AM ENDE DES REGENBOGENS
von elisabethm. aus der Kategorie Märchen
Es war einmal ein wunderschönes kleines Mädchen namens Rose. Sie hatte ganz langes braunes gelocktes Haar. Ihre Augen hatten ein sehr schönes Nussbraun. Wenn die Sonne in ihr Gesicht schien, da schien sie richtig von innen heraus zu strahlen. Obwohl sie eigentlich keinen Grund dazu hatte. Denn ihre Eltern sind schon vor langer Zeit gestorben und deshalb hat sie kaum Geld zum Leben, aber sie bleibt zu jedem freundlich und ist hilfsbereit.
Eines Tages kommt eine alte kleine Frau vorbei die sich auf einen Stock stützt. Sie bittet Rose um ein klein wenig zu essen. Rose sagt zu ihr:“ Ich habe leider nur Brot und ein wenig Butter. Zum trinken habe ich leider nur Milch.“ Die alte Frau versichert ihr dass das schon für sie reiche. Die zwei teilen sich das karge Mahl und unterhalten sich ein wenig.
Als sich die Frau verabschiedet, verspricht sie Rose eine Belohnung für ihre freundliche Bewirtung, und zwar einen Ritt auf dem Regenbogen. Sie lächelt und geht davon. Rose hielt die alte kleine für sehr nett aber auch für ein wenig verwirrt. Denn ein Ritt auf dem Regenbogen das kann es doch nicht geben.
So vergehen ein paar Tage, als es wieder anfing zu regnen stand die alte Frau plötzlich wieder vor ihrer Tür. Sie nimmt das Mädchen an die Hand und macht sich mit ihr auf den Weg zu einem See. Dort am Seeufer sieht Rose einen wunderschönen Regenbogen der am Ufer beginnt. Die Frau fordert Rose auf sich auf den Regenbogen zu setzten. Diese setzt sich ganz vorsichtig, und die alte Frau setzt sich hinter sie. Dann pocht sie mit ihrem Stock auf den Boden und schon fangen sie an auf dem Regenbogen nach oben zu rutschen. Plötztlich sieht Rose ein ganzg grelles weißes Licht und schließt ihre Augen.
Als sie die Augen wieder öffnet, liegt sie auf einer wunderschönen bunten Blumenwiese. Sie setzt sich auf und sieht sich ein wenig um. Auf der Wiese sieht sie eine kleine Hasenfamilie miteinander spielen und kleine Vögel fliegen um sie herum und erfreuen sie mit ihrer glockenhellen Stimme. Weiter hinten findet sie einen kleinen Weg und folgt ihm. An dem Ende angekommen, steht sie an einem kleinen Weiher, der umgeben ist, von hohen Schilfrohren und auf dem Wasser schwimmen ganz große rote und weiße Seerosen. Sie ist einfach überwältigt von diesem Anblick. An einem Bootssteg sieht sie ein paar Frauen und geht näher heran. Da sieht sie dass die Frauen beim Waschen sind und dass sie noch sehr viel Arbeit vor sich haben. Also setzt sie sich dazu und hilft ihnen damit sie schneller fertig sind. Die Frauen nehmen ihre Hilfe freudig an. Während der Arbeit unterhalten sie sich alle und singen ein paar Lieder. Als endlich alles gewaschen war, hilft sie ihnen noch die Wäschekörbe nachhause zu tragen. Die Frauen bitten sie zu sich in die Stube. Dort sieht sie auf dem Tisch einen traumhaft schönen Spiegel, einen goldenen Kamm und ein großes Waschbrett. Ihr wird erklärt, für ihre große Hilfe darf sie sich was von diesen Gegenständen aussuchen. Rose ist ein Mädchen das praktisch dennkt, deshalb entscheidet sie sich für das Waschbrett da ihres daheim schon fast kaputt ist. Sie bedankt sich bei den Frauen für das Geschenk und macht sich auf die Suche nach der alten Frau. Sie findet sie schließlich an dem Weiher wieder. Diese tippt mit ihrem Stock kurz ins Wasser, als Rose einmal kurz blinzelt und die Augen wieder öffnet, steht sie schon wieder vor ihrer kleinen Hütte.
Ein paar Tage später steht die alte Frau wieder vor der Tür von Rose. Wieder nimmt sie sie mit zu dem See und setzt sich mit ihr auf den Regenbogen. Als sie wieder mit dem Stock auf den Boden und schon rutschen sie los. Dieses Mal erwachte sie an dem Rand eines kleinen Dorfes. Dort ging es sehr geschäftig zu, denn es wurden gerade die Vorbereitungen für eine Hochzeit getroffen. Rose bot ihre Hilfe an, diese wurde auch sehr gerne angenommen. An so einem Tag wird jede helfende Hand gebraucht.
