem Zügel und baumelnden Beinen noch ein paar Runden.
Wie herrlich der Tag heute ist! So sollte es immer sein ... Doch natürlich gab es auch für Bianca den wenig spannenden Alltag mit Schule, Hausaufgaben und lernen – auch wenn sie viel lieber Tag und Nacht im Stall bei ihren Freunden und ihrer Mona bleiben würde. Wobei Mona, genaugenommen, nichteinmal ihr Pferd war, musste sie sich traurig ins Gedächnis rufen. Nein. Sie war immernoch Mister Smith Pferd, und das
würde sie auch bleiben – leider. Wie gerne würde sie sagen können sie ist mein Pferd ...
Mittlerweile war Mona trocken und Bianca führte sie zum Anbindepflatz, um sie dort noch einemal überzuputzen und den trockenen Schweiß auszubürsten. „so, jetzt siehst du schon wieder viel besser aus – eben saßst du noch so aus als hättest du frisch gebadet“, kicherte Bianca und strich „ihrer“ Stute zärtlich über die Nase.
Sie nahm einen Lederlappen auf ihrem Putzkasten und brachte Mona damit richtig auf Hochglanz.

Mister Smith und Frau Bond hatten inzwischen wieder auf der Tribühne Platz genommen und verfolgten das weitere Springen.
„Das wird wirklich kapp, oder nicht?", fragte Frau Bond an Mister Smith gewand.
„Ja, darauf können sie wetten...“, antwortete er schlicht. „Bianca hat sich sehr gut gehalten, aber es wird wohl auf ein Stechen hinauslaufen“

Bianca beshloss in dem Moment, dass es mit dem Putzen jetzt reichen müsse und steckte Mona noch ein Leckerlie zu. „Dann wollen wir mal schauen, wo deine Box ist, was mein Schatz?“
In der Stallgasse begann sie zu suchen und sah eine schlanke Rapp-stute, die ihr sehr bekannt vor kam. „Das ist doch Neiki, oder nicht?“ Als sie sich der Box näherten bestätigte sich ihr verdacht. Es war die Stute eines Jungen den sie aus der Schule und aus einem Reitstall in ihrer Nähe kannte, wo sie sich manchmal umschaute.
„Na, süße? Wie geht’s dir?“, wante sie sich zärtlich an das Tier.
Sie streichelte ihr vorsichtig über den Nasenrücken und Lächelte. Sie war wirklich ein sehr hüpsches Pferd! Das musste sie schon zugeben.
„Bianca, hey!“, rief Pascal. Er war Neikis Besitzer und kam in einer Beschen Reithose und einem hellblauen Pullover auf sie zu, dem ihm wirklich sehr gut stand – er hatte braune Haare und auch braune Augen, dadurch war auch seine Haut eher dunkel.
Er fuhr sich mit einer Hand durch die dunklen Locken und grinste ihr zu.
„Was machst du denn hier“, fragte er sie und sein grinsen wurde immer breiter.
Bianca wickelte sich eine Haarsträhne um den Finger. Sie hatte ebenfalls braune Haare, wenn sie auch etwas heller als seine waren. Sie wurde verlegen und schielte auf den Fußboden und Pascals frisch polierten Stiefel. Er sah wirklich verboten gut aus, dachte sie noch.
„Tja, das selbe wie du denk ich mal, was?“ Ein leichtes Lächeln schlich sich auf ihre
Lippen und und sie schaute ihn nun richtig an.
„Du, ich bring mal schnell Mona in ihre Box, okay?“
„Beeil dich“, flüsterte er mit einem Lächeln. Dieses Lächeln bringt mich noch um den verstand, seufzte Bianca innerlich. Aber das scheint er genau zu wissen, denn er ist immer so am lächeln, wenn ich mit ihm rede. Kaum zu glauben!
Sie hüpfte auf Monas Rücken und machte sich auf die Suche nach ihrer Box. Das dauerte nicht lange, denn schon eine der nächsten freien war ihre.
„Hooooh, meine süße“, flüsterte sie und glitt geschmeidig von dem Pferderücken. In der Box kontolierte sie noch kurz die Tränke und stellte beruhigt fest das sie in Ortnung war. Also trenste sie nur noch schnell Mona ab und machte sich dann auf den Weg zurück zu Pascal.
Er kam ihr bereits entgegen: „Warst du denn schon drann?“, fragte er neugierig.
„Klar, ich war Nummer 27. Und du?“
„Ich war Nummer 19. Wie ist es denn gelaufen?“, es schien ihn wirklich zu interesieren.
„Sau hammer, wir sind fehlerfrei durchgekommen!“, strahlte Bianca glücklich.
„Herlichen Glückwunsch! Schauen wir uns den Rest des Tuniers an?“, wollte Pascal wissen und ergriff Biancas Hand – Bianca wurde rot wie eine Tomate.
„Klar“, war alles was sie herrausbekam und starrte wieder auf dem Fußboden. Oh mein Gott, wie peinlich! Jetzt bin ich auch noch rot wie ein gekochter Hummer
und kann ihm nichtmal ins Geschicht schauen! Er muss doch denken „Setzen wir uns da hin?“, unterbrach Pascal ihre Gedanken.
„Sicher“, stimmte sie vorsichtig zu, aber ihre Gesichtsfarbe normalisierte sich bereits wieder.
Sie hatten nur etwa eine viertel Stunde zeit sich zu unterhalten, dann dann kam eine Durchsage:
„Für das Stechen halten sich bitte folgende Startnummern bereit: 5, 9, 19, 27 und 28! Es beginnt in 40 Minuten“
„Tut mir leid, ich muss dann jetzt wohl Neiki fertig machen ...“, entschuldigte er sich. Er sah ihr einen Moment in ihre grünen Augen und drückte ihr dann einen zärtlichen Kuss auf den Mund. Wortlos, aber mit einem Lächeln auf den Lippen zog er sich in den Stall zurück.
Bianca saß noch einen Moment da – sie konnte sich nicht rühren : Sie war viel zu verwirrt von dem was gerade passiert ist! Oh – mein – Gott!! Dachte sie nur und biss sich auf die Unterlippe, um nicht vor Freude laut zu schreien. Schon nach ein paar sekunden trübte sich ihre Stimmung, schließlich musste auch sie ihr Pferd jetzt fürs Stechen vorbereiten, deshalb machte auch sie sich jetzt auf in den Stall.
Ununterbrochen dachte sie an den Kuss, doch so langsam kamen ihr zweifel auf. Wie kann ich mir sicher sein, ob Pascal das überhaubt ernst m einte? Vielleicht meinte er es ja auch nur freundschaftlich ... Das kam ihr zwar sehr unwarscheinlich vor, aber sie wollte sich auf keinen Fall falsche Hoffnungen machen. Das Putzen war in dem Moment nur nebensache, sie konnte sich ohnehin nicht konzentrieren. Wer weiß, wie viele Mädchen er schon geküsst hat ... Nachher spielt er nur ein bisschen mit mir, schließlich kann er so gut wie jedes Mädchen haben, so wie er aussieht ... Sie biss sich auf die Unterlippe und spürte das sie kurz davor war loszuweinen.
Sie wischte sich einmal mit dem Handrücken über die Augen und riss sich dann zusammen. Wie auch immer es weiter geht, dachte sie, jetzt ist erstmal das Stechen drann und das ist in Moment das wichtigste.
Aber auch als sie Mona in die Halle führte um sie erneut warm zu machen ging es ihr nicht anders.
Nach kurzer zeit nahm sie ein paar sprünge, aber sie durchforstete ihr Gehirn ob sie irgendwo mal gehört hatte das Pascal eine Freundin hatte. Aber ihr viel keine einzige ein!
Doch das alles führte nur dazu das sie sich weiterhin nicht konzentrieren konnte.
Aufeinmal erblickte sie Pascal. „Verdammt – weg hier“, flüsterte sie. Sie wollte ihn nicht sehen, denn sie hatte absolut keine Ahnung wie sie reagieren sollte. Sollte sie ihm zulächeln? Sollte sie so tun als wäre nichts gewesen? Also lieber weg hier.
Sie gab vollen Stoff und raste an Pascal vorbei. Nur noch 10 Minuten bis das Stechen anfängt, stellte sie erleichtert fest als sie einen Blick auf die Uhr warf. Sie nahm noch einmal den Sprung und ritt dann mit Mona zum Ausgang.
„Bianca, hast du mal kurz Zeit?“ Sie brauchte sich nicht umzuschauen um zu sehen wer mit ihr Sprechen wollte. Es war Pascal – Da Bianca sich auch nicht wie ein kleines bockiges Kind benehmen wollte antwortete sie im schüchtern und fragte worum es ginge.