Am Abend war schließlich alles vorbereitet und die Hochzeit fandstatt, zu der auch Rose eingeladen wurde. Es wurde eine sehr schöne Feier und danach durfe Rose im Dorf schlafen.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück kam der Bürgermeister zu ihr und fragte sie was sie denn für ihre Hilfe denn möchte? Rose wehrte ab, und meinte dass sie keinen Lohn wolle. Daraufhin nahm er sie an die Hand und führte sie an eine kleine Lichtung. Dort standen 3 Häuser. Das erste war ganz schlicht gehalten, ungefähr so wie ihr eigenes nur war es in viel besserem Zustand. Das zweite Haus war schon um einiges größer mit einem kleinen Obstgarten rundherum. Das dritte Haus war schon ein kleines Schloss mit einem Blumengarten, mit Obstbäumen und sogar mit einem eigenen Teich. Der Bürgermeister fragte sie, welches sie denn möchte. Rose, bescheiden wie sie war, hat sich für das erste Haus entschieden. Er verspricht ihr, dass es bei ihr daheim sein würde wenn sie nachhause käme.
Im Dorf lief ihr der junge Bursch über den Weg mit dem sie am Abend zuvor getanzt hat. Er gefällt ihr sehr und auch sie hat ihn nicht mehr losgelassen seit diesem Abend. Sie lächelt ihm zu und macht sich wieder mal auf die Suche nach der alten Frau. Als sie schließlich zuhause war, stand sie vor ihrem neuen Haus das auch drinnen sehr geschmackvoll eingerichtet worden war. Die Freude war riesengroß.
Inzwischen ist eine lange Zeit vergangen. Rose ist zu einer hübschen Frau herangewachsen und sie erinnerte sich gerne an die alte Frau und an das was sie erlebte. Plötzlich stand die alte Frau wieder vor ihr und führte sie wieder zum Regenbogen.
Als sie dieses Mal erwachte, befand sie sich in einem großen Wald. Als sie ein wenig durch den Wald gewandert ist, kam sie an eine kleine Waldhütte. Sie ging hinein und fand dort ein kleines Mädchen vor. Es war ganz ärmlich gekleidet und recht dünn. Rose übernahm sofort die Verantwortung für die Kleine. Als diese aufwachte, erzählte sie ihr dass sie Rebecca heißt und keine Eltern mehr hat, außerdem hatte sie sich im Wald verirrt. Sie fühlte sich wohl bei Rose.
Im Keller fand Rose auf einem Tisch ein paar Kerzen, eine bunte Flasche und ein Rolle Garn. Sie zündete die Kerzen an und plötzlich stand ein Geist vor ihr. Er versprach ihr eine schöne Zukunft die sie sich selbst aussuchen könnte.
Erstens sie könne sich für die Flasche entscheiden, dann könne sie den jungen hübschen Burschen heiraten und würde mit ihm glücklich werden.
Zweitens sie entschied sich für das Garn, dann würde sie ein großes Haus und viele schöne Kleider mit Schmuck dazu bekommen. Dafür müsse sie aber die Kleine hier im Wald lassne.
Doch Rose hatte ein viel zu großes Herz und verneinte, sie würde lieber mit der Kleinen nachhause gehen und auf alles andere verzichten.
Als der Geist endlich verschwand, richtete sie mit ein paar Tüchern für Rebecca und sich eine Art Bett her. Dann legten sie sich schlafen. Als sie schließlich aufwachten, waren sie in einem großen Schlafzimmer. Sie machten sich sofort auf, um herauszufinden wo sie sich befanden.
Sie stiegen eine große Stiege hinab und kamen in eine Halle wo die alte Frau schon auf sie wartete. Sie verwandelte sich vor den beiden in den jungen Burschen aus dem Dorf. Er erklärte ihnen dass diese drei Ausflüge eine Art von Prüfungen waren. Ihn hatte eine böse Königin verzaubert weil er sie nicht heiraten wollte. Er solle sich erst zurückverwandeln wenn eine junge Frau anderen hilft und nicht an sich denkt. Das habe sie getan und nun war er frei. Er fragte Rose ob sie ihn heiraten wolle, sie sagte zu unter der Bedingung dass Rebecca bei ihnen bleiben könne. Das durfte sie. Sie heirateten in ihrem großen Garten in Gesellschaft ihrer Freunde aus dem Dorf.
So lebten die drei glücklich bis an ihr Lebensende.
ENDE
Kommentare
Es gibt einen Kommentar zu dieser Geschichte
Stephanie schrieb am 21.10.2011 um 21:13 Uhr folgenden Kommentar:
Hy. Deine Geschichte ist recht gut geschrieben und das Ende der Geschichte war für mich schon früh zu erahnen. Auch bringt sie eine tolle Nachricht mit sich.
Jedoch solltest du sie noch einmal auf Fehler in Rechtschreibung und Grammatik überprüfen.
Würd mich freuen, wenn du auch meine Geschichten liest und kommentierst :)