"Es ist wichtig...", flüsterte er gerade Laut genug das sie es hören konnte.
Er wird sich für den Kuss entschuldigen und sagen das es ihm Leid tut, ging es ihr durch den Kopf. Sie wendete Mona und sah ihm ich die Augen.
Pascal ringte mit seinen Worten, dass war ihm deutlich anzumerken.
„Liebst du mich ... ?“
Bianca war sprachlos. Was sollte sie ihm denn nur sagen? Sie war sich ja nicht einmal selbst sicher, ob sie ihn Liebte. Doch als sie ihm wieder in seine Rehbraunen Augen schaute war sie sich plötzlich sicher. „Ja ..“, hauchte sie. Ein Lächeln huschte über sein Gesicht und er ritt ein paar schritte näher heran. Als er bei ihr war streichte er ihr vorsichtig mit dem Handrücken über die Wange.
„Wir müssen jetzt leider zum Start“, sagte er mit einem tiefen bedauern in der Stimmte, dass Bianca ihm nur all zu gut nachvollziehen konnte ...
„Wir bitten Björn Schliemer an den Start“
Doch in dem Moment kam Mister Smith und winkte Bianca zu sich herran, wärend Pascal weiter zum Start ritt.
„Sag mal – weißt du was mit Pascal los ist?“, wollte er wissen und stand da wie mit einem Brett vor dem Kopf. Verdammt ... Und jetzt? „hm .. nein“, sagte sie nur, doch Mister Smith runzelte die Stirn. Er muss ihr zögern bemerkt haben. „Okay, ich gebs zu – ich weiß es“, seufzte sie. Doch so leicht ließ sie Mister Smith nicht von der Angel, denn er sah sie weiterhin fragend an. Bianca seufzte nocheinmal tief und gab sich geschlagen, was blieb ihr auch anderes übrig?
„Naja ... Er .. Tja, er hat mich geküsst und“, sie antmete nocheinmal tief ein und presste die lezten Worte eigenartig herraus „gefragt ob ich ihn liebe ...“
Mister Smith kicherte leise „Der arme Kerl“ Bianca war sich nicht sicher ob er das zu sich selbst oder zu ihr sagte. Doch nun sah er ihr in die Augen: „Da hast du ihn ja gazschön durcheinander gebracht!“, lachte er weiter. Bianca spürte schon bereits wie sie wieder rot anlief. „Aber bitte sagen sie meiner Mutter – das möchte ich gerne selbst machen“, flehte sie noch und trabte dann zum
Start. Sie war froh, dass sie einen Grund hatte um abhauen zu können. Es war wirklich seltsam, mit Mister Smith unber liebesangelegenheiten zu reden. Auch wenn es nicht ganz so schlimm war wie sie es sich vorgestellt hatte war sie erleichtert als sie es hinter sich hatte.
„Eine 8-Fehler-Runde mit 38 Sekunden für Marion Schliemer. Der nächste ist Pascal Stewart“
Bianca fiel auf, das sie sich nicht mehr die Mühe machten und das Pferd und die Startnummer zusätzlich zu erwähnen.
Bianca drückte insgeheim die Daumen für Pascal und verfolgte mit großer Spannung seinen Ritt. Er war gut, sehr schnell, aber gleichmäßig und dadurch blieb er auch Fehlerfrei. „Das war eine Fehlerfreie Runde Für Pascal Stewart mit 29 Sekunden. Bianca Bond ist nun an der Reihe“
Bianca atmete noch einmal tief durch und wartete auf die Startglocke. Als sie ertönte raste Mona schon von selbst los. Bianca war sehr angespannt, denn Mona war viel zu schnell – sie hatte nicht den richtigen Takt und machte zu große Schritte! Sie konnte sie gerade noch einigermaßen vernünftig über den Oxer bringen, doch bei dem Steilsprung war nichts nichts mehr zu machen... Durch ihr hohes Thempo war ihr Sprung viel zu flach und sie schmiss die Stange mit ihren Vorderbeinen Hinunter. „Mona, ganz ruhig ... Du musst langsamer werden ...“, sprach Bianca beruhigend auf die Stute ein. Mona wurde tatzächlich ruhiger und so konnten sie die Kombination sicher hinter sich bringen.
Auch der Wassergraben war dank des immernoch flotten Tempos kein Problem.
„Das geht doch nicht gut...“, flüsterte das Mädchen, denn bei der Triplebare war es ziemlich knapp. Doch Mona zog genau im richtigen Moment die Beine so dicht an ihren Körper das sie die Stange nicht abwarfen.
Der lezte Sprung, ein Kreuz, war zum glück sehr einfach. Mona legte noch an Tempo zu als sie auf ihn zuritt obwohl Bianca sich tief in den Sattel sezte und versuchte sie etwas zu bremsen nahmen sie ihn einigermaßen gekonnt.
„Geschafft!“, atmete sie erleichtert auf als sie über das ziel ritt und war gespannt auf ihre Zeit.
„Das war ein 4-Fehler-Ritt für Bianca Bond mit 26 Sekunden. Der nächste und lezte Reiter ist Florian Von Valkenstein“
Bianca war stolz auf die kleine weiße Stute und und fiehl ihr um den Hals, als sie aus der Bahn geritten waren. Mona atmete noch sehr schnell, deswegen wurde sie ordentlich durchgeschüttelt und musste lachen. „Aber nächstes mal rast du nicht so“, kicherte sie und saß ab.
„Das war eine Null-Fehler-Runde für Florian Von Valkenstein. Er erreichte 27 Sekunden. Wir möchten nun gerne die Sieger bekannt geben: Platz 1 erziehlte Florian Von Valkenstein. Den 2. Pascal Stewart und Platz Nummer 3 geht an Bianca Bond. Wir bitten nun alle 3 Reiter sich in der Mitter der Reitbahn einzufinden“
Biancas Herz klopfte so stark das sie das Gefühl hatte es müsste ihr jeden Moment aus der Burst springen. Sie war so aufgeregt! Sie hatte einen Platz gemacht! Sie drehte nun schnell wieder um und traf zu Pascal und einem Jungen den sie nicht kannte.
„Herzlichen Glückwunsch!“ Frau Ploink, die ihr auch schon ihre Startnummer herrausgegeben hatte übergab ihr nun eine Rosette für den dritten Platz.
Als auch Pascal seine Rosette erhalten hatte umarmte er sie und alle drei wurden von Frau Ploink aufgefordert eine Ehrenrunde um
den Platz zu drehen. Schallender Applaus brach über sie herrein, als alle drei Pferde nocheinmal über den Platz gallopierten.
Bianca wünschte sich diesen Moment für immer festhalten zu können – doch leider war diese Runde viel zu schnell vorbei ...
Als sie Mona aus der Reitbahn führte viel ihre Mutter ihr um den Hals „Ich bin so stolz auf dich!“
Auch Mister Smith gratulierte ihr strahlent und streichte seinem Pferd über die Stirn.
Aufgeregt durcheinander redent brachten die drei Mona zu dem Pferdeanhänger. Während Ihre Mutter und Mister Smith munter weiterdiskutierten über Gott und die Welt versorgte sie Mona und legte ihr eine Abschwitzdecke über. Sie rieb mit der Decke kräftig an Monas Brust und der Sattellage, damit sie möglichst viel Schweiß aufsaugte.
Völlig in Gedanken hörte sie auch nicht Pascals Schritte, als er sich näherte.
„Bianca?“
Bianca zuckte erschocken zusammen. Sie hatte seit ihrem Ritt überhaubt nicht mehr an sich und Pascal gedacht, sie war einfach nur glücklich gewesen.
„Sag mal“ er krazte sich verlegen am Hinterkopf „Hast du Lust in den Ferien was mit mir zu unternehemen?“ Sie strahlte übers ganze Gesicht : „Klar! Das wird cool!“, versicherte sie ihm eifrig und hatte Schmetterlinge im Bauch ...
Sie war sich nicht ganz sicher, ob es an ihm lag oder an dem aufregenden Tag ...


Kommentare

Es gibt 5 Kommentare zu dieser Geschichte

rtxfyapiyk schrieb am 31.08.2011 um 16:18 Uhr folgenden Kommentar:
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jnqkoceupv schrieb am 27.08.2011 um 11:55 Uhr folgenden Kommentar:
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bvshamxrmd schrieb am 24.08.2011 um 17:54 Uhr folgenden Kommentar:
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sdiliiiucj schrieb am 23.08.2011 um 15:22 Uhr folgenden Kommentar:
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Sequoia schrieb am 23.08.2011 um 06:07 Uhr folgenden Kommentar:
Boy that rlealy helps me the heck out.

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